Dieser Beitrag enthält Werbung für die Firma Huawei.*

Vielleicht habt Ihr es auf Instagram gesehen (ja, hier versuche ich mich seit Kurzem auch): Ich hatte großes Glück und darf über die Insider das neue Huawei Mate10 lite testen!

Die Vorgeschichte:

Es ist noch gar nicht so lange her, da war ich der Meinung, ich brauche kein Smartphone. Mein altes Handy tut es auch. Ich telefoniere so gut wie nie unterwegs und es reicht, über SMS erreichbar zu sein. Dann habe ich ein von der Familie abgelegtes Samsung S3 zu Hause im W-Lan betrieben und darüber abends Candy Crush gespielt. Als ich dann – wieder über die Familie – an ein schon etwas moderneres Samsung Alpha kam, habe ich tatsächlich einen Vertrag abgeschlossen – und wurde recht schnell süchtig, sodass ich mittlerweile nicht mehr ohne Smartphone sein mag.

Vor wenigen Wochen hat mein Alpha plötzlich eine Spider App entwickelt 😥 . Ich weiß nicht so recht weshalb, aber ein Riss ging einmal längs über das Display. Naja, ging natürlich noch zu betreiben, aber besonders schön sah es nicht aus.

Just zu diesem Zeitpunkt stolperte ich über das Testangebot der Insider. Es handelt sich um eine Kampagne, bei welcher man das neue Smartphone gegen Hinterlegung eines Pfands in Höhe des halben UVP testen kann. Bislang habe ich mich nie auf solche Kampagnen beworben, weil ich eigentlich für Testprodukte kein Geld ausgeben mag. Aber die Gelegenheit erschien mir gar zu günstig und so habe ich die Bewerbung abgeschickt.

Nun ist es so, dass unter den Bewerbern der Kampagne zunächst eine Vorauswahl getroffen wird. Dann erhält man einen Link, über den man die Zahlung des Pfandes vornehmen kann. Die ersten 200, die das Pfand erfolgreich hinterlegen, sind dabei.

Eines Abends nach dem Abendessen checkte ich meine E-Mails und stellte fest, dass ich unter den Vorauswahlkandidaten gelandet bin. Allerdings: der Klick auf den Link führte ins Nichts. Ich ging davon aus, dass ich inzwischen (seit Eingang der Mail war eine Stunde vergangen) zu spät dran sei. Ärgerlich, aber nicht zu ändern.

Ein paar Tage später brummte mein Handy und ich erhielt eine E-Mail der Insider, dass dieses Mal der richtige Link mitgeschickt werde. Ich habe natürlich sofort geklickt – und es hat funktioniert. Ein wenig unsicher war ich noch, weil es geheißen hatte, dass die bestätigten Teilnehmer noch eine E-Mail erhalten würden. Ich bekam nur eine Mail ohne Inhalt, die im Betreff die Pfandhinterlegung bestätigte. Aber: am Dienstag hatte ich den Pfand hinterlegt und am Freitag hielt ich bereits das Paket in den Händen – zusammen mit einem Notizheftchen mit Huawei-Logo und zwei Päckchen Gummibärchen.

Das verspricht der Hersteller:

HUAWEI präsentiert das erste Smartphone mit doppelter Bokeh-Funktion für atemberaubende Fotos. Entwickelt, um mehr zu fotografieren. Beide Kameras des HUAWEI Mate10 lite sind mit einer Dual-Linse ausgestattet, was eine echte Sensation ist! Damit ermöglicht die Hardware Aufnahmen mit natürlichem Bokeh-Effekt, der sich über eine Software in der Form nicht darstellen ließe.

Das verbaute neu entwickelte HUAWEI FullView Display gehört zu den Highlight des Smartphones. Mit einer Größe von 5,9“ und einem Seitenverhältnis von 18:9 bietet es mehr Inhalt bei kleinerem Rahmen.

Für die nötige Power sorgt der leistungsstarke, integrierte Akku des HUAWEI Mate10 lite, egal ob Du spielst, Filme schaust oder Musik hörst.

Mein Eindruck:

Das Auspacken:

Das Smartphone ist elegant in einer weißen Schachtel verpackt:

Zum Lieferumfang gehören ein Ladekabel, ein weißer Kopfhörer und eine durchsichtige Handyhülle. Eine Displayschutzfolie ist bereits aufgebracht (was sehr praktisch ist, da es mir noch nie gelungen ist, eine solche blasenfrei aufzubringen).

Die Handyhülle ist zwar für den Start ok, aber sie war mir zu glatt und rutschig, sodass ich Angst hatte, dass das Handy eher schneller mal zu Boden geht. Ich habe mir daher zwischenzeitlich eine neue Hülle zugelegt:

Auffällig an dem Gerät ist als erstes seine Größe: Im Verhältnis zu meinem bisher gewohnten Samsung Galaxy Alpha ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen:

Die Inbetriebnahme:

… war eigentlich recht einfach und unkompliziert. Beim erstmaligen Starten fragt das Menü einige Angaben ab. Dann kann es eigentlich schon losgehen.

Eigentlich. Ich hatte den ersten Start ohne SIM-Karte vorgenommen. Diese wollte ich jetzt noch nachlegen. Es gibt einen Dual-Slot, der entweder mit zwei SIM-Karten oder einer SIM und einer SD-Speicherkarte belegt werden kann. Das Handy benötigt die kleinste SIM-Kartenausführung (nano).

