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Ich habe bei einer Umfrage einen Gutschein über 20,00 € für den Onlineshop von MAM gewonnen. Anlass für mich, Euch den Shop näher vorzustellen.

MAM bezeichnet sich selbst als führende Design-Marke für Babyartikel. Angeboten werden sogenannte Babycareartikel für Babys und Kinder zwischen 0 und 3. Im Sortiment finden sich neben einer riesigen Auswahl an Schnullern auch Flaschen und Becher, Beißringe und Mundpflegeartikel, Esslernbestecke und Geschirr, Stillzubehör wie manuelle Pumpen und Stilleinlagen sowie ein Dampfsterilisator und Flaschen mit Selbststerilisierfunktion.

Die Produkte erscheinen alle in einem modernen Design. Es dominieren runde Formen und eher poppige Farben wie das für meinen Geschmack sehr hübsche Grün. Für meine Tochter habe ich – wie Ihr auf dem Foto seht – einen sogenannten Sports Cup in dieser schönen Farbe erworben.

Das sagt MAM über den Sports Cup:

MAM Designer haben einen innovativen Trinkbecher für einfaches und hygienisches Trinken entwickelt. Ideal für unterwegs.

  • Sportverschluss öffnet beim Trinken von selbst – ganz ohne Hände!
  • Tropffrei mit Ventil oder freier Trinkfluss ohne
  • Die rutschfeste Greiffläche ist leicht zu halten
  • Einzigartige, gebogene Form
  • Trendsetzendes Design

Ich bin gespannt, wie die Lütte mit diesem neuen Trinkgerät zurecht kommt. So langsam sollten wir ja schließlich mal weg kommen, von den Nuckelflaschen mit und ohne Henkel…

Außerdem habe ich mich aus dem breiten Schnullersortiment von MAM bedient. Mein Mäuschen braucht zwar selten einen Schnuller, eigentlich nur zum einschlafen. Aber ich variiere gerne, damit sich nicht durch die ständige Verwendung ein- und desselben Modells Zahnfehlstellungen bilden. Entschieden habe ich mich zum einen für den MAM Perfect, der über einen besonders dünnen und weichen Saugerhals verfügt und daher das Risiko von Zahnfehlstellungen reduzieren soll. Eigentlich gibt es dieses Modell in vielen unterschiedlichen Farben. Momentan war er jedoch nur in Blau erhältlich. Es muss aber ja schließlich auch nicht ständig Rosa sein. Zum anderen habe ich mich für eine Zweierpackung MAM Original Pearl Vintage entschieden – ein solider Schnuller mit hübschem Design. Die Schnuller kommen jeweils in einer Box, die zum Sterilisieren verwendet werden kann.

Das Angebot an Schnullern ist, wie gesagt, vielfältig. Zwar finde ich persönlich nicht sämtliche derzeit erhältlichen Designs überzeugend. Aber es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und wer gar nichts findet: Die Schnuller von MAM kann man auch personalisieren! Dies ist zwar eine recht kostspielige Angelegenheit, aber zum Beispiel eine prima Geschenkidee für frisch gebackene Eltern.

Das Bestellen im Onlineshop funktioniert problemlos, die Lieferung erfolgt schnell.

Fazit:
Wer den besonderen Schnuller sucht, ist bei MAM genau richtig!

37071_Bellywell_loseDie Firma nip hat mir freundlicherweise das Wärmekissen Bellywell für einen Produkttest überlassen. Hier sind meine Testergebnisse:

