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Bei hessnatur findet Ihr Produkte, die „auf ganzer Linie ökologisch“ sind. Das Angebot reicht von Damen-, Herren-, Kinder-, Baby- und Umstandskleidung über Bettwäsche und -matratzen bis hin zu Wohnaccessoires.

Das Besondere sind die hohen Standards, welche sich hessnatur setzt. Ein Auszug aus der Selbstdarstellung:

Pure Naturfasern
Für unsere Textilien verwenden wir die ganze Vielfalt nachwachsender Rohstoffe, frei von Pestiziden, Herbiziden und anderen Giften.

Reine Farben & Drucke
Die Farbstoffe für unsere Produkte sind hochwertig und sorgfältig ausgewählt.

Hochwertige Veredelung
Wir verzichten bei unseren Textilien auf chemische Hochveredelung und setzen für hohe Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit auf ökologische Alternativen wie Dampf, Hitze und Druck.

Natürliche Zutaten und chromfrei gegerbtes Leder
Wir verwenden chromfrei gegerbtes Leder und Knöpfe, Etiketten, Futterstoffe, Bänder und Stickereien aus Naturmaterialien.

Sozialgerechte Produktion
Wir tragen Sorge für eine faire und kontrollierte Produktion unserer Textilien

Geprüfte Qualität
Wir kontrollieren die Einhaltung unserer hohen Standards und Richtlinien.

Natürlich haben diese Standards auch ihren Preis. Billig sind die Sachen bei hessnatur selbstverständlich nicht – aber preiswert. Ab und zu wie derzeit zu den Familienwochen gibt es Rabattaktionen und über die postalische Werbung auch schon mal einen Gutschein ohne Mindestbestellwert.

Schon vor einiger Zeit hatte ich einen entsprechenden Gutschein in einen Schlafanzug für die Lütte umgemünzt. Wir sind mit diesem sehr zufrieden. Er ist aus kuscheliger Baumwolle und meine Tochter mag ihn schon deshalb sehr, weil sie dieses Kleidungsstück schon beinahe ganz alleine an- und ausziehen kann. (Weil sie das natürlich auch stets versuchen möchte und sich Mama aus diesen Versuchen gefälligst herauszuhalten hat, dauert das Anziehen des guten Stückes allerdings ziemlich lange.)

Ich habe mich sehr gefreut, als ich jetzt nochmals die Gelegenheit hatte, Gutscheine einzulösen. Im reichhaltigen Online-Angebot hat man zwar die Qual der Wahl. Am Ende geht aber natürlich Töchterchen wie immer vor und ich habe mich für einen weiteren Schlafanzug, einen süßen Pullover mit Klecksmuster und ein paar Söckchen entschieden. Die Sachen sind alle noch recht groß – aber besser reinwachsen als rauswachsen. So haben wir länger etwas davon.

Fazit:
Ein Shop mit schönen, wertigen Sachen, die öko sind, aber dabei nicht langweilig aussehen.

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Vor einiger Zeit hatte ich Euch ja bereits MAM Babyartikel vorgestellt. Jetzt dürfen wir den Schnuller MAM Air und das Fläschchen MAM Baby Bottle testen.

Die Flasche ist ordentlich groß: sie fasst 330 ml. Es gibt sie auch mit einem Fassungsvermögen von 270 ml. Die Flasche hat eine detaillierte Skala, auf welcher man die Füllmenge gut ablesen kann. Auch im Deckel der Flasche befindet sich eine Skala, sodass man mit diesem kleine Mengen abmessen kann. Die Flasche ist unten ein wenig dicker als oben, insgesamt aber recht schmal. Zusammen mit den Noppen im unteren Bereich trägt die Form dazu bei, dass die Flasche gut vom Kind gehalten werden kann.

Es gibt vier verschiedenen Saugergrößen: 1 für langsamen, 2 für mittleren, 3 für schnellen & tropffreien sowie X für extra schnellen Fluss. Letzterer soll besonders für die Gabe von Brei per Flasche geeignet sein. Positiv finde ich, dass die mit Ziffern im Silikon eingeprägten Saugergrößen gut zu erkennen sind. Bei unseren ansonsten heiß geliebten Avent-Flaschen ist es immer ein mehr oder weniger großes Ratspiel, welche Saugergröße man gerade in der Hand hält, weil dort die Ziffer nur bei besten Lichtverhältnissen zu erkennen ist. Zu unserer Testflasche erhielten wir zwei Saugergrößen: einmal Größe 2 und einmal Größe 3.

