Dieser Beitrag enthält Werbung für Bübchen*.

Puh, ist das derzeit kalt und naß draußen! Der Regen kommt der Natur sicher recht, aber ein wenig mehr Wärme wäre im Mai schon angenehm. Kommt die Sonne dann mal durch, ist sie schnell recht stark. Da braucht besonders die Haut der Lütten einen guten Sonnenschutz. Wir freuen uns deshalb, dass wir das neue Bübhen Sensitiv Sonnenspray mit LSF 50+ zum Ausprobieren erhalten haben.

Das verspricht der Hersteller:

Bübchen Sensitiv Sonnenschutz LSF 50+ wurde speziell für die empfindliche Kinderhaut entwickelt. Die hochwertge, wasserfeste Rezeptur mit UVA/UVB-Filter-Kombination schützt die Haut zuverlässig vor Sonnenbrand. Die  Formulierung schützt zudem vor sonnenbedingten Hautschäden durch IR-A-Strahlung.

  • Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt, auch bei Sonnenallergie und Neurodermitis.
  • Spendet 24 Stunden Langzeithautfreundlichkeit mit Glycerin und Vitamin E, ohne zu kleben.
  • Frei von Parfüm und vegan.

Unser Eindruck:

Auffällig ist zunächst der ungewöhnliche Pumpspender, der sich jedoch erstaunlich gut bedienen lässt. Bei mir jedenfalls liegt er ganz gut in der Hand und der Pumpmechanismus ist auch leichtgängig. Die Lütte tut sich etwas schwerer, aber auch bei ihr funktioniert es. Man kann auch ganz gut zielen 🙂

Der Sonnenschutz ist weiß und von angenehmer Konsistenz: weder zu fest noch zu flüssig. Er lässt sich prima verteilen. Auf der Haut verrieben, bildet er einen merklichen, aber nicht klebrigen Film. Der Lichtschutzfaktor 50+ verspricht ordentlichen Schutz. Natürlich muss man darauf achten, dass man eine ausreichende Menge Sonnenschutz verwendet und häufig genug nachcremt.

Bübchen verbinde ich in erster Linie mit Babypflege. Dieses Sonnenspray ist allerdings wohl nicht für Kinderhaut gedacht. Auf der Produktseite im Internet findet sich der Hinweis, dass es für Kinder ab dem 3. Lebensjahr geeignet sei. Leider findet sich ein solcher Hinweis nicht auf dem Pumpspender (oder ich habe ihn trotz Brille überlesen). Allenfalls aus dem Ausdruck „für empfindliche Kinderhaut“ könnte man eventuell ableiten, dass das Produkt nicht für Babys geeignet ist, aber da muss man erst mal drauf kommen. An dieser Stelle würde ich mir eine deutlichere Kennzeichnung wünschen.

Den Pumpspender mit 200 ml Inhalt gibt es ab Mai im Handel. Mit UVP 11,95 € liegt der Preis nach meinem Empfinden im Rahmen für Sonnenschutzprodukte.

Wir sind jetzt für die warmen Tage, die uns hoffentlich im Sommer erwarten, gut gerüstet.

Unsere Bewertung:

*Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Link führt zur Partnerwebseite (kein Affiliate-Link).

Dieser Beitrag enthält Werbung für PAEDIPROTECT*.

Über die Konsumgöttinnen dürfen wir die Pflegelotion aus der neuen Pflegelinie von PAEDIPROTECT testen. Die Lotion in Originalgröße (250 ml) schneite uns zusammen mit einem kleinen Plüschpinguin (mit Mundschutz) ins Haus.

Das verspricht der Hersteller:

Die Produkte der PAEDIPROTECT Pflegelinie für Babys und Kinder bieten dank der hochwertigen Inhaltsstoffe ein sehr angenehmes Hautgefühl. Sie verzichten auf Parfüm sowie Duftstoffe und haben daher ein sehr geringes Allergiepotential. Deshalb sind sie auch bei extrem empfindlicher oder zu Neurodermitis neigender Haut geeignet. Die Produkte sind frei von Mikroplastikpartikeln, Mineralölen, Farb- und Konservierungsstoffen, Parabenen und PEG-Emulgatoren. Die Pflegelinie ist vegan zertifziert. Weiterhin ist die Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt.