Bisher kannte ich nur Handys, bei denen die SIM unter den Akku eingelegt wird. Jedoch sind ja mittlerweile leider austauschbare Akkus out. Auch das HUAWEI verfügt über keinen wechselbaren Akku. Man kann also nicht einfach die Rückseite abnehmen und die SIM einlegen. Die beigefügte Mini-Gebrauchsanleitung machte mich auch nicht wesentlich schlauer. Zum Glück gibt es Youtube. Dank der hier gefundenen Videoanleitung wurde mir auch plötzlich klar, wozu das kleine Metallstückchen gedacht war, welches sich in der Verpackung befand: Mit diesem muss man in ein Löchlein an der Seite des Handys solange herumporkeln, bis eine kleine Klappe aufspringt, in welche man dann die winzigkleinen Kärtchen hineinfriemeln kann. Zum Glück habe ich kleine Finger. Für meinen GöGa würden solche frickeligen Angelegenheiten Fluchgarantie bedeuten.

Außerdem habe ich bei der Gelegenheit festgestellt, dass sich die mitgelieferte Hülle eher schwer wieder ablösen lässt.

Installieren und Konfigurieren:

Nach dem Einsetzen der SIM begann naturgemäß das Installieren und konfigurieren. Meine Kontakte hatte ich alle auf der SIM gespeichert. Irgendwie hat es die wohl gleich auf den Telefonspeicher verschoben. Plötzlich wurde alles doppelt angezeigt. Man kann aber auswählen, welche Kontakte angezeigt werden, sodass dies kein Problem darstellte. Ich musste keine Kontakte neu eingeben. Das war auf jeden Fall ein Pluspunkt.

So wahnsinnig viele Apps benutze ich nicht. Download und Installation haben für alle Apps über den Google Playstore einwandfrei funktioniert. Nur meine mühsam gesammelten Extras bei Candy Crush sind irgenwie verlustig gegangen. Whatsapp habe ich über Google Drive gesichert und wieder eingespielt. Das Schwierigste war, alle Passwörter wieder zu reproduzieren – und anschließend allen Apps beizubringen, nicht ständig ungefragt irgendwelche Push-Nachrichten zu verschicken. Klappt aber nun alles.

Schön ist, dass das große Display, das dank eines sehr schmalen Randes noch größer wirkt, ganze 30 App-Icons zzgl. der Fußzeile (nochmals fünf Apps) anzeigen kann. Da hat man alles gut im Blick und braucht nicht lange suchen.

Auch die sonstigen Einstellungen erschließen sich intuitiv. Man sollt halt einmal das Einstellungsmenü durchgehen, um die persönlichen Lieblingseinstellungen zu finden und vorzunehmen.

Die Kameras:

Highlights des Handys sind sicherlich die Kameras. Für die Techniker unter Euch ein paar Daten:

  • Hauptkamera: 16 MP + 2 MP, PDAF
    • Panoramamodus, HDR, Sprachnotiz, Zeitraffer
    • Fotoaufnahmen: bis zu 4608 x 3456 px
    • Videoaufnahmen: bis zu 1920 x 1080 px
    • Blitz: einfarbiger LED-Blitz
  • Frontkamera: 13 MP + 2 MP
    • Panoramamodus, HDR, Sprachnotiz, Zeitraffer
    • Fotoaufnahmen: bis zu 4208 x 3120 px
    • Videoaufnahmen: bis zu 1920 x 1080 px
    • Blitz: LED-Blitz mit weichem Licht und konstanter Farbtemperatur

Ich hatte vor der Kampagne noch nie etwas von einem Bokeh-Effekt gehört. Mittlerweile habe ich gelesen, dass das etwas mit der Schärfe und der Tiefe zu tun hat – verstanden habe ich das nicht. Aber die Fotos, die ich mit der Kamera gemacht habe, haben wirklich eine sehr schöne Tiefenwirkung. Hier mal ein paar Schnappschüsse, die ich unterwegs mit verschiedenen Einstellungen gemacht habe:

sdr

dav

edf

hdr

Die Zeitrafferfunktion klappt auch gut:

Es gibt noch ein paar nette Einstellungsmöglichkeiten vom „Beautylevel“, welches man bei Portraits einstellen kann und welches von selbst rote Pickelchen retuschiert, bis hin zu Effekten, die den Gesichtern der Fotografierten automatisch Häschenohren oder ähnliche Gimmicks zufügen. Ich brauche nicht erwähnen, dass diese Funktion mein Kind in höchste Verzückung versetzt. Aber nein, ich poste jetzt kein Bild von uns mit Hundeschnauze!

Alltagsgebrauch:

Es ist erstaunlich, wie reibungslos der Umstieg von meinem alten Gerät auf das HUAWEI geklappt hat. Gut, beide funktionieren mit Android, was die Unterschiede sicherlich gering ausfallen lässt. Aber ich habe im täglichen Gebrauch bislang nichts festgestellt, was mich an dem Gerät genervt hätte. Ein kleines Manko ist nur, dass das Display Fettfinger und Staub stärker anzuziehen scheint, als dies bei dem Samsung der Fall war.

Nicht nur ich bin begeistert, auch mein GöGa ist wie elektrisiert. Er ist drauf und dran, sein altes S4 ebenfalls gegen das HUAWEI MATE10 lite einzutauschen.

Denn eins muss man wirklich sagen: für einen relativ kleinen Preis (auf dem Markt ist das Gerät aktuell für Preise zwischen 250,00 € und 285,00 € erhältlich) bekommt man jede Menge Smartphone. Für unsere Zwecke ist das völlig ausreichend.

Für mich steht fest: ich gebe das HUAWEI nicht wieder her.

Meine Bewertung:

*Das Produkt wurde uns rabattiert zur Verfügung gestellt. Der Link führt zur Partnerwebseite (kein Affiliate-Link).

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