Die Sauger sind sogenannte Seidensauger. Das von MAM verwendete Silikon soll besonders weich sein und daher gut von Babys akzeptiert werden. Erkennbar ist, dass das Silikon am eigentlichen Mundstück nicht glatt und durchsichtig, sondern opak und leicht angeraut ist. Die Lütte akzeptiert den Sauger ohne Weiteres. Aber in der Beziehung hatten wir auch noch nie Probleme.

Wir haben die Flasche mit dem Morgenkakao getestet. Eigentlich möchte ich ja langsam weg von den Saugfläschchen. In der Kita klappt es auch ganz gut mit Tasse und Becher. Aber unterwegs sind Trinkflaschen einfach praktischer. Und ihren Guten-Morgen-Kakao mag die Lütte einfach am liebsten aus der Flasche. Die Baby Bottle von MAM wurde von meiner Tochter letztlich gut angenommen. Erst hat sie schon ziemlich skeptisch geguckt, als ich die Milch nicht in ihre gewohnte Flasche gefüllt habe. Die neue Flasche musste auch zunächst ausgiebig von allen Seiten betrachtet werden. Dann war der flache Sauger ungewohnt. Aber in nullkommanichts hatte sie den Dreh raus, die Flasche richtig im Mund positioniert – und den Kakao ausgetrunken. Die Ventilwirkung des Saugers ist auch ordentlich. Es entsteht kein Vakuum beim Trinken. Also: alles bestens.

Die Schnuller von MAM sind ziemlich groß. Noch vor wenigen Wochen ist die Lütte immer mit der Nase an den Rand des MAM Perfect gestoßen, obwohl ich den schon nur in der Version 6+ gekauft hatte (es gibt ihn auch noch für 16+). Außerdem hat sie immer mit dem Schnuller gespielt und ihn von einem Mundwinkel in den anderen geschoben sowie mit den Zähnen darauf herumgequietscht. Letzteres war besonders toll, wenn sie mal wieder in der Besucherritze des elterlichen Bettes gelandet war und wir eigentlich schlafen wollten. Mittlerweile passt der Schnuller wohl besser. Jedenfalls hat sie aufgehört, Faxen damit zu machen.

Der MAM Air hat nur einen relativ dünnen Rand aus Plastik. Er lässt damit viel Luft an die Haut. Es gibt ihn mit Seidensauger-Silikon und aus Latex. Geliefert wird er – wie alle MAM-Schnuller – in einer praktischen Plastikbox, die man zum Transport, aber auch zum Sterilisieren in der Mikrowelle nutzen kann. Und natürlich ist die Box ein superspannendes Spielzeug für die Lütte: Gefühlte tausend Mal hintereinander macht sie die Box auf und wieder zu. Gebe ich kleine Spielzeugfigürchen hinein oder auch Beutelclips, macht das die Sache noch interessanter. Den Schnuller hingegen benutzt sie nur zum Einschlafen am Abend. Tagsüber sind wir schon lange komplett „nuckifrei“.

Mit 6,50 € für die Flasche und 7,00 € für zwei Air-Schnuller sind die MAM-Produkte auch verhältnismäßig preiswert.

Fazit:
Baby Bottle und Air Schnuller von MAM sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch praxistauglich.

Übrigens: Hier ist mein ausführlicher Test diverser Babyflaschen und Trinklernbecher!

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Rossmann hat mich mit einem Gillette Venus&Olaz Sugarberry-Rasierer überrascht. Anlass für mich, auch gleich noch den schon lange geplanten Testbericht über die Gillette-Rasiergele zu verfassen. Ich hatte nämlich vor einiger Zeit im Rahmen der Produkttest-Wochen eine Flasche Gillette Mach3 Sensitive Rasiergel für meinen Mann erhalten. Außerdem befand sich neulich in einem Paket von Windeln.de als Zugabe für mich eine Flasche Gillette for Women Satin Care & Olaz Rasiergel. Mein Mann und ich haben – wie Ihr auf dem Bild sehen könnt, ohnehin die Gillette-Rasiergele in Benutzung. Hier also mein bzw. unsere Testergebnisse:

Rasiergele:

Die Rasiergele von Gillette sind eine praktische Sache: eine kleine Menge der meist blauen Gelsubstanz auf die Hand, Wasser dazu – schon wird das Ganze zu einem feinporigen Schaum, der sich gut auf der Haut verteilen lässt. Das Rasieren geht dann leicht und geschmeidig. Noch ein Vorteil: man sieht sofort, wo man schon mit dem Rasierer gearbeitet hat 😀 .