Die PAEDIPROTECT Pflegelotion spendet der Haut langanhaltende Feuchtigkeit und macht sie zart und geschmeidig. Jojobaöl und Mangobutter unterstützen die Haut ihren natürlichen Schutzfilm zu bewahren, ohne einen fettenden Film zu hinterlassen. Die natürlichen Extrakte aus Bambus und grünem Tee haben eine hautberuhigende Wirkung und schützen die Haut vor Austrocknung und äußeren Einflüssen. Die Pflegelotion lässt sich leicht verteilen, hinterlässt ein angenehm weiches Hautgefühlt und ist auch ideal für Erwachsene mit sensibler und trockener Haut geeignet.

  • Ohne Parfum, Farb- & Konservierungsstoffe (gem. Kosmetik VO)
  • Ohne Mineralöle, Silikone, Parabene
  • Hautrverträglichkeit dermatologisch bestätigt

Unser Eindruck:

Eines vorweg: explizit mikroplastikfreie Kosmetik finde ich per se schon mal sehr gut. Auch ansonsten bestehen die Inhaltsstoffe den Codecheck – alles im grünen Bereich. So wünsche ich mir Kosmetik – natürlich ganz besonders, wenn sie für Babys und Kinder gedacht ist.

Die Flasche ist ansprechend gestaltet, macht jedoch auf mich trotz des niedlichen kleinen Pinguins irgendwie einen „medizinischen Eindruck“. Ich glaube ja, das ist so beabsichtigt, damit das Produkt einen wertigen Eindruck macht :-).

Weniger wertig erscheint allerdings der Verschluss: Der Klappverschluss ist bei uns nach nur dreimaliger Anwendung entzwei gegangen:

Die Pflegelotion selbst ist weiß und relativ flüssig und praktisch geruchlos. Sie lässt sich wirklich gut und – von meiner Tochter getestet – kinderleicht verteilen.  Sie zieht schnell ein und hinterlässt ein deutlich weiches Hautgefühl. Das ist auch der Lütten sofort aufgefallen: „Mama, die Haut wird ja richtig weich!“ Die Lotion pflegt sehr gut.

Mit rund 6,00 € für 250 ml ist die Lotion nicht billig. Wenn die Lütte aber im Winter unter trockener Haut leidet, greife ich schonmal auf Apothekenprodukte zurück – und die kosten gerne das Dreifache. Insoweit erscheint mir die Paediprotect Pflegelotion geradezu als günstige Alternative.

Ihr findet die neue Pflegeserie übrigens u.a. bei dm, Müller, Globus und real-, oder im Onlineshop von Paediprotect*. Dort könnt Ihr aktuell mit dem Code SPAREN20 das gesamte Sortiment mit 20% Rabatt bestellen – und die neuen Produkte so quasi „mit-testen“.

Unsere Bewertung:

*Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Link führt zur Partnerwebseite (kein Affiliate-Link).

Dieser Beitrag enthält Werbung für Ariel*.

Ohje, der letzte Blogeintrag liegt doch tatsächlich schon zwei Monate zurück. Einerseits hatte ich eine Menge um die Ohren und damit kaum Zeit zum Schreiben. Andererseits schaue auch stärker, auf welche Produkttests ich mich bewerbe. Die Kehrseite der Medaille sind dann auch weniger „gewonnene“ Testaktionen. Aber nun ist es wieder soweit: Es gibt Neues zu berichten. Über trnd testen wir nämlich die Ariel 3in1 PODS Colorwaschmittel und Vollwaschmittel. Erhalten haben wir:

  • 1 x Ariel 3in1 PODS Colorwaschmittel (für 16 Waschladungen)
  • 10 x Ariel 3in1 PODS Vollwaschmittel in Probiergröße (für 1 Waschladung)
  • 10 x Ariel 3in1 PODS  Vollwaschmittel Lenor Aprilfrisch in Probiergröße (für 1 Waschladung)

Das verspricht der Hersteller:

  • Das 3-Kammern-Waschmittel enthält aufeinander abgestimmte Inhaltsstoffe für tiefensaubere Wäsche.
  • Mit leistungsstarker Reinigungstechnologie für strahlend reine Wäsche, die länger wie neu aussieht.
  • Praktisch vordosiert und einfach anzuwenden, sparen sie Zeit im Alltag.
  • Reinigt fasertief und pflegt die Kleidung.

Anwendung:

  • Verwenden Sie 1 POD bei leicht und normal verschmutzter Wäsche sowie weicher und mittlerer Wasserhärte.
  • Verwenden Sie 2 PODS bei stark verschmutzter Wäsche, hartem Wasser oder einer Maschinenbeladung von 6+ kg.
  • Ariel POD hinten in die leere Trommel legen. Die Wäsche darauf legen.

