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Da ist sie endlich: unsere Nonabox Juli 2013! Normalerweise liegt der Auslieferungstermin um den 15. eines Monats. Wie bereits im Juni verzögerte sich auch im Juli die Auslieferung – aufgrund interner Probleme, wie das Nonabox-Team bekannt gab. Aber nun ist sie ja da und dies befindet sich in der Box für meine 9 Monate alte Tochter:

  • Ein weißes Kapuzenhandtuch von FEHN mit rosa Kapuze und appliziertem Hasenmotiv – Ich habe zwar schon jede Menge Kapuzenhandtücher, aber gebrauchen kann man natürlich immer noch eins.
  • Ein Wärmflaschenbezug „Eule“ von JAKO-O – Sehr niedlich, aber die Wärmflasche / das Kirschkernkissen muss separat dazu gekauft werden. Dafür hat dann aber sicher das Kind auch mit 6 bis 8 Jahren noch Spaß an der wärmenden Eule.
  • Eine Packung Schubladenstop von rotho für 5 Schubläden – Sicherheit ist selbstverständlich ein großes Thema im Alter meiner Tochter. Allerdings mag ich persönlich die Teile zum Anschrauben nicht besonders.
  • Eine Tube Schutz-Crème für den Windelbereich von LaseptonMED – Yeah, endlich noch eine Zinkcréme für meine Sammlung 🙂 . Für den Windelbereich benutze ich in der Regel Olivenöl – klappt super. Mein Vorschlag daher für künftige Boxen: legt doch mal eine Flasche Olivenöl bei!
  • Ein Baby pixi „Himpelchen und Pimpelchen“ – Ein schönes Büchlein, das etwas größer ist als die üblichen Pixis, und eine Reihe von Reimen und Versen nebst hübschen Illustrationen enthält. Der Clou: das Buch soll unkaputtbar sein und aus einem Material bestehen, das wasserfest, reißfest und schadstofffrei ist. Ich habe bislang nicht getestet, ob meine Süße das Ganze nicht doch klein bekommt.
  • Ein kleiner roter Plüschvogel von Panfu.com (Schlüsselanhänger) – Die Kleine mag das Tierchen, das allerdings leider unter etwas Kopfhaarverlust leidet, wenn es abgeschleckt wird.

Fazit: Mit dem Handtuch (14,99 € bei babywalz) und dem Wärmflaschenbezug (14,95 € bei JAKO-O)  finden sich zwei langlebige und nützliche Dinge in der Box, deren Wert bereits den Preis der Nonabox übersteigt.

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Die Wummelkiste ist – wie die Tollabox – eine monatliche Abo-Box für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren. Sie ist jeweils thematisch gestaltet und enthält 3 bis 4 „pädagogisch wertvolle Spielprojekte“ einschließlich der zum Basteln erforderlichen Materialien und Anleitungen. Sie kostet je nach Abomodell zwischen 16,66 € und 24,95 € pro Monat. Positiv fand ich, dass ich durch Auswahl der Geschenkoption eine einzige Box bestellen kann. Ohne Auswahl der Geschenkoption schließt man jedoch wie bei der Konkurrenz ein Abo ab, welches man dann wieder kündigen muss. Dabei sind die Angaben auf der Bestellseite durchaus irreführend: Mit „1-Monats-Wummel“, „3-Monats-Wummel“ und „Jahres-Wummel“ wird jeweils die Mindestlaufzeit, nach der erstmals gekündigt werden kann, angegeben. Die Abos laufen nicht etwa automatisch aus. Also: Aufgepasst beim Bestellen und ggf. rechtzeitig gekündigt!

Aus der Beschreibung der Wummelkiste-Macher:

„Da die Kisten nicht nur als Spielbeschäftigung dienen sollen, sondern die Kinder auch in verschiedenen Entwicklungsfeldern gefördert werden, sind alle unsere Projekte mit Pädagogen und kreativen Experten entwickelt worden. Kinder lernen beim Spielen mit der Wummelkiste unbewusst: Die unterschiedlichen Spiel- und Bastelprojekte fördern verschiedene Entwicklungsfelder bei Kindern und lassen sich unterschiedlichen Methoden zuordnen.

Bei der Entwicklung unserer Kisten achten wir auf wichtige Kriterien: Nachhaltige und hochwertige Materialien führen dazu, dass die Kinder eine lange Zeit Spaß an ihrem Spielzeug haben. Unsere Lieferanten suchen wir deswegen sorgfältig aus und überprüfen alle Materialien vor Verschicken der Kisten.“

Ich hatte einen Gutschein gewonnen und die Julibox bestellt.  Thema der Box ist „Reisen“. Die Wummelkiste kommt in einem bedruckten Karton, wie oben abgebildet. Da es sich um meine erste Box handelte, waren eine Bastelschere und ein Wimmelposter enthalten. Folgende Basteleien waren enthalten: Ein Ferientagebuch, ein Suchspiel „Wer sieht schneller?“, eine Lokomotive und ein Spiel „Wummels Reise“.