Mein Mann und ich benutzen beide ganz gern diese Rasiergele. Allerdings kann ich keinen großen Unterschied zwischen den einzelnen angebotenen Varianten feststellen. Worin der besondere Effekt der enthaltenen „Pflegestoffe von Olaz“ bestehen soll, konnte ich zum Beispiel nicht erkennen. Angeblich handelt es sich um eine besondere Pflege für trockene Haut. Aber nach dem Rasieren der Beine und der Bikinizone dusche ich ohnehin und creme mich danach ein. Da braucht es keine Pflegestoffe im Rasiergel – oder gar im Rasierer, siehe unten.

Die Rasiergele sind sehr ergiebig. Man muss allerdings aufpassen, dass nach der Verwendung keine Reste an der Flasche verbleiben. Die verbinden sich sonst allmählich mit der Luftfeuchtigkeit im Bad zu einer zähen blauen Masse, die nicht besonders hübsch aussieht.

Rasierer:

Rasierer – und insbesondere Rasierklingen – sind für meinen Mann und mich regelmäßig Anlass für Verärgerung: Immer dann, wenn mal wieder eine superdubernagelneueultraprima Klinge auf den Markt kommt, werden die im Handel erhältlichen bisherigen, vor Kurzem selbst noch superdubernagelneuenultraprima Klingen desselben Herstellers auf magische Weise stumpf. Auf dass man ja auf die neue Klingengeneration umsteigt, die noch teurer ist, als die bisherige. Rasierklingen, Staubsaugerbeutel und Druckerkartuschen – nirgendwo sonst klappt es so gut, dem Kunden für notwendiges Zubehör Unmengen von Geld aus den Taschen zu ziehen.

Dabei sind neue Klingensysteme keineswegs immer besser. Ich hatte jahrelang so einen schönen grünen Gillette SensorExcel Rasierer für Frauen. Der Griff war schön breit. Das Teil lag super in der Hand. Die dazugehörigen Klingen waren schmal, auch in der Bikinizone leicht zu handhaben und nicht allzu teuer. Dann gab es leider die Klingen nicht mehr im Handel zu kaufen. Nur noch im Internet konnte ich an Ersatz kommen. Und die Klingen wurden immer stumpfer.

Ich bin dann auf den Gillette Venus Rasierer umgestiegen. Schon die normalen Klingen (die jetzt schon als Auslaufmodell zu gelten scheinen) sind jedoch von einem so breiten Plastikrand umgeben, dass eine Rasur in der Bikinizone kompliziert wird. Wozu braucht es denn soviel Plastikrand? Zur Befestigung der mit diversen angeblich pflegenden, hautberuhigenden, etc. Stoffen gefüllten Kissen an der Klinge braucht es diese Ränder sicher nicht – abgesehen davon, dass ich dank der Verwendung von Rasiergel auch ohne Weiteres auf diese Kissen verzichten könnte.

Die Krönung sind die Gillette Venus&Olaz Sugarberry Klingen. Praktisch aus Herstellersicht ist sicher der Duft „Sugarberry“. Wer weiß schon, was das für Beeren sind, geschweige denn, wie sie riechen? Eine Wikipedia-Recherche ergibt: Es handelt sich bei „Sugarberries“ um die Früchte des Glattblättrigen Zürgelbaumes – ahja! Leider gibt es noch kein Geruchsinternet, sodass ich nicht prüfen kann, ob der Rasierer tatsächlich nach diesen Früchten duftet… Die Klingen sind von noch breiteren Kissen umgeben, aufdass die Handhabung noch umständlicher werde. Sehr ärgerlich, weil irreführend, finde ich es auch immer wieder, wenn auf einer Packung, in der sich ein Rasierergriff und offensichtlich Klingen befinden, groß „5 Klingen“ aufgedruckt ist, wobei es sich aber nur um eine Klingeneinheit handelt, die ihrerseits fünf Einzelklingen haben mag.

Die Klingen mit den „Feuchtigkeitskissen“ mögen ja für die Rasur der Beine und eventuell noch der Achseln brauchbar sein, für die Bikinizone sind sie es sicherlich nicht.

Fazit:
Bitte, Gillette, bringt den Sensor Excel for Women wieder auf den Markt!

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In meiner Schön für mich-Box befand sich ja neulich eine Packung Colgate Max White One Luminous. Auch bei Rossmanns Produkttest-Wochen konnte man zuletzt diese Zahncreme testen – oder die Version Max White One Active. Ich habe mich – um vergleichen zu können – für letztere entschieden.