Bellywell ist ein Wärmekissen, das mit einem Moor-Gel, bestehend aus natürlichem Moor, Wasser, einem Konservierungsmittel, einem Verdicker, einer geringen Menge naturreinem Lavendelöl und dem Bitterstoff Bitrex, gefüllt ist. Die lavendelfarbene Außenhülle besteht aus einer phtalatfreien PVC-Folie, die mit Viskose beschichtet ist. Das Kissen fühlt sich durch die Beschichtung wunderbar weich – wie Velour – und fast so streichelzart wie Babyhaut an. Im kühlen Zustand verströmt es einen leichten Lavendelduft, der bei Erhitzung intensiver wird. Der Duft ist an sich recht angenehm. Nur dann, wenn ich direkt am erhitzten Kissen rieche, wird er zu intensiv bzw. bitter. Vielleicht schlägt da auch der Bitterstoff geruchlich mit durch. Es empfiehlt sich also nicht, den Kopf auf dem Wärmekissen zu betten – aber dafür ist das Kissen schließlich auch nicht gemacht.

Das Kissen wird für einige Sekunden – abhängig von deren Leistung – in die Mikrowelle gelegt und so auf ca. 42 °C erhitzt. Es ist dann angenehm warm und die Wärme hält auch recht lange an. Das Wärmekissen kann auf Babys Bauch gelegt werden und soll so Beschwerden wie Drei-Monats-Koliken und Blähungen lindern helfen. Das Lavendelöl soll den Kreislauf anregen, die Durchblutung fördern und dadurch krampflösend und entspannend wirken, sodass es auch Einschlafstörungen positiv beeinflusst. Meine Tochter hat momentan – zum Glück – keine Bauchschmerzen o.ä. Ich kann daher nicht sagen, ob das Bellywell-Kissen bei Babys tatsächlich schmerzlindernd wirkt. Gut vorstellen kann ich mir allerdings einen Einsatz im winterkalten Kinderwagen oder auch mal im Bettchen bei kalten Füßen. Und auch die Mama könnte vom Wärmekissen profitieren: Die angenehme Wärme scheint mir zum Beispiel Regelschmerzen zu lindern.

Das Bellywell-Kissen kostet im Handel ca. 7,00 €. Es hat allerdings eine begrenzte Lebenszeit. Bei sachgemäßer Anwendung soll es mindestens ein Jahr haltbar sein. Durch die wiederholte Erwärmung des Kissens verdampft jedoch das in der Füllung enthaltene Wasser, wodurch das Moor-Gel im Laufe der Zeit fester und unflexibler werden kann. Ebenso schwächt sich der Duft mit der Zeit ab. Zu berücksichtigen ist auch, dass das Kissen nicht gewaschen, sondern die Oberfläche nur mit einem feuchten Tuch gereinigt werden kann.

Das Kissen ist übrigens ca. 17 x 11,5 cm klein und wiegt ca. 160 g. Form und Größe sollen sich natürlich besonders dem kleinen Babybäuchlein anpassen. Habt Ihr noch Fragen zu dem Produkt, so schaut doch mal auf der FAQ-Seite von nip vorbei.

Meine Tochter jedenfalls, fand das Wärmekissen sehr interessant und hat es mir förmlich aus der Hand gerissen:

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Fazit: Das Bellywell Wärmekissen ist eine gute Alternative zu Kernkissen und besonders dann zu empfehlen, wenn der zusätzliche Massageeffekt von Kernkissen einmal nicht erwünscht ist. Es spendet langanhaltend eine wohlige, gleichmäßige Wärme und beruhigt zusätzlich durch den Lavendelduft.

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Herzlichen Glückwunsch an die Firma Hipp zu diesem Produkt: Ich war auf der Suche nach einem Waschschaum für das gelegentliche Händewaschen nach Reiswaffelmatscherei. Als ich im Drogeriemarkt vor dem Regal mit den Babypflegeprodukten stand, entdeckte meine damals 8 Monate alte Tochter die Flasche in Entengestalt mit dem Hipp Babysanft Waschschaum Sensitiv und brach in fröhliches Lachen aus. Da hatte mein Mutterherz keine Chance mehr, auf ein preislich günstigeres Produkt zurückzugreifen.