Auf der Homepage der Wummelkiste finden sich jeweils passend zum monatlichen Thema weitere Bastelanregungen.

Fazit:
Die Box enthält anders als die Tollabox keine Geschichte zum Vorlesen und auf CD. Andererseits finde ich die enthaltenen Basteleien umfangreicher und aufwändiger sowie die enthaltenen Bastelmaterialien wertiger als bei der Tollabox. Wie bei allen Bastelaboboxen gilt natürlich: Wer selbst kreativ genug ist, benötigt ganz sicher keine solche Box. Für die weniger Kreativen – und als Geschenkidee – kann die Wummelkiste empfohlen werden.

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Weil mich die Produktauswal der Mamibox zuletzt nicht mehr sooo begeistert hat, teste ich nun die Nonabox. Die Nonabox ist – wie die Mamibox – eine monatliche Überraschungsbox für Schwangere und Mütter von Babys bis zu zwei Jahren. Sie kostet monatlich 25,00 € (Rabatte gibt es bei Prepaid-Abos über 3, 6 bzw. 9 Monate). Sie enthält sechs bis neun Pflege-, Kosmetik- oder Baby-Ausstattungsprodukte, deren Wert immer „weitaus höher“ ist als der Preis einer Nonabox.

Die Box ist etwa so groß wie eins Schukarton, im lila „Nonabox-Design“ gestaltet und mit einem Schleifchen umwickelt. Sie kommt per Post in einem Umkarton, der ebenfalls das Nonabox-Label trägt. Verschickt wird die Box wohl um die Monatsmitte herum. Im Juni erfolgte der Versand am 21.

Auch bei dieser Abobox ist zu beachten, dass nicht in jeder Box sämtliche der auf der Homepage jeweils nach Versenden der Boxen veröffentlichten Produkte enthalten sind. Jede Box enthält eine Auswahl der abgebildeten Produkte, welche optimalerweise an das Alter des Kindes angepasst sein sollte.

Die Produkte einer Box kann man online bewerten und erhält je Bewertung 100 sogenannte Nonas gutgeschrieben. Ab 2000 gesammelten Punkten kann man sich im „Nonamarkt“ Produkte aussuchen.

Was war nun in meiner ersten Box enthalte? Ein Tuch von aden+anais (kann man nie genug von haben 🙂 ), ein Dreieckstuch von Stadelmann Natur, eine Gesichtscreme von frei, ein Ölbad von tetesept, eine Zahnbox von Grünspecht (hatte ich leider schon), ein kleines Wandtattoo, ein Gymnastikband, ein „Baby-an-Bord“-Aufkleber von Nonabox und – das absolute Highlight – ein Giraffenkissen von cloud b mit einem kleinen Lavendelduftkissen im Bauch! Die Giraffe wurde von meiner Tochter gleich in Beschlag genommen. Die Produktauswahl hat mich begeistert. Ich hoffe sehr, dass das auch bei künftigen Boxen so bleibt.

Fazit:
Auch hier gilt: Natürlich kann ich für den Preis der Box Nützliches für mein Kind kaufen. Aber ich liebe nun einmal Überraschungen. Und wenn die Produktauswahl so toll ist, wie in der Junibox hat sich die Ausgabe allemal gelohnt.

Was war in meiner Julibox, in der Augustbox, in der Septemberbox, in der Oktoberbox, in der Novemberbox und in der Dezemberbox? Seht es Euch an!

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Die Tollabox ist eine monatliche Abobox für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren. Sie enthält zwei bis drei sogenannte Entdeckerspiele und die dazu erforderlichen Materialien und Bastelanleitungen. Die Boxen stehen jeweils unter einem Thema. Sie kosten – je nach Abomodell – zwischen 20,90 € und 25,90 € pro Monat. Hinter den  Spielen soll ein pädagogisches Lernkonzept stehen, welches sogenannte Smarts fördert. Aus der Beschreiber der Tollabox-Macher:

„Tollabox ist Playducation. Das bedeutet: Erforschen, entdecken, Fragen stellen, Dinge ausprobieren, Spaß und Ideen haben und kreativ sein! Dazu haben wir ein Play-Curriculum zusammen mit Experten entwickelt, das die Grundlage für unsere Entdeckerspiele darstellt. Monat für Monat können Kinder spielerisch wichtige Fähigkeiten aufbauen!“