Die Packungen sehen sich ziemlich ähnlich. Wie unterscheiden sich also die beiden Produkte?

Das sind die Herstellerangaben:

Max White One Active

  • 1 Zahnfarbton weißer in 1 Woche
  • Power Mint-Geschmack
  • Colgate Max White One Active mit Turbo-Whitening-Booster enthält Inhaltsstoffe, ähnlich wie sie auch der Zahnarzt verwendet.
  • Sie entfernt Zahnverfärbungen kraftvoll und beugt Zahnsteinbildung vor, so dass beanspruchte Zähne mit starken Verfärbungen in einer Woche um einen Zahnfarbton weißer werden.
  • Zahnschmelz-freundlich

Max White One Luminous

  • Mit Aktiv-Schaum für rundum weißere Zähne
  • Sparkling Mint-Geschmack
  • Die Colgate Max White One Luminous Zahncreme verwandelt sich beim Putzen sofort in Aktiv-Schaum, der die Zähne von allen Seiten erreicht – sogar in den Zahnzwischenräumen.
  • Gleichzeitig werden Whitening-Kristalle freigesetzt für rundum weißere Zähne.
  • Zahnschmelz-freundlich

Meine Testergebnisse:

Zunächst einmal: Warum heißt die Zahncreme mit Aktiv-Schaum nicht „Active“? Wäre das nicht irgendwie logischer? Und ganz ehrlich: So richtig klar wird mir der entscheidende Unterschied zwischen beiden Zahncremes auch durch Lesen der Verpackungstexte nicht. Beide sollen die Zähne weißer machen, aber nur die Luminous schafft das auch in den Zahnzwischenräumen? Braucht es dafür wirklich zwei Sorten Zahncreme?

Augenfälligster Unterschied: Die Luminous ist transparent mit kleinen blauen und silbernen Glitzerkristallen und größeren quadratischen weißen Blättchen drin. Die Active hingegen ist blau-opak mit kleinen silbernen Glitzerkristallen drin.

Der Geschmack ist ähnlich: beide schmecken minzig, wobei die Luminous schärfer erscheint. Der Minzegeschmack sorgt für ein frisches Mundgefühl, um Weiten besser als der fiese Vanille-Geschmack der neulich getesteten Dontodent-Zahncreme.

Beide Zahncremes reinigen ordentlich und hinterlassen das Gefühl sauberer Zähne. Inwieweit ein Whitening-Effekt sichtbar wird, muss der Langzeittest zeigen. Allerdings benutzen wir häufiger mal eine Whitening-Zahncreme. Eine wirkliche Aufhellung der Zähne habe ich noch bei keiner feststellen können. Auch Stiftung Warentest hat schon festgestellt, dass die Werbeversprechen bei angeblichen Weißmacher-Zahncremes, gerade auch bei der Colgate Max White, oft übertrieben sind.

Fazit:
Für meinen Geschmack leckere und brauchbare Zahncremes – allerdings hätte es ein einziges Produkt anstelle der zwei kaum voneinander zu unterscheidenden wohl auch getan.

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Neue Runde, neues Glück: Die Rossmann-Produkttest-Wochen bescherten mir dieses Mal eine Flasche Wellness & Beauty Dusch- und Badecreme mit echtem Vanille-Extrakt & Sesamöl.

Die Rossmann-Eigenmarke Wellness & Beauty erscheint in neuem Design, welches mich sehr anspricht. Dank der zurückhaltenden Optik wirken die Produkte wertig und „spamäßig“. Unter der Bezeichnung Wellness & Beauty werden verschiedene Produkte rund ums Bade- und Duschvergnügen vertrieben: neben der Dusch- und Badecreme auch Dusch- und Badegel, Duschgel- und Shampoo, Badesalz und Badeperlen, Aromabad und Badeöl, Körperbutter, Handseife, und und und.

Den Produkttest-Coupon konnte man gegen verschiedene Duschprodukte eintauschen. Ich habe meinem Mann die Auswahl überlassen. Er brachte mir die Dusch- und Badecreme mit echtem Vanille-Extrakt & Sesamöl.

Das verspricht Rossmann laut Etikett:

Lassen Sie sich zauberhaft verführen – mit echtem Vanille-Extrakt und kostbarem Sesamöl, vereint zu einer einzigartigen Rezeptur. Die zart duftende Dusch- und Badecreme reinigt besonders sanft und hinterlässt eine geschmeidige und weiche Haut.