Die Nagnag-Ente hat nun also ihren Platz auf dem Waschbeckenrand gefunden – und muss jeden Morgen begrüßt und jeden Abend verabschiedet werden! Ach ja, das Händewaschen erleichtert das Produkt nebenbei auch 🙂 . Die Ente liefert einen sanften, schon fertigen Schaum, der den typischen Geruch der Babysanft-Produkte hat. Hände und Gesicht werden wieder sauber und verlieren selbst den leckeren Duft verschmierter Leberwurstbrötchen.

Das verspricht der Hersteller:

Hipp Waschschaum ist besonders hautverträglich: der cremige Schaum reinigt Gesicht und Hände schonend. Die Haut wird vor dem Austrocknen geschützt, und das Waschen wird für die Kleinen zum Riesenspaß.

Brennt nicht in den Augen & ph-hautneutral.

Sensitiv – Ohne Mineralöl und entwickelt um Allergie-Risiken zu minimieren. Mit zartem Duft ohne allergieverdächtige Duftstoffe (gem. Kosmetik VO).

Und das ist enthalten:

Aqua, Coco-Glucoside, Sodium Lauroyl Glutamate, Citric Acid, Glyceryl Oleate, Panthenol, Glycerin, Prunus Amygdalus Dulcis Seed Extract, Polyquaternium-7, Propylene Glycol, Sodium Chloride, Allantoin, Disodium EDTA, Hydrogenated Palm Glycerides Citrate, Denatonium Benzoate, Tocopherol, Parfum, Sodium Benzoate.

Dass die Ente wegen verschluckbarer Kleinteile nicht zum Spielen in die Hände von Kindern unter 3 Jahren gehört, versteht sich von selbst. Der Waschschaum ist jedoch – anders als viele ähnliche Produkte anderer Hersteller – explizit auch für Kinder unter 3 Jahren geeignet. Das wurde mir ausdrücklich von der Hipp-Verbraucherberatung bestätigt. Übrigens: es gibt den Waschschaum auch im Nachfüllbeutel, womit sich langfristig der höhere Preis der Ente wieder etwas relativiert.

Fazit: Ein praktisches und kindgerecht gestaltetes Produkt, mit dem das Waschen Freude macht.

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Lange hatten wir darauf gewartet und am 21.06.2013 war es dann endlich soweit: Die ersten zwei Zähnchen blitzten im Mund meiner Tochter! Und damit stellte sich natürlich sofort die Frage, wie die neuen Beißerchen dauerhaft so schön weiß bleiben. Bis wir die richtige Methode gefunden hatten, haben wir einiges ausprobiert:

Schon lange vor dem Durchbruch der Zähnchen hatte ich mir einen Mundpflege-Fingerling von NIP (1) besorgt. Den kleinen Stoffschlauch kann man über den Zeigefinger ziehen und ihn mit der angebrachten Schlaufe am Mittelfinger befestigen, damit er nicht verrutscht. Mit dem Zeigefinger lassen sich dann Babys Zahnfleisch und die ersten Zähnchen massieren und reinigen. Mit dem Finger kann man den Druck feinfühliger ausüben, als mit einer Zahnbürste, und man kommt quasi an alle relevanten Stellen problemlos heran. Die Zahnreinigung mit dem Fingerling hat bei meiner Tochter auch gut funktioniert. Sie hat es problemlos geduldet, dass ich ihr im Mund herumfuhrwerke. Nachteilig fand ich allerdings, dass der Fingerling trotz guten Ausspülens nach Gebrauch spätestens nach zwei Tagen muffig roch, so wie ein Küchenspültuch, in dem sich Bakterien festgesetzt haben. Und dies wird auch der Grund für den Geruch des Fingerlings gewesen sein mit der Folge, dass jedes nachfolgende Zähneputzen Bakterien in den Mund hineintrug, statt sie zu entfernen. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass das Dampfsterilisieren daran maßgeblich etwas ändert. Also ab mit dem Stückchen Stoff in die Waschmaschine. Zwar empfiehlt der Hersteller die Handwäsche. Aber wie gesagt: hierbei hatte ich nicht das Gefühl, dass das Teil richtig sauber wird. Ein einziger Fingerling ist damit für die tägliche Zahnpflege zu wenig. Es bräuchte mehrere, von denen immer ein oder zwei gerade in der Wäsche sind. Hinzu kommt: Für die vom Hersteller versprochene antibakterielle Wirkung des Fingerlings wird eine „Silber-Ionen-Technologie“ eingesetzt. Silberionen in der gleichen Konzentration, in der das Silber antibakteriell wirkt, sollen jedoch nach neueren Studien die Bindegewebszellen maßgeblich schädigen (siehe u.a. hier). Zumindest längerfristig ist der Einsatz des Fingerlings auch aus diesem Grund wohl nicht empfehlenswert.