Ich hatte einen Gutschein gewonnen und die Maibox bestellt. Das Thema war „Frühling“. Die Box besteht – wie oben abgebildet – aus bedrucktem Karton mit einem Einschub. Enthalten waren folgende Basteleien: „Die rosarote Brille“ (eine Brille aus Ringen mit verschiedenen Farben), „Der Tolladreher“ (eine Drehscheibe mit 3 Segmenten, die ähnlich wie Flaschendrehen funktioniert) und „Armors Pfeil und Bogen“ (wie der Name schon sagt: Pfeil und Bogen). Ferner enthielt die Box eine Geschichte zum Vorlesen, die auch auf CD mitgeliefert wurde, sowie eine „Einführungsgeschichte“ und einen Bogen zum Basten von Tollafiguren. Letztere sind vermutlich nur in der jeweils 1. Box enthalten. Sind alle Spiele fertig gebastelt, kann man aus dem Karton noch ein „Minimöbel“, zum Beispiel ein Regal aus mehreren Kartons, basteln.

Auf der Homepage und bei Facebook finden sich weitere Bastel- und Spielanregungen.

Meine Tochter ist mit ihren sieben Monaten noch viel zu jung zum Basteln. Wir werden die Spiele aufheben, bis sie alt genug ist. Die Geschichten haben wir ihr aber schon vorgelesen und die CD hört sie auch ganz gern.

Fazit:
Die Box ist liebevoll und detailreich gestaltet. Die Spiele und Basteleien sind für Kinder der vorgesehenen Altersgruppe gut geeignet. Ich finde allerdings mehr den Preis doch recht hoch. Für dieses Geld kann ich jede Menge Bastelmaterial erwerben. Ok, die Bastelanregungen muss ich mir dann selbst ausdenken. Aber dazu findet sich auch vieles in Büchern und im Netz. Und die sogenannten Smarts bildet das Kind letztlich beim Spielen doch ohnehin ganz alleine aus. Wer jedoch fertig durchdachte Basteleien mag und nicht erst auf die Jagd nach notwendigem Zubehör gehen möchte, für den ist die Tollabox genau das Richtige. Und natürlich eignet sich die Box auch bestens als Geburtstagsgeschenk. Zum Kindergeburtstag können dann alle Gäste mitbasteln.

 

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Die Mamibox ist eine monatliche Überraschungsbox für Schwangere und Mütter von Babys bis zu einem Jahr. Sie kostet monatlich 19,95 € und enthält fünf bis sieben Pflege-, Kosmetik- oder Baby-Ausstattungsprodukte im Wert von ca. 40,00 €. Außerdem enthalten sind Kärtchen mit Informationen über die enthaltenen Produkte, Hebammentips sowie eine Babyzeitschrift.

Die Box als solche ist aus stabilem Karton, im oben abgebildeten Design gestaltet und 21,5 x 21,5 cm groß. Verschickt wird sie regelmäßig um den 7. eines Monats.

Zu beachten ist, dass nicht in jeder Box sämtliche der auf der Homepage jeweils nach Versenden der Boxen veröffentlichten Produkte enthalten sind. Vielmehr enthält Eure persönliche Box eine Auswahl der abgebildeten Produkte, wobei es wohl eine Unterscheidung zwischen Boxen für Schwangere, für Babys bis 6 Monate und – neu seit Juni 2013 – für Babys bis zwölf Monnate gibt. Die Auswahl der Produkte ist für mein Empfinden manchmal recht eigen: So gab es schon Wärmeschühchen in der Box für Schwangere – nicht aber in der für Babys bis 6 Monate. Auch fand ich in der Box für meine fünf Monate alte Tochter Muttermilchbeutel – das im gleichen Monat in anderen Boxen versandte Breikochbuch wäre für das Alter meiner Tochter ideal gewesen. Aber das ist nun einmal das Wesen der Überraschungsboxen: Es passt nicht immer alles ideal.

Ich beziehe die Box, seit meine Tochter drei Monate alt ist. Bisher habe ich u.a. folgende nützlichliche Produkte in meinen Boxen gefunden: ein Duschgel für mich, ein Meersalz-Nasenspray, Pixibücher, 2 Knisterbücher, Kindsstoff-Gutschein über 15,00 € (ohne Mindestbestellwert), Windelbeutel, Holzgreifling, Zahnwürfel, Fußbad für mich, Alvi-Badetuch, Greifring, Weleda-Handcréme für mich, ADEN + ANAIS Swaddletuch, Dreieckstuch von my first label, ein sehr schönes Rehlein von Käthe Gruse, Bioderma Atoderm Creme für trockene Mama- und Baby-Haut, Q-Tips, Einweg-Babywaschlappen. Hinzu kommen diverse Pröbchen unterschiedlicher Kosmetikprodukte für Mama und Kind.