Kindersicherer Umgang mit Ariel 3in1 PODS:

Kinder toben und spielen und sind vor allem eins: neugierig! Damit diese Neugier nicht zur Gefahr wird, setzt sich die Marke Ariel dafür ein, Familien über den kindersicheren Umgang mit Waschmittel-PODS zu informieren. Diese Hinweise sind dabei besonders wichtig:

  • PODS in der Originalverpackung und außer Reichweite von Kindern aufbewahren, z. B. in einem verschlossenen Schrank mit Kindersicherung.
  • Die Verpackung immer gut und schnell nach dem Öffnen wieder verschließen. Dank des dreifach einrastenden Klick-Systems ist leicht zu hören, wenn der Deckel fest zu ist.
  • PODS sofort nach dem Entnehmen aus der Verpackung verwenden und nicht unbeaufsichtigt liegen lassen – dazu einfach in die Waschmaschine geben, Kleidung darauflegen, Tür schließen und Waschgang starten.

Unser Eindruck:

Hießen diese vordosierten Waschmittel vor Kurzem nicht noch Caps? Nun nennen sie sich also PODS. Das Prinzip ist dasselbe: Flüssigwaschmittel befindet sich in wasserlöslicher Folie und kann in dieser Form direkt zur Wäsche in die Trommel der Waschmaschine gegeben werden.

Die Ariel PODS bestehen aus drei Kammern mit Flüssigwaschmittel in drei unterschiedlichen Farben, je nach Art in blau-grün-weiß

oder blau-lila-weiß:

Ganz ehrlich: ob das mehr ist als schönes Aussehen, kann ich auf den ersten Blick nicht erkennen. Auf der Internetseite von Ariel* findet sich der Satz: „Die Ariel 3in1 PODS Vollwaschmittel haben 3 getrennte Kammern, deren Inhaltsstoffe perfekt aufeinander abgestimmt sind, um Ihre Kleidung tiefensauber zu reinigen, Flecken zu lösen und strahlen zu lassen.“ Ich vermute daher mal, dass die drei Flüssigkeit der Reinigung, dem Lösen von Flecken und dem Faserschutz dienen – aber ob dies tatsächlich so ist, weiß ich nicht.

Nun, die Anwendung ist ja denkbar einfach: Der POD wird zur Wäsche gegeben – und fertig. Neu war für mich allerdings, dass ich den POD hinten in die Trommel der Waschmaschine legen soll, ehe die Wäsche darauf gepackt wird. Ich habe immer erst die Wäsche in die Maschine getan und dann einen POD dazwischen gesteckt. Hat auch funktioniert.

Positiv ist, dass sich die Folie des PODS rückstandslos auflöst und nicht etwa unaufgelöste Reste an der Wäsche hängen bleiben. Die Wäsche wird auch ordentlich sauber, wobei ich allerdings keine wirklichen Unterschiede zu meinem üblichen Spee Sensitiv Flüssigwaschmittel feststellen kann. Sooo dreckig machen wir uns normalerweise auch nicht, dass es da große Härtefälle zu bewältigen gäbe.

Da ich sonst ganz überwiegend Sensitiv-Waschmittel ohne Duftstoffe benutze, fällt es natürlich auf, dass die Ariel PODS „Duft“ in der Wäsche hinterlassen. Ganz besonders natürlich die Lenor-Variante. Da riecht die Wäsche auch noch nach einer Woche im Schrank deutlich. Die Düfte sind allerdings relativ chemisch. Statt einer undefinierbaren „Aprilfrische“ fände ich einen klar auszumachenden Geruch wie z.B. Lavendel o.Ä. besser. Ohnehin kann ich Waschmittel mit Farb- und Duftstoffen nur ab und zu einsetzen, denn wir reagieren gerne mal mit Hautausschlag und/oder Juckreiz auf derartige Stoffe.