Fazit: Ein Fingerling ist eine gute Möglichkeit, das Zahnfleisch der Kleinen sanft zu massieren und auch die ersten Zähnchen zu reinigen. Ich würde jedoch aus den genannten Gründen heute eher auf einen Fingerling aus Silikon zurückgreifen. Der scheint mir leichter zu reinigen und auch die Silberionen-Problematik stellt sich nicht.

Als nächstes habe ich ein zweiteiliges Zahnpflegelernset von der dm-Eigenmarke babylove (2) erworben. Es besteht aus zwei Kunststoffteilen, die wie Zahnbürsten geformt sind. Der Kopf des einen Zahnpflegegerätes besteht aus „Spezial-Weichgummilamellen“ sowie „weichen Gummiborsten“. Es handelt sich jeweils um kleine Noppen, die mal mehr mal und weniger eng beieinander stehen. Mit diesem Gerät soll man beim Zahnen den Gaumen und den Kiefer massieren sowie den Kiefer bei Sichtbarwerden der ersten Zähnchen zwecks Förderung der Durchblutung massieren. Das andere Zahnpflegegerät hat „extraweiche Nylonborsten“, die wie eine Zahnbürste die Zähnchen pflegen sollen, wenn sie vollständig herausgewachsen sind. Ganz ehrlich: Der Sinn dieser Geräte erschließt sich mir nicht. Ich kann nichts Weiches an den Putzköpfen entdecken. Man porkelt mit den Geräten an den Zähnchen herum, wobei ein Reinigungseffekt nicht erkennbar ist. Erst recht kann man damit keine Zahncreme benutzen. Und, was ich leider zu spät gelesen habe: Ökotest bewertet gerade das Zahnpflegelernset von babylove sehr schlecht, da es mit kürzerkettigen Kohlenwasserstoffen Mineralölbestandteile enthält, die im Verdacht stehen, Organschäden hervorzurufen. Schließlich verstehe ich auch nicht, wie das Kind mit diesen Geräten die Zahnpflege lernen soll.

Fazit: Ich habe diese harten „Mundfolterwerkzeuge“ nur zweimal angewandt. Einen Nutzen kann ich nicht erkennen. So scharfkantig können Zahnbürstenborsten kaum sein, dass die Plastik-Lernsets zu bevorzugen wären. Die vermutliche Schadstoffbelastung tat ihr Übriges, um dieses Set schnell wieder auszumustern.

Also war ich wieder auf der Suche nach einem guten Zahnpflegegerät. Und diesmal wurde ich fündig: Die Oral-B Stages 1 (3) ist eine Zahnbürste für Kinder von 4 bis 24 Monaten. Der Griff ist an Erwachsenenhände angepasst, dabei aber kindgerecht mit Tiermotiven gestaltet. Der Bürstenkopf besteht aus sehr vielen sehr weichen Borsten, die prima reinigen. Und endlich kann auch die Zahncreme zum Einsatz kommen. Wir haben uns für die Nenedent-Zahncreme (4) ohne Flourid entschieden, da unsere Kleine Flouridtabletten bekommt. Die Zahncreme schmeckt nach Apfel und Banane und meine Kleine findet sie lecker. Dabei ist die Nenedent-Zahncreme ausdrücklich auch für Kinder geeignet, die noch nicht richtig ausspucken können. Weil selbstverständlich an ein Ausspucken bei meinem Kind noch nicht zu denken ist, kommt die Zahncreme noch dazu in homöopathischen Dosen auf die Zahnbürste. Und mein Töchterchen lässt sich völlig problemlos die Zähne putzen – hoffentlich bleibt das so!

