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Wie ich ja schon an anderer Stelle geschrieben habe, bin ich noch einmal zur Mamibox zurückgekehrt. Pünklich am 8. Januar hat der Paketbote die „exklusive Spiele Max Sonderedition“ geliefert. Bei der Konkurrenz hat die Sache mit der termingerechten Lieferung ja zuletzt überhaupt nicht mehr geklappt.

Die Box selbst ist in diesem Monat speziell gestaltet: Die Streifen sind in einem zarten Grün gehalten und es findet sich am Rand des Deckels ein umlaufender Fries mit dem Spiele-Max-Logo sowie einigen Spielzeugabbildungen. Besonders die grünen Streifen finde ich schick!

Und das war drin in meiner Box:

  • U-Heft-Hülle von Spielemax mit Einsteckfächern für die Chipkarte und den Impfpass. Ich habe eine solche Hülle bekommen, als ich mich für das Bonusprogramm von Spiele Max angemeldet hatte. Allerdings ist die Hülle neu und hübscher als die bisherige gestaltet. Bei mir im Einsatz ist aktuell jedoch die Hülle von „Die lieben Sieben“ (milupa).
  • Kühlbeißring von nip. Der Beißring verfügt über verschiedene Elemente mit jeweils unterschiedlichen Strukturen, Größen und Härtegraden, die zum Teil auch mit Wasser gefüllt sind und – nach Lagerung im Kühlschrank – langanhaltend kühlen sollen. Der Preis beträgt ca. 3,99 €.
  • Eine Packung Steckdosensicherungen von Dorel Safety 1st. Im Internet finden sich diese zum Preis von ca. 2,48 €, auf der Produktkarte von Mamibox wird der Preis mit 3,99 € angegeben. Die Packung enthält 12 Stecker aus Plastik , die in die Steckdose eingesteckt werden können, sowie eine Schlüssel – ebenfalls aus Plastik – um sie im Bedarfsfall wieder zu entfernen. Hoffentlich geht der Schlüssel nicht verloren!
  • Hot Safe Löffel von Nuby. Die Spitze des ergonomisch geformten Breilöffels verfärbt sich, wenn sie in zu heißes Essen getaucht wird. Im Onlineshop von Nuby kosten 2 Löffel 3,49 €, in der Produktkarte von Mamibox wird der Preis eines Löffels mit 3,99 € angegeben.
  • Tomy Lamaze Krake. Ein kleiner Plüschkrake, der z.B. am Kinderwagen befestigt werden kann, und klappert. Mamibox gibt den Wert mit 3,49 € an.
  • Bioturm Zink-Salbe – für meine Sammlung 🙂 Im Internet zu haben ab ca. 8,88 €, laut Produktkarte von Mamibox im Wert von 11,95 €.
  • Zu den Highlights der Box gehört für mich Via Becher von Avent. Von diesen nützlichen Bechern habe ich eine ganze Reihe. Allerdings hat meine Tochter gerade einen der Deckel zerstört (ja, das geht, man muss nur ein volles Breigläschen auf den Deckel werfen), sodass der neue Via Becher mir gerade recht kommt. Die Becher haben mir schon beim Milchabpumpen gute Dienste geleistet haben und sie eignen sich zudem hervorragend zum portionsgerechten Einfrieren selbstgekochter Breie. Ich fülle auch gern Gläschenbreie zum Erwärmen in die Avent-Becher um, weil es sich aus diesen dank der großen Öffnung besser füttern lässt, als aus den Gläschen. Laut Produktkarte beträgt der Wert eines Bechers 4,50 €. Sie sind jedoch im Internet deutlich günstiger zu haben (z.B. in Zehnerpacks).
  • Das zweite Highlight meiner Box: Der Waschhandschuh mit niedlicher Hundeapplikation von Alvi im Wert von 6,99 € (Produktkarte). Da wird sich meine kleine Badenixe freuen, wenn der zum Einsatz kommt.
  • Aktuelles (Februar 2014) Heft von „Familie & Co.“ einschließlich der Sonderbeilage „MINI“, die sich auf Schwangerschaft und die ersten Lebensmonate des Babys fokussiert. Die Zeitung kostet 3,95 € – und wie immer gilt: Lesestoff freut mich stets.