Die sogenannten Hebammentips lese ich zugegebenermaßen regelmäßig nicht. Soweit ich diese überflogen habe, war nichts dabei, was mir nicht bereits aus diversen Babybüchern und -zeitschriften bekannt gewesen wäre.

Die ferner enthaltene Babyzeitschrift ist zwar aktuell. Es scheint sich jedoch um Rückläufer zu handeln: So erscheint z.B. die Zeitschrift „Eltern“ regelmäßig um den 12. eines Monats. Wenn sie dann in der Mamibox des Folgemonats enthalten ist, ist sie nur gerade noch so aktuell. Zudem kaufe ich mir etwa die „Eltern“ regelmäßig bei Erscheinen, sodass ich die Zeitung dann doppelt habe. Man weiß nämlich auch nicht im Vorfeld, welche Zeitung in der Box enthalten sein wird. Ich hatte auch schon die „Baby&Co“ in meiner Box.

Jeweils sieben Produkte einer Box kann man online bewerten und erhält je Bewertung 2 sogenannte Mamipoints gutgeschrieben. Hat man 120 Mamipoints zusammen, erhält man eine Gratisbox.

Das Mamibox-Team ist zeitweise ein wenig chaotisch: In der letzten Zeit hatte sich wohl mehrfach der Fehlerteufel eingeschlichen, sodass Boxen doppelt oder auch mit falscher Postleitzahl versandt wurden. Auch auf der Homepage, insbesondere bei den Produktbewertungsbögen, finden sich zahlreiche Fehlerchen – aber solange die Mamipoints am Ende gutgeschrieben werden, stört das nicht weiter. Nimmt man – z.B. per E-Mail – mit dem Team Kontakt auf, bemüht es sich stets um eine rasche Lösung von Problemen.

Fazit:
Sicherlich kann man für knapp 20,00 € im Monat gezielt Dinge für sich und sein Baby erwerben. Wer aber ebenso auf Überraschungen steht wie ich, für den ist die Mamibox genau das Richtige.

Update am 30.06.2014:
Leider wird es keine Mamibox mehr geben 🙁

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Bei Douglas kann man – Verfügbarkeit vorausgesetzt – für 10,00 € im Monat die Box of Beauty abonnieren. Ursprünglich erhielt man dann einmal monatlich eine Überraschungsbox mit Proben. Seit einiger Zeit funktioniert die Box nun wie folgt: Monatlich gibt es ein festgelegtes Produkt in Originalgröße. Auf den Nachkauf dieses Produktes erhält man 10% Rabatt. Zusätzlich kann man sich aus einer Reihe von sogenannten Maxiproben insgesamt vier Produkte auswählen. Die Box selbst ist aus stabilem Karton und im schönen Douglas-Türkis gestaltet. Die Zielgruppe der Box of Beauty dürfte allerdings maximal Mitte 20 sein: Als ich Ende 2012 / Anfang 2013 die Box bezogen habe, war das festgelegte Produkt in Originalgröße entweder ein Lipgloss in merkwürdiger Farbe oder ein Set aus Glitterbox und dickem schwarzem Stift, dessen Sinn sich mir bis heute nicht erschlossen hat. Für mich brauchbarer waren Bodylotion oder Duschgels, auch wenn das schlammschwarze „LadyGaga“Duschbad sehr gewöhnungsbedürftig war. Die Auswahl der zusätzlichen Maxiproben war gemischt: von Parfüms über Pflegecremes, Kosmetika und Shampoos war alles dabei. Auch für die Herren der Schöpfung fanden sich regelmäßig einige Maxiproben. Manko: Die besten Produktproben waren stets allzu rasch vergriffen. Selbst wenn ich mich sofort bei Beginn der Auswahlfrist an die Zusammenstellung der Box machte, konnte ich die Proben der teureren Parfüms meist nicht mehr bestellen. Hinzu kam: Bei einigen der auswählbaren Produktproben konnte ich aus der Abbildung und der Bezeichnung partout nicht ableiten, um welche Art von Produkt es sich eigentlich handelt, geschweige denn, ob es sich um ein Männer- oder ein Frauenprodukt handelt. Da war googeln angesagt (wahrscheinlich der Zweck der kryptischen Produktbeschreibung). Übrigens: trifft man keine Auswahl, erhält man eine reine Überraschungsbox. Ob diese nur die „übriggebliebenen“ Maxiproben enthält, habe ich nicht getestet. Douglas versichert jedenfalls, dies sei nicht der Fall.

Mein Fazit: Ich liebe Überraschungen. Allerdings wird die Überraschung durch die zu treffende Vorauswahl der Produkte getrübt. Zudem sind die Produkte nur für eine sehr junge Zielgruppe interessant. Meine Zeit der Glitzernagellacke und Glitterlipgloss ist jedenfalls vorbei. Ich habe daher das Abo beendet.