Fazit: Die Kombination aus einer „richtigen“ Kinderhandzahnbürste und Zahncreme bringt das gewünschte Ergebnis: Blitzende, gesunde Zähnchen.

Update:So kommentiert NIP-Babyartikel auf Facebook:

„Liebe Lobelia,
um dich beruhigen zu können. In dem Bericht auf t.online wird erläutert, dass das medizinische, antibakterielle Silber welches sich in Wundsalben oder auf Pflastern befindet schädlich für den Körper bzw. die Gewebezellen ist.  Allerdings handelt es sich hierbei um den direkten Kontakt von Silber mit einer offenen Wunde. Beim Mundpflegefingerling sind die Silberionen in das Kunststoffmaterial eingebunden und können laut diverser Prüfberichte nicht herausmigrieren. Und wenn, nur in sehr geringen Mengen die nachweislich unter der Bestimmungsgrenze liegen. Die beiden Anwendungen von Silberionen lassen sich also überhaupt nicht vergleichen. Der Mundpflegefingerling wurde in einem renommierten mikrobiologischen Labor in Bezug auf Keimreduktion untersucht und die Zahl der koloniebildenden Einheiten ging nach 24 Std. auf 2-3 % zurück. Zudem wurde die Migration von Silberionen am Produkt von einem unabhängigen Lebensmittelchemiker geprüft und die Prüfwerte lagen unterhalb der Bestimmungsgrenze. Somit konnte kein austretendes Silber nachgewiesen werden. Liebe Grüße, dein nip-Team“

Wenn dies so korrekt ist, kann man wenigstens in dieser Hinsicht Entwarnung geben.

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Erste Runde bei Rossmanns Babywelt-Produkttesterwochen und ich habe gleich Glück gehabt: Ich darf die babydream Windel-Slips testen!

Die Windel-Slips gibt es in 3 Größen:

  • Maxi, 7-15 kg, 22 Stück/Packung
  • Junior, 12-22 kg, 20 Stück/Packung
  • XL, 16-30 kg, 18 Stück/Packung

Da meine Süße derzeit ca. 9 kg wiegt, habe ich mich für die Maxi-Version entschieden und zu Hause gleich den Test gestartet. Die Windel-Slips sind wie Höschen geformt, d.h. an den Seiten geschlossen. Sie lassen sich dadurch leichter anziehen. Insbesondere dann, wenn das Kind nicht still liegen mag, ist es einfacher, den Windel-Slip überzuziehen, als die Windel gerade unter den Babypo zu bekommen und dann noch die Klettverschlüsse vernünftig zu schließen. Zumal meine Tochter es liebt, die Kletts gleich wieder aufzumachen. Bei den Slips hat sie keine Chance für diesen Trick.

Die Windel-Slips von babydream sind nett bedruckt mit kleinen Tierchen und die Rückseite ist mit dem Wort „hinten“ markiert – da können keine Verwechslungen eintreten.

Ich gehe davon aus, dass die Slips genauso saugfähig sind, wie normale Windeln. Da ich bislang jedoch keine normalen babydream-Windeln benutze, habe ich keine Vergleichsmöglichkeit. Bei uns musste die Windel gleich das ganz große Geschäft aushalten. Das blieb zwar da, wo es hingehört. Allerdings ist die Maxi-Version der Windel-Slips für ein Baby von 9 kg doch ziemlich weit an der Taille. Die Windel hing also ganz schön auf halb 8. Das ist die Kehrseite der Windel-Slips: man kann die Bundweite nicht justieren. Ich werde also noch etwas warten, bis ich die restlichen Windeln verbrauche. Vorher muss mein Töchterchen noch etwas größer und schwerer werden.

