Guckt Ihr „Die Höhle der Löwen“? Ich zugegebenermaßen nur äußerst selten. Deshalb war mir bislang auch Frooggies völlig unbekannt. Jetzt allerdings haben wir ein hübsches Testpaket bekommen und das war alles drin:

  • 1x frooggies Banane
  • 1x frooggies Heidelbeer
  • 1x froogies Mango
  • 3x froogies Jochen Schweizers Protein Shake

„What the fruit is froogies?“ – oder: Das verspricht der Hersteller:

frooggies [fruu-tsch-iis] – dein natürlicher und geschmacksintensiver Zusatz für Getränke, Smoothies, Müslis und noch vieles mehr! Die Fruchtpulver von frooggies sind 100 % natürlich, ohne zugesetzten Zucker und frei von Zusatzstoffen – ein reines Naturprodukt. Schonend getrocknete und feingemahlene Früchte. Und sonst? Nichts!

frooggies kannst du eigentlich überall anstelle von frischen Früchten verwenden. Die Sorten lassen sich auch perfekt miteinander kombinieren, um noch mehr Vielfalt in deine Ernährung zu bringen. Je nach Bedarf einfach 1-2 Teelöffel frooggies Fruchtpulver in Getränke, Smoothies Joghurts oder Müslis geben.

Um das feine, natürliche Pulver zu erhalten, werden die Früchte gefriergetrocknet. Das Verfahren entzieht der Frucht das Wasser. Danach wird die Frucht gemahlen und es entsteht ein geschmacksintensives Fruchtpulver. Dank der schonenden Herstellung bleiben wertvolle Vitamine und Nährstoffe sowie die Farbe und das Aroma erhalten. frooggies Fruchtpulver kommt ohne jegliche Trägerstoffe, Geschmacksverstärker oder zusätzlichen Zucker aus. Natur pur!

Unser Eindruck:

Gut, dass da ein Aussprachehinweis dabeisteht. Bei mir hätte sich der Markenname ohne den Hinweis eher froschig angehört. 😆

Die Idee eines leicht anzuwendenden Fruchtpulvers finde ich eigentlich ganz prima. Für Müsli, Joghurt und Milchshakes kann ich mir das gut vorstellen. Es lässt sich leicht aufbewahren, ist schnell einsatzbereit und kriegt weniger braune Flecke, als frisches Obst 🙂

Es gibt frooggies in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Unsere Testauswahl fand ich gut und war besonders auf Heidelbeere gespannt, weil ich den Geschmack von Heidelbeeren generell sehr gern habe.

frooggies Heidelbeere war deshalb auch mein erster Testkandidat. Das Pulver in der Dose war dunkler, als ich es erwartet hätte. Ich habe zwei Teelöffel in Naturjoghurt eingerührt und das Ergebnis sah ganz lecker aus, eben wie Heidelbeerjoghurt:

Der typische Heidelbeergeschmack kam für mich aber leider nicht so recht zum Vorschein. Der Joghurt schmeckte weiterhin in erster Linie nach Naturjoghurt, auch wenn die Farbe hübsch ist. Das Heidelbeerpulver hat mich leider eher enttäuscht.

Danach habe ich frooggies Mango getestet. Schon beim Öffnen der Dose war festzustellen, dass dieses Fruchtpulver zum Verklumpen neigt. Es war schon in der Dose recht fest geworden, auch wenn es sich mit dem Löffel noch lösen ließ. Auch hier habe ich zwei Teelöffel in den Joghurt getan:

Zwar bilden sich beim Einrühren kleine Klümpchen. Das ist aber nicht weiter tragisch. Überraschenderweise fand ich den Geschmack sehr gut, obwohl Mango sonst eher nicht so mein Ding ist. Die Mangodose ist deshalb jetzt auch schon halb leer.