Insgesamt ist die Box mit sieben Produkten plus Zeitschrift und U-Hefthülle ordentlich gefüllt, wenngleich der angegebene Wert von 43,00 € etwas hoch gegriffen scheint. Die Produkte eignen sich leider überwiegend für jüngere Babys – allerdings war mir ja bekannt, dass meine mittlerweile 14 Monate alte Tochter nicht mehr ganz im Bereich der Zielgruppe der Mamibox liegt.

Fazit:Eine schön gestaltete Box mit einer Reihe nützlicher Dinge!

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Es ist der 2. Januar 2014 und endlich habe heute auch ich meine Nonabox für Dezember (!) bekommen. Für meine nun schon 14 Monate alte Tochter habe ich bekommen:

  • Käthe Kruse Mini Hase rot im Wert von ca. 8,85 €. Sicherlich ein schönes Produkt, aber mein Kind möchte Neues entdecken und erkunden. Da ist so ein Greifling nicht mehr sooo spannend. Nun, in meiner Bekanntschaft gibt es zum Glück ein Neugeborenes. Das wird wohl mit dem Häschen beschenkt werden.
  • Edelstein-Schnullerkette „Angelstone“ von Grünspecht im Wert von ca. 12,99 €. Meines Erachtens auch eher ein Produkt für jüngere Kinder. Einjährige, die tagsüber noch einen Schnuller benutzen, haben in der Regel schon eine Schnullerkette, und wer – wie meine Tochter – am Tage weitgehend ohne Nucki auskommt, braucht auch keine Schnullerkette mehr. Noch ein Produkt zum Verschenken.
  • Pasta protettiva degli Angeli Baby im Wert von ca. 14,00 €. Es handelt sich um ein italienisches Produkt und zwar wohl um eine zinkhaltige Wundschutzcreme. Das Produkt ist in italienischer und englischer Sprache beschriftet. Nachdem ich meine bisherigen Vorräte an Wundschutzcreme in die Kita gegeben habe, kann ich meinen Speicher nun also wieder auffüllen.
  • Spuma delicata degli Angeli Baby im Wert von ca. 13,50 €. Auch dies ist ein italienisches Produkt und zwar ein Waschschaum. Auch dieses Produkt ist in italienischer und englischer Sprache beschriftet. Über dieses Produkt in der Nonabox freue ich mich sehr. Meine Tochter badet leidenschaftlich gern. Da sind entsprechende Pflegeprodukte immer willkommen.
  • Eumill Protection  Stress Visivi im Wert von ca. 7,00 €. Ein ausschließlich italienisch beschriftetes Produkt, bei dem es sich wohl um Einmalportionen von Augentropfen handelt, die bei „müden Augen“ angewendet werden sollen. Hm, eine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit für diese Augentropfen kann ich mir nicht vorstellen. Wer träufelt sich schon ohne Not unbekannte Flüssigkeiten ins Auge?
  • Zeitschrift „junge Familie“, Heft 6/2013, im Wert von 1,00 €. Wie immer gilt: Lesestoff kann es nicht genug geben.

Grundsätzlich finde ich es gut, wenn die Nonabox Kosmetika wie den Badeschaum enthält. Und ich freue mich auch, wenn es sich um unbekannte Produkte, gerne auch aus anderen Ländern handelt. Nicht o.k. ist es aber meiner Meinung nach, wenn die Produkte keine deutsche Beschriftung tragen. Das gilt insbesondere für Produkte, die für Babys und Kleinkinder bestimmt sind, und bei denen eine falsche Anwendung durchaus gefährlich werden kann, aber noch viel mehr für so heikle Dinge wie Augentropfen. Und im Hinblick auf Art. 19 der EU-Kosmetikverordnung hege ich sogar Bedenken, ob die italienischen Produkte in Deutschland überhaupt verkehrsfähig sind, woran übrigens auch die englische Beschriftung nichts ändert. Also: Wenn schon Produkte ohne deutschsprachige Beschriftung, dann aber bitte mit vollständig übersetztem Beipackzettel.

Fazit:
Insgesamt konnte mich die Dezemberbox leider nicht überzeugen. Zuviele Produkte sind für mich nicht (mehr) brauchbar. Ich habe mich nunmehr zur Kündigung meines Abos entschieden. Schade, die Idee der monatlichen Überraschungsbox als solche begeistert mich nach wie vor. Aber die Umsetzung hat mich zuletzt ziemlich enttäuscht. Ich werde noch drei Monate lang die Mamibox (wieder-)beziehen und dann ist meine Lütte entgültig zu groß für die Babyboxen.