Das Ausziehen der Windel-Slips geht vermutlich leichter, wenn man – wie empfohlen – die Seiten des Höschens aufreißt. Das habe ich allerdings zu spät gelesen. Und ohnehin hing bei uns – wie gesagt – der Slip schon sehr tief. Auf der Rückseite der Windel befindet sich ein Klebestreifen, der – bei offenen Seiten der Windel – die fehlenden Kletts ersetzen und ein Zusammenrollen der vollen Windel ermöglichen soll. So richtig zum Einsatz kam der bislang bei uns noch nicht. Ich habe die Windel einfach so zusammengefaltet.

Fazit:
Die Windel-Slips sind eine gute Sache für spezielle Einsätze (z.B. unterwegs), aber schon ob des höheren Preises nicht unbedingt etwas für alle Tage.

Ich mag die Ratgeber aus dem Gräfe und Unzer Verlag. Besonders die Kochbücher haben es mir angetan und füllen fast einen ganzen Regalmeter. Da lag es nahe, auch in der Schwangerschaft auf die GU-Ratgeber zurückzugreifen. Hier sind meine Testergebnisse:IMG_1797

1. Das große Buch zur Schwangerschaft – Umfassender Rat für jede Woche
Das Buch hält absolut, was es verspricht:

Eingeleitet wird es mit einem ausführlichen Kapitel über den Beginn der Schwangerschaft, in welchem das frühe Leben eindrücklich visualisiert wird. Zudem werden nahezu alle Fragen über Ernährung und Verhalten sowie die Behandlung etwaiger Krankheiten in der Schwangerschaft beantwortet. Auch die medizinische Betreuung wird erläutert, einschließlich des Für und Wider von Pränataldiagnostik und invasiver Diagnostik.

Im zweiten Kapitel wird – unterteilt in die drei Trimester – für jede einzelne Schwangerschaftswoche die Entwicklung des Babys und des Körpers der Mutter dargestellt, ergänzt u.a. durch Tips für die Ernährung und einige Gymnastikübungen. Zudem werden ausführlich die jeweils anstehenden Untersuchungen geschildert nebst Vor- und Nachteilen. Die sachliche Schilderung ermöglicht es, für sich selbst eine fundierte Entscheidung für oder wider einzelne Untersuchungen zu treffen. Zudem erleichtert es die Darstellung der potentiellen Ergebnisse der Untersuchungen, die von dern Ärzten im konkreten Fall erhaltenen Informationen einzuordnen.

Das dritte Kapitel widmet sich der Geburt und dem Wochenbett. Ausführlich wird der Geburtsvorgang geschildert. Es werden die verschiedenen Arten der Geburt (Klinikgeburt, Geburt im Geburtshaus, Hausgeburt, „normale Geburt“, Kaiserschnitt) ebenso geschildert wie die Möglichkeiten der Schmerztherapie und die Rolle des Vaters während der Geburt. Abgerundet wird das Kapitel durch Tips zum Wochenbett, zur Babypflege und zum Stillen. Checklisten für die Kliniktasche und die Erstausstattung sind ebenfalls hilfreich.

Ich habe das Buch während der Schwangerschaft regelrecht verschlungen und mich immer auf die nächste Woche und die jeweils neuen Informationen gefreut. Dazu beigetragen hat sicherlich, dass mein Baby sich recht genau an die Darstellung gehalten hat – ich habe die ersten Bewegungen gespürt, als dies gerade im Buch beschrieben wurde, und ich war just in der Woche erkältet, als es im Buch hies, dass die Schwangere in dieser Zeit besonders erkältungsanfällig sei. Mein Mann und ich fanden die sachliche, wissenschaftlich fundierte Darstellung sehr hilfreich. Wir haben uns sehr gut informiert gefühlt, was nach meiner Überzeugung auch dazu beigetragen hat, dass wir die Geburt selbst ohne Angst hinter uns gebracht haben.