Schließlich habe ich frooggies Banane ausprobiert und wiederum zwei Teelöffel in den Joghurt eingerührt:

Leider führt das Bananenpulver dazu, dass der Joghurt eine schleimige Konsistenz erhält. Das ist ziemlich bäh. Banane eignet sich offenbar eher für andere Anwendungen. Einen Milchshake mit Vanilleeis und einem Touch Bananenpulver könnte ich mir gut vorstellen. Muss ich mal Eis besorgen…

Die Lütte war übrigens von den Gemischen nicht besonders angetan. Es schmeckte ihr zusehr nach „purem Joghurt“, wobei das natürlich irgendwo auch der Sinn des Ganzen ist, all den zusätzlichen Zucker, künstlichen Zusätze und Geschmacksverstärker der Fertigjoghurts außen vor zu lassen.

Mein GöGa wiederum fand, dass sich die Pulver zu schlecht auflösen. Es ist aber eben immer noch Frucht, wenn auch pulverisiert. Dass sich das nicht gänzlich auflöst, finde ich nachvollziehbar und auch nicht störend.

Zu guter Letzt: der frooggies Jochen Schweizers Protein Power Shake.

Hier soll zunächst noch einmal der Hersteller zu Wort kommen:

Wir lieben Früchte! Sie sind echte Geschmackswunder und auch genau der richtige Snack für zwischendurch. Damit passen Früchte einfach perfekt in unseren Protein Power Shake. In einer Portion stecken über 100 g frische Früchte! Dein Protein Power Shake für unterwegs, im Büro, nach dem Sport oder für den kleinen Hunger zwischendurch enthält zudem über 18 g hochwertiges Protein und hilft dir deinen täglichen Proteinbedarf zu decken. Schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch naturbelassen und ehrlich – frooggies-Style! Ganz nach Jochen Schweizers Geschmack!

  • Natural
  • Superfoods
  • Hochwertige Proteine
  • Koffein
  • Honig für die Süsse
  • Sport und Fitness
  • Einzelportionen für unterwegs
  • Vitamine und Ballaststoffe

Pulver zur Herstellung eines proteinhaltigen Getränks auf Basis von Molkenproteinisolat und gefriergetrockneten Fruchtpulvern.

Enthält Koffein. Für Kinder, schwangere und koffeinempfindliche Personen nicht empfohlen (39mg Koffein pro Portion).

Inhalt: Molkenproteinisolat, Erdbeerfruchtpulver, Wildheidelbeerfruchpulver, Sojaproteinisolat, Flohsamenschalen, Maltodextrin, Guaranapulver, Aroniapulver, Magermilchjoghurtpulver, Honigpulver, Sonnenblumenlecithin, natürliches Aroma, Süssungsmittel: Steviolglycoside

Mein Eindruck:

Heute zum Frühstück habe ich mir einen Protein Power Shake gegönnt. Ich habe den Inhalt des Portionsbeutels in ein Glas getan und Milch darüber geschüttet. Ich habe fleißig umgerührt. Trotzdem war es einigermaßen schwierig, das Pulver zum Auflösen zu bewegen. Es blieben einige Klümpchen:

Ich muss voranstellen, dass Eiweißdrinks generell nicht mein Ding sind. Ich musste mal eine Weile auf ärztlichen Rat auf so ein Gebräu zurückgreifen, fand das aber eher grauslich.

An dem Proteinshake von frooggies kann ich geschmacklich wenig aussetzen. Er schmeckt im Vergleich zu dem, was ich bislang so probiert habe, erstaunlich fruchtig und die Eiweißbasis schmeckt nicht vor.  Der Geschmack erschien mir „natürlicher“ als etwa bei Shakes mit Erdbeergeschmack, bei denen der Geschmack auf irgendwelchen „naturidentischen“ Zusatzstoffen basiert. Störend waren für mich nur die kleinen Klümpchen, die ich einfach nicht wegbekommen habe und die mir das Trinken verleidet haben.