Dass die PODS gerade Kinder zum Spielen und In-den-Mund-stecken verleiten können, ist ja mittlerweie bekannt, weshalb die Hersteller auch deutlich warnen. Der Deckel der Waschmittelbox verfügt daher über ein „dreifach einrastendes Klick-System“: zwei nebeneinander liegende Verschlüsse vorn und einen an der Seite:

Mein Kind, welchem ich ganz ausnahmsweise unter Aufsicht erlaubt habe, die Box zu öffnen, – hat den Verschluss in Nullkommanix auf gehabt. Sind die beiden vorderen Verschlüsse offen, kann man – gerade mit kleiner Kinderhand, von der offenen Seite hinein greifen. Ein besserer Schutz wäre gegeben, wenn sich auch an der dritten Seite noch ein Verschluss befände. Aber dann wäre das Öffnen auch für Erwachsene nicht mehr komfortabel. Man muss also selbstverständlich weiterhin gut aufpassen, dass die Waschmittel außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Und schließlich wäre da noch der Preis: 16 PODS kosten 4,95 € (UVP). Das reicht für maximal 16 Waschladungen oder – etwa bei hartem Wassergrad – gerade mal für 8 Waschladungen. Herkömmliches Ariel Color Flüssigwaschmittel kostet – laut Google – für 40 Waschladungen etwa 8,45 €. Waschen mit PODS ist also um etwa ein Drittel teurer. Das muss man sich leisten wollen.

Ich benutze die vordosierten PODS meist nur im Urlaub, wo es praktischer ist, für die Wäsche zwischendurch nur 2-3 PODS einzupacken, als eine ganze Flasche Flüssigwaschmittel. Zu Hause greife ich aber in der Regel auf normales Flüssigwaschmittel zurück. Soviel Zeit geht für das Dosieren nun auch nicht drauf, dass ich dafür bereit wäre, wesentlich tiefer in die Tasche zu greifen.

Unsere Bewertung:

*Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Link führt zur Partnerwebseite (kein Affiliate-Link).

Dieser Beitrag enthält Werbung für Karex*.

Über die Markenjury* dürfen wir die Zahnpasta „Kinder Karex“ von Dr. Wolff testen. Neben diversen Infobroschüren haben wir erhalten:

  • 1x Kinder Karex Zahnpasta (50 ml)
  • 20x Kinder Karex Zahnpasta in Probiergröße (je 10 ml)

Das verspricht der Hersteller:

Hydroxylapatit – das ist der Stoff, aus dem unsere Zähne gemacht sind. Ca. 97% unseres Zahnschmelzes und ca. 70% unseres Dentins sind aus Hydroxylapatit. Ein Wirkstoff, der in Kinder Karex enthalten ist und der Natur nachempfunden wurde. Hydroxylapatit repariert den Zahnschmelz mit jedem Putzen, minimiert die Bakterienanlagerung und schützt so wirksam vor Karies. Die Rezeptur wurde speziell für Kinder entwickelt: Das milde Aroma ist bei Kindern beliebt.

Anwendung: 2x täglich

Ohne Flourid. Auch für Kinder geeignet, die Zahnpasta noch nicht richtig ausspucken können.

Inhaltsstoffe: Aqua, Hydrogenated Starch Hydrolysate, Hydrated Silica, Hydroxyapatite, Xylitol, Silica, Cellulose Gum, Aroma, 1,2-Hexanediol, Caprylyl Glycol, Sodium Methyl Cocoyl Taurate, Sodium Sulfate, Sodium Cocoyl Glycinate, Limonene.

Unser Eindruck:

Die Zahncreme ist weiß, von eher zäher Konsistenz und der Geschmack erinnert enfernt an milden Kaugummi. Nach dem Zähneputzen hinterlässt die Zahncreme im ersten Moment irgendwie das Gefühl einer stumpfen Zahnoberfläche. Im Nachgang kommt das enthaltende Xylit zum Wirken, welches den Speichelfluss anregt. Soviel zu den „Äußerlichkeiten“.

Zu beachten ist jedoch, dass die Zahncreme kein Fluorid enthält, sondern das sogenannte Hydroxylapatit. Ihr kennt sicherlich die Werbung für die Zahncreme Dr. Wolff’s Biorepair, welche angeblich Zahnschmelz repariert und diesen sogar wieder draufputzt. Ich hatte Euch die Zahncreme vor langer Zeit einmal vorgestellt. Dieses Prinzip soll mit Kinder Karex jetzt auch für Kinder vermarktet werden.

Schon bei der Bewerbung auf das Projekt war ich erstaunt, dass hier eine Kinderzahncreme ohne Fluorid angeboten wird. Aber ok, ich erinnere mich noch daran, dass wir im ersten Lebensjahr der Lütten, als die Kariesprophylaxe noch per Fluoridtabletten erfolgte, extra mit einer Zahncreme ohne Fluorid geputzt haben. Vielleicht handelt es sich bei Kinder Karex um ein solches Produkt, welches für die Anwendung neben der Tablettenfluoridierung gedacht ist? Schließlich wird ja ansonsten eher darüber diskutiert, die Wirkstoffmenge an Fluorid auch in Kinderzahncremes anzuheben, um die Kariesprophylaxe in diesem Alter zu verbessern.