Mein Eindruck:

Unter der Bezeichnung „Duschcreme“ hatte ich mir eher ein Produkt von recht zähflüssiger Konsistenz vorgestellt. Das Testprodukt ist jedoch im Gegenteil eher dünnflüssig. Die Farbe ist vanillegelb-milchig. Es duftet deutlich wahrnehmbar nach Vanille. Ich mag den Vanille-Geruch sehr, solange er nicht „too much“ ist – was bei dem getesteten Produkt zum Glück nicht der Fall ist.

Das Hautgefühl ist angenehm. Die Reinigungsleistung nicht zu beanstanden.

Die 250ml-Flasche kostet übrigens 2,99 €.

Fazit:
Mit der Dusch- und Badecreme von Wellness & Beauty gelingt der Start in den Tag. Das schicke Design macht Lust darauf, weitere Produkte der reichhaltigen Palette auszuprobieren.

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Oh, ein Paket – von Lisa-Freundeskreis! Stimmt es also wirklich, dass wir ausgewählt wurden für den großen Test der Wii Fit U?

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Tatah! Prall gefüllt ist das Paket mit: einem Wii Party U Basic Pack, der Wii Fit U Software, 3 Fit Metern in unterschiedlichen Farben, einer zusätzlichen Wii-Fernbedienung PLUS, einem zusätzlichen Nunchuk, 5 Produktbroschüren, einem Projektablaufplan sowie drei „Lisa“-Zeitschriften.

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Das Innenleben des Wii Party U Basic Packs offenbart:

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Jede Menge Kabel, die Konsole, eine Wii-Fernbedienung PLUS, das Gamepad, die Wii Party U Software, die NintendoLand Software und die Sensorleiste.

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Leider kann man die Konsole nur legen und nicht wie die Wii senkrecht stellen. Der ganze Aufbau braucht also recht viel Platz – ganz zu schweigen von den unzähligen Stromanschlüssen.

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Toll ist aber, dass man das gesamten Zubehör der Wii (Controller nebst Ladestation, Balanceboard) und sämtliche Spiele weiterverwenden kann. Unsere ganz ordentliche Sammlung an Wii-Spielen wird also weiter Verwendung finden.

Wir freuen uns wie Bolle über dieses unverhoffte Update unserer Wii-Technik und sind schon fleißig am Testen. Erste Zukäufe in Gestalt eines Fußballspieles für meinen Mann sowie einer Ladestation für das Gampad haben wir schon getätigt. Außerdem kommt Ende Mai Mario Kart 8 für die Wii U heraus. Das wird ein Fest!  Mario Kart für die Wii ist das Spiel, welches unsere ganze Familie über Monate hinweg gefesselt hat, wie kein zweites (wir hatten sogar Excel-Tabellen mit Bestzeiten angelegt 🙂 ).

Der Aufbau und die Inbetriebnahme der Wii U funktionierten völlig reibungslos. Aber Achtung: Wer Spielstände, aus dem Wii-Shop heruntergeladene Spiele, Mii-Charaktere und Wii-Points von einer vorhandenen Wii-Konsole sichern will, sollte die alte Konsole nicht zu schnell abbauen. Wir hatten zunächst die Spielstände unserer vorhandenen Spiele einfach auf eine SD-Karte gespeichert. Das genügt aber nicht. Man muss vielmehr sowohl auf die alte Konsole als auch auf die neue eine Transfersoftware installieren (über den Wii-Shop kostenlos zu erhalten).  Dann steckt man die SD-Karte zunächst in die neue Konsole. Es werden die Zieldaten auf der Karte gespeichert. Anschließend kommt die SD-Karte in die alte Konsole. Spielstände, Mii-Charaktere und Wii-Points werden auf der Karte gespeichert. Schließlich kommt die SD-Karte zurück in die neue Konsole. Nach Abschluss des Transfervorgangs können die meisten Daten auf der neuen Konsole verwendet werden. Einige alte, von Nintendo offenbar nicht mehr unterstützte Kanäle wie der Meinungskanal oder der Nachrichtenkanal funktionieren nicht mehr. Aber dafür hat die neue Wii U ihrerseits genügend eigene und vielfältigere Möglichkeiten der Interaktion.