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Ich habe bei einer Umfrage einen Gutschein über 20,00 € für den Onlineshop von MAM gewonnen. Anlass für mich, Euch den Shop näher vorzustellen.

MAM bezeichnet sich selbst als führende Design-Marke für Babyartikel. Angeboten werden sogenannte Babycareartikel für Babys und Kinder zwischen 0 und 3. Im Sortiment finden sich neben einer riesigen Auswahl an Schnullern auch Flaschen und Becher, Beißringe und Mundpflegeartikel, Esslernbestecke und Geschirr, Stillzubehör wie manuelle Pumpen und Stilleinlagen sowie ein Dampfsterilisator und Flaschen mit Selbststerilisierfunktion.

Die Produkte erscheinen alle in einem modernen Design. Es dominieren runde Formen und eher poppige Farben wie das für meinen Geschmack sehr hübsche Grün. Für meine Tochter habe ich – wie Ihr auf dem Foto seht – einen sogenannten Sports Cup in dieser schönen Farbe erworben.

Das sagt MAM über den Sports Cup:

MAM Designer haben einen innovativen Trinkbecher für einfaches und hygienisches Trinken entwickelt. Ideal für unterwegs.

  • Sportverschluss öffnet beim Trinken von selbst – ganz ohne Hände!
  • Tropffrei mit Ventil oder freier Trinkfluss ohne
  • Die rutschfeste Greiffläche ist leicht zu halten
  • Einzigartige, gebogene Form
  • Trendsetzendes Design

Ich bin gespannt, wie die Lütte mit diesem neuen Trinkgerät zurecht kommt. So langsam sollten wir ja schließlich mal weg kommen, von den Nuckelflaschen mit und ohne Henkel…

Außerdem habe ich mich aus dem breiten Schnullersortiment von MAM bedient. Mein Mäuschen braucht zwar selten einen Schnuller, eigentlich nur zum einschlafen. Aber ich variiere gerne, damit sich nicht durch die ständige Verwendung ein- und desselben Modells Zahnfehlstellungen bilden. Entschieden habe ich mich zum einen für den MAM Perfect, der über einen besonders dünnen und weichen Saugerhals verfügt und daher das Risiko von Zahnfehlstellungen reduzieren soll. Eigentlich gibt es dieses Modell in vielen unterschiedlichen Farben. Momentan war er jedoch nur in Blau erhältlich. Es muss aber ja schließlich auch nicht ständig Rosa sein. Zum anderen habe ich mich für eine Zweierpackung MAM Original Pearl Vintage entschieden – ein solider Schnuller mit hübschem Design. Die Schnuller kommen jeweils in einer Box, die zum Sterilisieren verwendet werden kann.

Das Angebot an Schnullern ist, wie gesagt, vielfältig. Zwar finde ich persönlich nicht sämtliche derzeit erhältlichen Designs überzeugend. Aber es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und wer gar nichts findet: Die Schnuller von MAM kann man auch personalisieren! Dies ist zwar eine recht kostspielige Angelegenheit, aber zum Beispiel eine prima Geschenkidee für frisch gebackene Eltern.

Das Bestellen im Onlineshop funktioniert problemlos, die Lieferung erfolgt schnell.

Fazit:
Wer den besonderen Schnuller sucht, ist bei MAM genau richtig!

37071_Bellywell_loseDie Firma nip hat mir freundlicherweise das Wärmekissen Bellywell für einen Produkttest überlassen. Hier sind meine Testergebnisse:

Bellywell ist ein Wärmekissen, das mit einem Moor-Gel, bestehend aus natürlichem Moor, Wasser, einem Konservierungsmittel, einem Verdicker, einer geringen Menge naturreinem Lavendelöl und dem Bitterstoff Bitrex, gefüllt ist. Die lavendelfarbene Außenhülle besteht aus einer phtalatfreien PVC-Folie, die mit Viskose beschichtet ist. Das Kissen fühlt sich durch die Beschichtung wunderbar weich – wie Velour – und fast so streichelzart wie Babyhaut an. Im kühlen Zustand verströmt es einen leichten Lavendelduft, der bei Erhitzung intensiver wird. Der Duft ist an sich recht angenehm. Nur dann, wenn ich direkt am erhitzten Kissen rieche, wird er zu intensiv bzw. bitter. Vielleicht schlägt da auch der Bitterstoff geruchlich mit durch. Es empfiehlt sich also nicht, den Kopf auf dem Wärmekissen zu betten – aber dafür ist das Kissen schließlich auch nicht gemacht.

