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Und die nächste Runde der Babyprodukttest-Wochen bei Rossmann: Diesmal haben wir den Milchbrei Milde Früchte von Milupa getestet. Die Packung enthält zwei Folienbeutel á 250 g. Der Brei ist für Babys ab dem 6. Monat geeignet.

Wie wird der Brei zubereitet?

  • Frisches Trinkwasser abkochen und auf ca. 50°C abkühlen lassen.
  • Ca. 5 EL (50 g) Brei in den Teller geben.
  • 140 ml Wasser hinzugeben.
  • MIt einem Löffel anrühren – fertig ist der Brei.

Was ist drin?

Folgemilch (50,5%) (Demineralisiertes Molkepulver, Magermilchpulver, pflanzliche Fette (enthält Sojalecithin), Calciumcarbonat, Vitaminmischung (Vitamin C, Niacin, Pantothensäure, Vitamin E, Vitamin B1, Vitamin B6, Vitamin A, Folsäure, Vitamin K, Vitamin D, Biotin, Vitamin B12), Eisendiphosphat, Zinksulfat, Kupfersulfat, Kaliumjodid), Getreidemehle (Mais, Reis), Fruchtpulver (Banane, Apfel, Orange) (15,5%), Magermilchpulver, Maltodextrin, demineralisiertes Molkepulver

Was verspricht der Hersteller Milupa?

Gesunde Energie aus hochwertigem Getreide und altersgerechter Folgemilch:

  • wertvolle Kohlenhydrate für gesunde Energie
  • Eisen für die Blutbildung
  • Calcium und Vitamin D für den Knochenaufbau
  • Jod für die Schilddrüsenfunktion
  • glutenfrei
  • ohne Zuckerzusatz

Das bleibt draußen:

  • künstliche Aromastoffe*
  • Konservierungsstoffe*
  • Farbstoffe*

(*laut Gesetz)

Ich finde es immer wieder mehr als ärgerlich, wenn Hersteller auf den Verpackungen – gerade für Baby- und Kindernahrung – damit werben, dass dem Produkt kein Zucker zugesetzt sei, sich dann aber Süßungsmittel wie Maltodextrin auf der Zutatenliste finden. Maltodextrin hat den Süßegrad von reinem Zucker. Wo ist also bitte der Vorteil? Und ist das Maltodextrin bei der Nährwertangabe „Zucker“ überhaupt mit enthalten oder muss ich das auf die 40 g je 100 g (40 %) noch draufrechnen? Bei den Kindern kommt der süße Geschmack an. Nicht umsonst heißt es auf der Milupa-Verpackung „ab dem 6. Monat – Geschmack entdecken“. Nahrungsmittel, die weniger süß sind, werden dann schnell abgelehnt.

Fazit: Schade. Einen Brei, dem tatsächlich weder Kristallzucker noch sonstige Süßungsmittel extra zugesetzt sind, hätte ich gut gefunden. Oder wenigstens einen solchen, der auf der Verpackung nicht verschleiernd mit „ohne Zuckerzusatz“ beworben wird.

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Die Kostenlos-Ausbeute meines heutigen Spazierganges:

  • eine Fußmessleiste für Kinderfüße von Elefanten-Schuhe
  • ein Stephen King-Roman von Weltbild
  • eine Conni-CD von Rossmann
  • ein Spritztier, eine Crémeprobe und ein Kosmetikpad aus dem Dreh am dm-Glücksrad
  • Zeitschrift, Couponheft, Postkarte, Reiswaffel, Duschbadprobe, Shampooprobe und Probe Smints aus der Goodietüte vom dm-Geburtstag.

Nicht schlecht für einen Tag, finde ich 🙂 .

Ich habe übrigens meinen Blogeintrag über die kostenlosen Produktproben für Babys aktualisiert. Habt Ihr auch schon den Eintrag über kostenlose Produktproben für Mamas und Papas entdeckt?

Viel Spaß beim Schmökern!