Es können bis zu zwölf aktive Benutzer angelegt werden. Weitere Mii-Charaktere kann man erstellen und in Spielen auftauchen lassen, ohne dass man diese steuert. Neu bei der Erstellung der Mii-Figuren ist, dass man mit Hilfe des Gamepads ein Foto von sich machen kann und aus diesem ein Mii kreiert wird, welches man selbst nach eigenem Gusto noch umgestalten kann.

Das neue Gamepad ist zweiter Bildschirm und Controller in einem. Es finden sich sämtliche Controller-Knöpfe (Steuerkreuz, zwei Steuersticks, die Tasten von Wii-Fernbedienung und Nunchuk). Trotz der Größe des Pads liegt es gut in der Hand und selbst mit meinen kleinen Fingern kann ich alle Steuerelemente gut erreichen. Außerdem integriert: ein Mikrofon, eine Kamera und eine Fernbedienung für den Fernseher (zum Switchen der Kanäle). Der Touchscreen-Bildschirm zeigt ein gestochen scharfes Bild und er reagiert gut auf Berührungen. Außerdem steckt in dem Gamepad ein Stylus Pen, also ein Stift, um den Touchscreen zu bedienen (wobei ich lieber mit den Fingern hantiere).

Schon allein die NintendoLand-Spiele machen viel Spaß, obwohl es sich wohl in erster Linie um Übungsspiele zum Erlernen der Bedienung des Gamepads handelt. Besonders toll finde ich:

„Yoshis Fruit Cart“
Auf dem Fernseher sieht man einen Yoshi, ein Tor und dazwischen viele Früchte, die es auf dem Weg zum Tor aufzusammeln gilt. Auf dem Gamepad hingegen kann man die Früchte nicht sehen – muss hier jedoch den Weg mit Finger oder Stylus vorzeichnen. Eine kniffelige Angelegenheit!

„Donkey Kongs Crash Course“
Es gilt, einen kleinen Wagen durch eine Parcour auf dem Gamepad zu steuern: durch Kippen des Gamepads, Rotieren mit den Steuersticks, Betätigung von Wippen durch Drücken bestimmter Knöpfe am Pad und – Pusten in das Mikrofon, um kleine Propeller zu bewegen. Sehr witzig, sehr spannend – und eine echte Herausforderung, denn wenn der Wagen kippt, rollen Köpfe!

Wir hatten bereits für die Wii die Software Wii Fit Plus. Nun gibt es also Wii Fit U. Dank des durchgeführten Datentransfers von der Wii konnten wir auf unsere alten Spielstände zurückgreifen. Es bleiben die Statistiken ebenso erhalten, wie bereits erzielte Rekorde und freigeschaltete Level. Neu sind Balance-Spiele, für welche das Gamepad zum Einsatz kommt. Zudem gibt es die Wii-Meter, kleine tamagotchiartige Geräte, die man sich an den Gürtel klippen kann und die Schritte und Kalorien zählen sowie überwundene Höhenmeter. Per Infrarotschnittstelle kann man die Daten zur Wii U übertragen und sich dort ausführliche Auswertungen anschauen. Mit dem Test der Wii Fit U Software und der Fit-Meter stehen wir noch am Anfang. Hierzu später mehr.

Wii Party U ist die Weiterentwicklung von Wii Party. Eine Sammlung kleiner Minispiele, die man entweder separat spielen kann oder im Rahmen anderer Spiele, soll heißen: man spielt beispielsweise ein Würfelspiel und die Zugreihenfolge bestimmt sich nach dem Abschneiden der Spieler in Minispielen. Das Prinzip hat mir schon bei der Vorgängersoftware gefallen. Man muss zwar – gerade, wenn man mit neuen Spielern zusammen spielt – zunächst recht viel erklären. Aber die Funktionsweise der Minispiele erschließt sich eigentlich stets recht schnell, sodass ungeübte und geübte Spieler letztlich problemlos miteinander konkurrieren können. Neu sind eine ganze Reihe von Spielen, die allein mit dem Gamepad gespielt werden. Es gibt sowohl Spiele, die man gegeneinander spielt, als auch solche, bei denen man kooperieren muss.

Wir testen ja erst seit Kurzem und haben eigentlich wegen der Lütten ohnehin nur abends Zeit, ausgiebig zu spielen. Ich werde mich zum Thema zurückmelden, sobald wir die Wii U noch ausführlicher erkundet habe.

Update:
Zwischenzeitlich haben wir ausgiebig getestet – zuletzt auch mit Mario Kart 8 und New Super Mario Bros. U. Wir sind immer noch begeistert und schließen uns dem Testurteil des Lisa-Freundeskreises an.