Einen kleinen Wacheffekt konnte ich auch feststellen. Einen zusätzlichen Kaffee habe ich am Morgen nicht benötigt.

Insgesamt finde ich die Idee der leicht anzuwendenden und universell einsetzbaren Fruchtpulver gut. Es konnten mich allerdings nicht alle getesteten Geschmacksrichtungen überzeugen. Das frooggies Sortiment bietet aber ja noch mehr Auswahl. Himbeer und Erdbeer einmal auszuprobieren, lohnt sich bestimmt.

Meine Bewertung (Durchschnitt aller Produkte):

Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Lütte hat zu Weihnachten von ihrem Onkel und ihrer Tante die „Kinderleichte Becherküche“ von Birgit Wenz geschenkt bekommen (habt Ihr vielleicht in „Die Höhle der Löwen“ gesehen). In der stabilen Kartonverpackung befinden sich drei farbige Messbecher und ein Kinderbackbuch.

Das verspricht der Hersteller:

500g Mehl und 100 g Zucker abwiegen? Das geht ganz einfach mit der „Kinderleichten Becherküche“. Mit den unterschiedlich großen und farbigen Bechern gelingt es Kindern selbstständig, die Zutaten abzumessen und einen Teig herzustellen. In einer übersichtlichen und klar strukturierten Bild-für-Bild-Anleitung wird jeder einzelne Schritt dargestellt.

Kindern ist es mit diesem Buch möglich, nahezu ohne Hilfe eines Erwachsenen zu backen. So werden Eigenständigkeit und Selbstbewusstsein des Kindes gestärkt. Erleben Sie selbst, wie Kinder stolz ihre selbst gemachten Leckereien präsentieren!

Mit 10 kindgerechten Rezepten:

Apfelkuchen – Käsekuchen – Marmorkuchen – Zitronenmuffins – Nusskuchen – Amerikaner – Cupcakes – Nuss-Nougat-Kuchen – Waffeln – Pizza-Gesichter

Unser Eindruck:

Unsere Maus bäckt gerne: Weihnachtsplätzchen, Hefezopf oder Kuchen – sie ist stets mit Feuereifer dabei. Weder ich noch die Oma sind jedoch besonders kreative Bäckerinnen. Wir greifen schon ganz gern einmal auf Fertigbackmischungen zurück.

Dabei, das zeigt die „Kinderleichte Becherküche“, kann Backen mit „echten Zutaten“ ganz einfach sein. Das Tolle an dem Backbuch sind die Rezepte, die in Fotoserien Schritt für Schritt erklärt werden.

Die Zutaten sind nebst Mengen abgebildet: Braucht man sechs Eier, sind auf dem Foto sechs Eier zu sehen. Braucht man Quark, finden sich zwei Quarkbecher. Und alles, was wägbar ist, wird anhand der bunten Bechermaße dargestellt. So ergeben sechs große rote Becher Mehl die erforderliche Menge für den Apfelkuchen.

Auch die einzelnen Abläufe werden in Fotos festgehalten: von der Reihenfolge der Zutaten bis hin zu den Temperatureinstellungen des Herdes und den Backzeiten.

Mama muss nichts erklären. Im Gegenteil: meine Tochter „liest“ stolz vor, was gebraucht wird und was als nächstes passieren muss. Und fast alle Arbeitsschritte schafft unsere Vierjährige allein:

Bislang haben wir den Apfelkuchen ausprobiert. Der ist sooo lecker, dass wir ihn schon zweimal gebacken haben und er gelingt ganz wunderbar:

Die weiteren Rezepte werden wir uns auf jeden Fall auch noch vornehmen. Wir finden, die Becherküche ist, gerade weil das Konzept ja eigentlich recht simpel ist, eine tolle Idee. Und wer ein Geschenk für Kinder sucht, kann mit diesem Set garantiert auch nix falsch machen.

Unsere Bewertung:

Wir haben das Produkt geschenkt bekommen.