Leider war meine Annahme falsch. Im Gegenteil: Dr. Wolff schürt mit seiner Werbung – auch in den beigelegten Flyern – Angst vor Fluorid. Dort heißt es, besonders für Kinder unter 6 Jahren werde die Fluoridbeigabe in der Zahnpasta kontrovers diskutiert. Gängige Kinderzahnpasten enthielten in der Regel 500 ppm (0,05 %) Fluorid. Für einen zuverlässigen Kariesschutz würden jedoch mindestens 1000 ppm (0,1 %) Fluorid benötigt. Bei einem höheren Fluoridgehalt ab 1000 ppm bestehe bei Kindern allerdings die Gefahr von Fluorosen (Verfärbungen der Zähne). Daher schreibe die europäische Kosmetikverordnung einen Warnhinweis ab 1000 ppm auf allen Zahnpasten vor. Um einen wirksamen Kariesschutz zu bieten würden neue Ansätze für die tägliche Zahnpflege benötigt. Die Lösung sei Hydroxylapatit. Für diesen Wirksstoff gäbe es keine Mengenbeschränkung, weil er absolut unbedenklich sei. Zahlreiche Studien würden die Wirksamkeit belegen. Der Stoff repariere den Zahnschmelz bei jedem Putzen, minimiere die Bakterienanlagerung und schütze so wirksam vor Karies.

Ich finde, da geht so einiges durcheinander. Kontrovers diskutiert wird, wie die Fluoridierung für Kinder unter 6 Jahren am besten bewirkt wird: durch eine Tablettengabe oder durch die Verwendung von fluoridhaltigen Zahncremes ab dem Durchbrechen des ersten Zahnes? Näheres zu dieser Kontroverse findet Ihr z.B. hier. Diskutiert wird auch, ob die für Kinder empfohlene Wirkstoffdosis in Zahncremes erhöht werden sollte, um einen zuverlässigen Kariesschutz sicherzustellen. Die Gefahr von Fluorosen, bei denen es sich um unschöne aber harmlose Verfärbungen der Zähne handelt, bestehe zwar, wiege aber weit geringer als die Gefahr von Karies, die zum Zahnverlust führen kann.

Die Notwendigkeit für alternativen Kariesschutz ergibt sich aus den genannten Kontroversen nicht. Die kariesschützende Wirkung von Fluorid ist gut erforscht und wissenschaftlich bestätigt. Hingegen gibt es wohl bis heute keine nachvollziehbare wissenschaftliche Evidenz für einen Kariesschutz durch Hydroxylapatit. Die zahlreichen Studien, auf die sich Dr. Wolff beruft, gibt es wohl nicht bzw. wurden diese nicht in einer Form, welche die wissenschaftliche Überprüfung ermöglicht hätten, veröffentlicht. Hydroylapait verträgt sich wohl nicht gut mit Fluorid, sodass der Hersteller aus diesem Grund auf das Fluorid in seinen Zahncremes verzichtet. Eine lesenswerte Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ), Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zur Problematik findet Ihr hier. Man kann sicherlich einwenden, dass es sich bei diesen Gesellschaften auch um Lobbyverbände handelt und ich bin nicht in der Lage, die Frage selbst unabhängig aufzuklären. Ich gehöre aber nicht zu denjenigen, welche Fluorid aus grundsätzlichen Erwägungen heraus ablehnen, vertraue vielmehr auf die jahrelange Erfahrung und wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit der Kariesprophylaxe mit Fluorid und fühle mich durch die mindestens verkürzte Darstellung und Besorgnis schürende Werbung von Dr. Wolff in meiner Meinung bestätigt.

Wir putzen weiterhin mit fluoridhaltiger Zahncreme, einmal die Woche sogar mit Elmex Gelee. Die teure (UVP 3,49 € für 50 ml) Kinder Karex benötigen wir nicht.

Unsere Bewertung:

*Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Link führt zur Partnerwebseite (kein Affiliate-Link).

Dieser Beitrag enthält Werbung für Hansaplast.*

Uns ist ein Überraschungspäckchen ins Haus geflattert. Darin fand sich eine Tube Wundheilsalbe von Hansaplast, welche wir als einer von 1.111 Gewinnern testen dürfen.