Fazit: Für alle Schwangere absolut zu empfehlen!

2. Babys erstes Jahr – Monat für Monat das Beste für Ihr Kind
Weil mir das Buch zur Schwangerschaft so gut gefallen hat, habe ich mir auch diesen Ratgeber zugelegt. Das Buch ist allerdings nicht nach Monaten aufgeteilt, sondern in die Bereiche „Mit allen Sinne in Beziehung sein“, „Motorische Entwicklung“, „Stillen und Ernährung“, „Alles für den gesunden Schlaf“ sowie „Pflege und Gesundheit“. Es schließt mit einem Service-Teil (Erstausstattung, Sicherheit im Haus, Hausapotheke, Vorsorge, Formalitäten nach der Geburt, Gesetzliche Regelungen, Adressen, Literatur).

Die einzelnen Bereiche sind jeweils unterteilt in die Abschnitte „Die ersten Tage des Babys“, „Die ersten drei Monate“, „Vierter bis achter Monat“ und „Neunter bis zwölfter Monat“. Das macht die „Navigation“ durch das Buch nicht ganz einfach. Ich sehe zwar ein, dass eine Beschreibung der Entwicklung des Babys für jeden einzelnen Monat nicht sinnvoll ist, weil sich natürlich nicht alle Babys gleich entwickeln. Ich finde jedoch, dass der Buchtitel insoweit in die Irre führt, denn jedenfalls ich erwartete einen Aufbau, der demjenigen des Schwangerschaftsbuches gleicht.

Inhaltlich handelt es sich nicht um das Kompendium, welches ich mir nach der Lektüre des Schwangerschaftsratgebers erhofft hatte. Viele Bereiche werden nur kurz angerissen. Zum Beispiel fand ich die Hinweise zur Babypflege und zum Stillen sogar im Schwangerschaftsbuch ausführlicher und besser dargestellt, als im Babyratgeber. Um mehr über Babys Entwicklung zu lernen, habe ich mir schließlich noch „Babyjahre“ von Remo H. Largo zugelegt, ein Buch, das ich nur uneingeschränkt empfehlen kann. Auch für die Bereiche Ernährung und Krankheiten habe ich auf weitere Bücher (siehe unten) zurückgegriffen.

Fazit: Das Buch liefert einen Überblick über die Bereiche Entwicklung, Ernährung und Pflege des Babys. Es liefert jedoch nicht – wie im Untertitel versprochen wird – „Rat und praktische Hilfe für jeden Tag“. Vielmehr bleiben aus meiner Sicht Fragen offen, sodass speziellere Literatur benötigt wird. Das Buch ist damit im Prinzip überflüssig.

3. Das Eltern-Kursbuch für eine entspannte Babyzeit
Dieses Buch habe ich bei GU gewonnen (Danke!). Gekauft hätte ich es mir mit Sicherheit nicht.

Die Autorin plädiert für die drei Säulen der elterlichen Zuwendung: Achtsamkeit, Fürsorglichkeit und Reflexion und propagiert das Führen eines sogenannten Familienlogbuches, in welchem die Beobachtungen zum Schlaf und zur Nahrungsaufnahme, zu Entwicklungsschritten, Krankheiten, Hautfarbe und Bewegungen, Stimmungen, zum Spiel und zu den Beziehungen des Babys aufgezeichent werden sollen. Nunja, das ist natürlich alles richtig. Aber liebevolle Zuwendung zu meinem Kind ist für mich eine Selbstverständlichkeit, über die ich nicht groß reflektieren muss. Und die Idee des Familienlogbuchs ist auch nett und gibt Anregungen für das Führen eines Babytagebuches. Allerdings kommt man in den allerersten Wochen ohnehin nicht dazu und später wird man ein so ausführliches Tagebuch auch nur schwerlich führen können. Ich jedenfalls bin froh, wenn ich ein bis zweimal in der Woche die Zeit finde, die wesentlichen Begebenheiten und neuen Entwicklungen meiner Tochter festzuhalten.