Das Kissen wird für einige Sekunden – abhängig von deren Leistung – in die Mikrowelle gelegt und so auf ca. 42 °C erhitzt. Es ist dann angenehm warm und die Wärme hält auch recht lange an. Das Wärmekissen kann auf Babys Bauch gelegt werden und soll so Beschwerden wie Drei-Monats-Koliken und Blähungen lindern helfen. Das Lavendelöl soll den Kreislauf anregen, die Durchblutung fördern und dadurch krampflösend und entspannend wirken, sodass es auch Einschlafstörungen positiv beeinflusst. Meine Tochter hat momentan – zum Glück – keine Bauchschmerzen o.ä. Ich kann daher nicht sagen, ob das Bellywell-Kissen bei Babys tatsächlich schmerzlindernd wirkt. Gut vorstellen kann ich mir allerdings einen Einsatz im winterkalten Kinderwagen oder auch mal im Bettchen bei kalten Füßen. Und auch die Mama könnte vom Wärmekissen profitieren: Die angenehme Wärme scheint mir zum Beispiel Regelschmerzen zu lindern.

Das Bellywell-Kissen kostet im Handel ca. 7,00 €. Es hat allerdings eine begrenzte Lebenszeit. Bei sachgemäßer Anwendung soll es mindestens ein Jahr haltbar sein. Durch die wiederholte Erwärmung des Kissens verdampft jedoch das in der Füllung enthaltene Wasser, wodurch das Moor-Gel im Laufe der Zeit fester und unflexibler werden kann. Ebenso schwächt sich der Duft mit der Zeit ab. Zu berücksichtigen ist auch, dass das Kissen nicht gewaschen, sondern die Oberfläche nur mit einem feuchten Tuch gereinigt werden kann.

Das Kissen ist übrigens ca. 17 x 11,5 cm klein und wiegt ca. 160 g. Form und Größe sollen sich natürlich besonders dem kleinen Babybäuchlein anpassen. Habt Ihr noch Fragen zu dem Produkt, so schaut doch mal auf der FAQ-Seite von nip vorbei.

Meine Tochter jedenfalls, fand das Wärmekissen sehr interessant und hat es mir förmlich aus der Hand gerissen:

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Fazit: Das Bellywell Wärmekissen ist eine gute Alternative zu Kernkissen und besonders dann zu empfehlen, wenn der zusätzliche Massageeffekt von Kernkissen einmal nicht erwünscht ist. Es spendet langanhaltend eine wohlige, gleichmäßige Wärme und beruhigt zusätzlich durch den Lavendelduft.

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Herzlichen Glückwunsch an die Firma Hipp zu diesem Produkt: Ich war auf der Suche nach einem Waschschaum für das gelegentliche Händewaschen nach Reiswaffelmatscherei. Als ich im Drogeriemarkt vor dem Regal mit den Babypflegeprodukten stand, entdeckte meine damals 8 Monate alte Tochter die Flasche in Entengestalt mit dem Hipp Babysanft Waschschaum Sensitiv und brach in fröhliches Lachen aus. Da hatte mein Mutterherz keine Chance mehr, auf ein preislich günstigeres Produkt zurückzugreifen.

Die Nagnag-Ente hat nun also ihren Platz auf dem Waschbeckenrand gefunden – und muss jeden Morgen begrüßt und jeden Abend verabschiedet werden! Ach ja, das Händewaschen erleichtert das Produkt nebenbei auch 🙂 . Die Ente liefert einen sanften, schon fertigen Schaum, der den typischen Geruch der Babysanft-Produkte hat. Hände und Gesicht werden wieder sauber und verlieren selbst den leckeren Duft verschmierter Leberwurstbrötchen.

Das verspricht der Hersteller:

Hipp Waschschaum ist besonders hautverträglich: der cremige Schaum reinigt Gesicht und Hände schonend. Die Haut wird vor dem Austrocknen geschützt, und das Waschen wird für die Kleinen zum Riesenspaß.

Brennt nicht in den Augen & ph-hautneutral.

Sensitiv – Ohne Mineralöl und entwickelt um Allergie-Risiken zu minimieren. Mit zartem Duft ohne allergieverdächtige Duftstoffe (gem. Kosmetik VO).