Das verspricht der Hersteller:

Fördert die Heilung von kleineren, oberflächlichen Wunden wie Schnittwunden, Schürfwunden, Kratzern und kleineren Brandwunden 1. und 2. Grades. Auch geeignet für geschädigte, gereizte, trockene oder empfindliche Haut sowie für Babys

  • bis zu 2x schnellere Wundheilung (im Vergleich zu einer unbehandelten Wunde)
  • Hilft Narbenbildung zu reduzieren
  • Bildet einen atmungsaktiven Schutzfilm, der die Wunde vor dem Austrocknen schützt
  • Schafft optimale, feuchte Wundheilungsbedingungen, die den natürlichen Heilungsprozess der Haut fördern
  • Freivon Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen sowie tierischen Inhaltsstoffen (vegan)

Zusammensetzung: Weißes Vaselin, Dünnflüssiges Paraffin-Öl, Ceresin Wachs, Glycerin, Panthenol, Glyceryl Stearate

Unser Eindruck:

Die geruchsneutrale Wundheilsalbe basiert auf Weißem Vaselin und so sieht sie auch aus:Sie lässt sich gut dosieren und verteilen.

Ob die Salbe die für die Wundheilung benötigte Zeit tatsächlich halbiert, lässt sich schwer sagen. Um das zu testen, müsste ich ja einen Teil der Wunde unbehandelt lassen, was nicht wirklich praktikabel ist. Aber feststellbar ist, dass die Salbe schnell einen dünnen Film auf der Haut bildet, der die Haut gut schützt und zugleich feucht hält. Das sollte die Wundheilung durchaus fördern.

Derzeit ist ja keine Hochsaison für aufgeschürfte Knie und auch mit Brandverletzungen haben wir zum Glück aktuell nicht zu kämpfen. Aber die Lütte hatte gerade mal wieder mit roten, rissigen Händen zu kämpfen, Folge der Kälte sowie eines Infekts. Hier hat uns die Wundheilsalbe gute Dienste geleistet. Ich habe sie jetzt für den Fall der Fälle in unserer Hausapotheke.

Unsere Bewertung:

*Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Link führt zur Partnerwebseite (kein Affiliate-Link).

Dieser Beitrag enthält Werbung für Gliss Kur by Schwarzkopf.*

Ich habe meine Diamanten aus dem Treueprogramm von Schwarzkopfforyou in das Gliss Kur Hair Repair Shampoo Spürbare Fülle eingetauscht.

Das verspricht der Hersteller:

Ihr feines Haar ist geschädigt, platt und ohne Fülle? Für mehr Haarfülle benötigt die Haarstruktur eine Stärkung von innen heraus. Gliss Kur Spürbare Fülle bietet:

  • Sichtbar mehr Fülle
  • Luxuriös fließendes Haar

Gliss Kur Formeln mit Keratin Serum reparieren vorhandene Schäden und verstärken die Zellstruktur, um zukünftigen Schäden vorzubeugen.

Abgestimmt auf die Bedürfnisse von dünnem, feinen Haar, verdichtet und stärkt die Spürbare Fülle Linie mit mit Faserauffüll-Komplex die Haarstruktur für sichtbar mehr Fülle ab der ersten Anwendung.

Unser Eindruck:

Das Treueprogramm wird ja nicht mehr in der bisherigen Form fortgeführt, sodass man keine neuen Diamanten erwerben konnte. Im Gegenzug konnte man die vorhandenen Diamanten in Produkte umsetzen, wofür wesentlich mehr Produkte zur Verfügung gestellt wurden, als dies bislang der Fall war. Allerdings bin ich für die Menge meiner vorhandenen Diamanten nicht so recht fündig geworden. Am liebsten wollte ich ein Shampoo. Da gab es jedoch – jedenfalls als ich guckte – nicht so viele verschiedene. Nun, ich habe das Shampoo „Spürbare Fülle“ eingepackt. Es ist allerdings für dünnes Haar gedacht – was jetzt nicht wirklich mein Hauptproblem ist. Eher sind meine Haare zu dick.

Egal. Das Shampoo riecht ganz gut. Ein wenig mentholig, wie ich finde. Und es macht die Haare sauber. Was will man mehr. Die Special Effects wie „Faserauffüllung“ merke ich meist sowieso nicht 🙂

Unsere Bewertung:

*Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Link führt zur Partnerwebseite (kein Affiliate-Link).