Fazit: Das Buch mag für junge Eltern hilfreich sein. Für mich in meinem fortgeschrittenen Alter von 36 Jahren 🙂 enthält es eher Selbstverständlichkeiten.

4. Kinderkrankheiten
Ein Buch über Kinderkrankheiten gehört wohl in jeden Haushalt mit Kindern. Dieses ist wie folgt aufgebaut: In der Einleitung werden die Möglichkeiten und Grenzen der Selbstbehandlung aufgezeigt. Es folgt ein Kapitel, welches helfen soll, die Art der Erkrankung des Kindes herauszufinden: Welche Symptome deuten auf welche Krankheit hind? Sodann folgt ein Kapitel speziell über die Erkrankungen des Babys. Es folgt die Darstellung der Krankheiten des (Klein-)Kindes, unterteilt in die Bereiche „Augen, Ohren und Zähne“, „Atemwege“, „Magen und Darm“, „Herz, Kreislauf und Stoffwechsel“, „Nieren, Harnwege, Geschlechtsorgane“, „Haut“, „Knochen, Muskeln und Gelenke“, „Gehirn und Nervensystem“, „Allergische Erkrankungen“, „Typische Kinderkrankheiten und andere Infektionskrankheiten“ und „Sorgenkinder“. Abgerundet wird das Buch durch Tips zur Selbsthilfe und zur Ersten Hilfe.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die einzelnen Krankheitsbilder nur überblicksmäßig erläutert werden. Letztlich kann ein Buch in der Regel den Arztbesuch nicht ersetzen. Die Informationen helfen jedoch, die Krankheitssymptome des Kindes besser einzuschätzen. Es ist allemal besser, sich in einem Buch wie dem vorliegenden zu informieren, als Krankheitsbilder zu „googeln“, denn die letztgenannte Methode führt garantiert dazu, dass selbstverständlich eine in jedem Fall lebensbedrohliche Krankheit vorliegt. Die Tips zur Selbsthilfe sind hilfreich und praxistauglich.

Fazit: Ich bin froh, mich mit Hilfe dieses Buches schnell über etwaige Krankheiten und mögliche Selbsthilfen informieren zu können.

5. Kochen für Babys
Ich habe dieses Buch zusammen mit 6 praktischen Breilöffeln, welche durch Verfärbung die Temperatur des Breis anzeigen, erworben. Die Löffel sind etwas breit und kamen daher bislang noch nicht bei uns zum Einsatz.

Das Buch enthält eine ganze Reihe von Praxistips: vom Stillen über Säuglingsmilchnahrung, Babys Speiseplan im 1. Jahr, die Grundlagen fürs Selberkochen bis zur Auswahl der Lebensmittel für den Brei. Diese Informationen nehmen ein Drittel des Buches ein, sind aber aus meiner Sicht ausführlich und hilfreich. Es folgt der Rezeptteil, welcher wiederum unterteilt ist in Rezepte für den 5. bis 9. Monat sowie Rezepte für den 10. bis 12. Monat.

Naja, meine Tochter ist jetzt im 8. Monat und ich habe noch nicht nach dem Rezeptbuch, sondern immer „frei Schnauze“ gekocht. Bei meinen Kochversuchen ist jedoch – wie ich bei Durchsicht des Rezeptbuches feststelle – ungefähr das herausgekommen, was an Rezepten im Buch steht 🙂 . Vielleicht werde ich das Buch ab dem 10. Monat häufiger zu Rate ziehen.

Fazit: Die grundsätzlichen Informationen zu Babys Ernährung fand ich in diesem Buch gut, ausführlich und informativ dargestellt. Im Alltag koche ich den Babybrei allerdings nicht nach Rezept.