Und das ist enthalten:

Aqua, Coco-Glucoside, Sodium Lauroyl Glutamate, Citric Acid, Glyceryl Oleate, Panthenol, Glycerin, Prunus Amygdalus Dulcis Seed Extract, Polyquaternium-7, Propylene Glycol, Sodium Chloride, Allantoin, Disodium EDTA, Hydrogenated Palm Glycerides Citrate, Denatonium Benzoate, Tocopherol, Parfum, Sodium Benzoate.

Dass die Ente wegen verschluckbarer Kleinteile nicht zum Spielen in die Hände von Kindern unter 3 Jahren gehört, versteht sich von selbst. Der Waschschaum ist jedoch – anders als viele ähnliche Produkte anderer Hersteller – explizit auch für Kinder unter 3 Jahren geeignet. Das wurde mir ausdrücklich von der Hipp-Verbraucherberatung bestätigt. Übrigens: es gibt den Waschschaum auch im Nachfüllbeutel, womit sich langfristig der höhere Preis der Ente wieder etwas relativiert.

Fazit: Ein praktisches und kindgerecht gestaltetes Produkt, mit dem das Waschen Freude macht.

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Lange hatten wir darauf gewartet und am 21.06.2013 war es dann endlich soweit: Die ersten zwei Zähnchen blitzten im Mund meiner Tochter! Und damit stellte sich natürlich sofort die Frage, wie die neuen Beißerchen dauerhaft so schön weiß bleiben. Bis wir die richtige Methode gefunden hatten, haben wir einiges ausprobiert:

Schon lange vor dem Durchbruch der Zähnchen hatte ich mir einen Mundpflege-Fingerling von NIP (1) besorgt. Den kleinen Stoffschlauch kann man über den Zeigefinger ziehen und ihn mit der angebrachten Schlaufe am Mittelfinger befestigen, damit er nicht verrutscht. Mit dem Zeigefinger lassen sich dann Babys Zahnfleisch und die ersten Zähnchen massieren und reinigen. Mit dem Finger kann man den Druck feinfühliger ausüben, als mit einer Zahnbürste, und man kommt quasi an alle relevanten Stellen problemlos heran. Die Zahnreinigung mit dem Fingerling hat bei meiner Tochter auch gut funktioniert. Sie hat es problemlos geduldet, dass ich ihr im Mund herumfuhrwerke. Nachteilig fand ich allerdings, dass der Fingerling trotz guten Ausspülens nach Gebrauch spätestens nach zwei Tagen muffig roch, so wie ein Küchenspültuch, in dem sich Bakterien festgesetzt haben. Und dies wird auch der Grund für den Geruch des Fingerlings gewesen sein mit der Folge, dass jedes nachfolgende Zähneputzen Bakterien in den Mund hineintrug, statt sie zu entfernen. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass das Dampfsterilisieren daran maßgeblich etwas ändert. Also ab mit dem Stückchen Stoff in die Waschmaschine. Zwar empfiehlt der Hersteller die Handwäsche. Aber wie gesagt: hierbei hatte ich nicht das Gefühl, dass das Teil richtig sauber wird. Ein einziger Fingerling ist damit für die tägliche Zahnpflege zu wenig. Es bräuchte mehrere, von denen immer ein oder zwei gerade in der Wäsche sind. Hinzu kommt: Für die vom Hersteller versprochene antibakterielle Wirkung des Fingerlings wird eine „Silber-Ionen-Technologie“ eingesetzt. Silberionen in der gleichen Konzentration, in der das Silber antibakteriell wirkt, sollen jedoch nach neueren Studien die Bindegewebszellen maßgeblich schädigen (siehe u.a. hier). Zumindest längerfristig ist der Einsatz des Fingerlings auch aus diesem Grund wohl nicht empfehlenswert.

Fazit: Ein Fingerling ist eine gute Möglichkeit, das Zahnfleisch der Kleinen sanft zu massieren und auch die ersten Zähnchen zu reinigen. Ich würde jedoch aus den genannten Gründen heute eher auf einen Fingerling aus Silikon zurückgreifen. Der scheint mir leichter zu reinigen und auch die Silberionen-Problematik stellt sich nicht.

Als nächstes habe ich ein zweiteiliges Zahnpflegelernset von der dm-Eigenmarke babylove (2) erworben. Es besteht aus zwei Kunststoffteilen, die wie Zahnbürsten geformt sind. Der Kopf des einen Zahnpflegegerätes besteht aus „Spezial-Weichgummilamellen“ sowie „weichen Gummiborsten“. Es handelt sich jeweils um kleine Noppen, die mal mehr mal und weniger eng beieinander stehen. Mit diesem Gerät soll man beim Zahnen den Gaumen und den Kiefer massieren sowie den Kiefer bei Sichtbarwerden der ersten Zähnchen zwecks Förderung der Durchblutung massieren. Das andere Zahnpflegegerät hat „extraweiche Nylonborsten“, die wie eine Zahnbürste die Zähnchen pflegen sollen, wenn sie vollständig herausgewachsen sind. Ganz ehrlich: Der Sinn dieser Geräte erschließt sich mir nicht. Ich kann nichts Weiches an den Putzköpfen entdecken. Man porkelt mit den Geräten an den Zähnchen herum, wobei ein Reinigungseffekt nicht erkennbar ist. Erst recht kann man damit keine Zahncreme benutzen. Und, was ich leider zu spät gelesen habe: Ökotest bewertet gerade das Zahnpflegelernset von babylove sehr schlecht, da es mit kürzerkettigen Kohlenwasserstoffen Mineralölbestandteile enthält, die im Verdacht stehen, Organschäden hervorzurufen. Schließlich verstehe ich auch nicht, wie das Kind mit diesen Geräten die Zahnpflege lernen soll.

Fazit: Ich habe diese harten „Mundfolterwerkzeuge“ nur zweimal angewandt. Einen Nutzen kann ich nicht erkennen. So scharfkantig können Zahnbürstenborsten kaum sein, dass die Plastik-Lernsets zu bevorzugen wären. Die vermutliche Schadstoffbelastung tat ihr Übriges, um dieses Set schnell wieder auszumustern.

Also war ich wieder auf der Suche nach einem guten Zahnpflegegerät. Und diesmal wurde ich fündig: Die Oral-B Stages 1 (3) ist eine Zahnbürste für Kinder von 4 bis 24 Monaten. Der Griff ist an Erwachsenenhände angepasst, dabei aber kindgerecht mit Tiermotiven gestaltet. Der Bürstenkopf besteht aus sehr vielen sehr weichen Borsten, die prima reinigen. Und endlich kann auch die Zahncreme zum Einsatz kommen. Wir haben uns für die Nenedent-Zahncreme (4) ohne Flourid entschieden, da unsere Kleine Flouridtabletten bekommt. Die Zahncreme schmeckt nach Apfel und Banane und meine Kleine findet sie lecker. Dabei ist die Nenedent-Zahncreme ausdrücklich auch für Kinder geeignet, die noch nicht richtig ausspucken können. Weil selbstverständlich an ein Ausspucken bei meinem Kind noch nicht zu denken ist, kommt die Zahncreme noch dazu in homöopathischen Dosen auf die Zahnbürste. Und mein Töchterchen lässt sich völlig problemlos die Zähne putzen – hoffentlich bleibt das so!

Fazit: Die Kombination aus einer „richtigen“ Kinderhandzahnbürste und Zahncreme bringt das gewünschte Ergebnis: Blitzende, gesunde Zähnchen.

Update:So kommentiert NIP-Babyartikel auf Facebook:

„Liebe Lobelia,
um dich beruhigen zu können. In dem Bericht auf t.online wird erläutert, dass das medizinische, antibakterielle Silber welches sich in Wundsalben oder auf Pflastern befindet schädlich für den Körper bzw. die Gewebezellen ist.  Allerdings handelt es sich hierbei um den direkten Kontakt von Silber mit einer offenen Wunde. Beim Mundpflegefingerling sind die Silberionen in das Kunststoffmaterial eingebunden und können laut diverser Prüfberichte nicht herausmigrieren. Und wenn, nur in sehr geringen Mengen die nachweislich unter der Bestimmungsgrenze liegen. Die beiden Anwendungen von Silberionen lassen sich also überhaupt nicht vergleichen. Der Mundpflegefingerling wurde in einem renommierten mikrobiologischen Labor in Bezug auf Keimreduktion untersucht und die Zahl der koloniebildenden Einheiten ging nach 24 Std. auf 2-3 % zurück. Zudem wurde die Migration von Silberionen am Produkt von einem unabhängigen Lebensmittelchemiker geprüft und die Prüfwerte lagen unterhalb der Bestimmungsgrenze. Somit konnte kein austretendes Silber nachgewiesen werden. Liebe Grüße, dein nip-Team“

Wenn dies so korrekt ist, kann man wenigstens in dieser Hinsicht Entwarnung geben.