Das schöne Wetter zog uns in den Dresdner Zoo. Nachdem Giraffe, Zebramanguste und Äffchen bestaunt waren, musste ein Wickelraum her. Nun, der Wickel“raum“ beim Pinguin-Café ist eigentlich kein solcher. Vielmehr befindet sich in der Damentoilette ein Klappwickeltisch an der Wand. Aufgrund seiner Lage direkt neben der – meist offen stehenden – Eingangstür und im Vorraum der Toiletten herrscht reger Durchgangsverkehr und man hat keine wirkliche Ruhe zum Wickeln. Die Waschbecken sind nicht erreichbar, wenn man vor dem Wickeltisch steht. Immerhin gibt es eine Ablagefläche für die Wickeltasche und einen großen Windeleimer. Positiv hervorzuheben ist ein Windelspender mit Gratiswindeln von dm an der Wand. Aber eine Frage bleibt: Was machen eigentlich Väter, die wickeln möchten? Ich war zwar aus naheliegenden Gründen nicht auf dem Herrenklo, aber durch die offen stehende Eingangstür desselben habe ich jedenfalls keinen zweiten Wickeltisch erspähen können.

Fazit: Aufgrund der Gratiswindeln gibt es eine Note 3+

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Hurrah, eben hat es geschellt und der Paketbote hat unsere Nonabox gebracht! Wie Ihr seht, konnte es die Lütte gar nicht erwarten, an die neuen Sachen zu kommen. Und das ist der Inhalt der Augustbox für unsere zehnmonate alte Tochter:

  • 1 l Babywasser von Christinen – Natürliches Mineralwasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, abkochen nicht erforderlich, natriumarm, ohne Kohlensäure. Sicher ein Produkt, das man nicht unbedingt zum Überleben braucht, aber ganz nützlich, wenn es mal schnell eine Schorle geben soll oder aber, wenn man verreist und keinen Wasserkocher dabei hat.
  • reer AQUAINT – 100% natürliches Reinigungswasser für Kinderhände, Haut und vieles mehr. Das Produkt enthält neben Wasser als wirksamen Bestandteil Hypochlorige Säure. Es soll sich um eine Substanz handeln, die auch der menschliche Körper produziert, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Nach der Anwendung soll nur Wasser auf der gereinigten Oberfläche zurückbleiben. „Ein umweltfreundliches Reinigungswasser, das Bakterien auf den Händen, der Haut und der meisten Oberflächen inkl. Babyflaschen, Schnullern, Spielzeugen, Möbeln, etc. tötet.“ Eine babymilde Alternative zu Sagrotan? Wenn das so sein sollte, finde ich das Produkt gut.
  • Ein Sonnenhütchen von Dolli von Döll mit Sonnenschutzfaktor 20 in Größe 53, UVP 15,95 €. Das Hütchen ist noch etwas groß, aber spätestens im nächsten Sommer passt es einwandfrei.
  • Das Heft 4/2013 der Zeitschrift „junge Familie“ – Lesestoff ist immer eine gute Idee.
  • Und das Highlight: der cloud B Mimicking Monkey – ein superweiches Klammeräffchen, dem eine Art Diktiergerät im offenen Rücken steckt 🙂 . Das Gerät spielt Affenlaute, einen Wasserfall (der hört sich eher wie die A72 an) und ein Schlaflied. Der Clou: man kann bis zu 10 Sekunden lange Sequenzen selbst aufnehmen. Diese werden dann in den jeweiligen Sound mit eingespielt. So kann man z.B. dem Kind eine gute Nacht wünschen. Die Geräusche sind jeweils auf eine halbe Stunde getimt und sollten beim Einschlafen helfen. Meine Tochter hat sich das Äffchen gekrallt und war von den Affenlauten total begeistert. Sie hat sich sofort mit dem Äffchen unterhalten – an Einschlafen war natürlich nicht zu denken! Das „Diktiergerät“ kann man selbstverständlich auch aus dem Äffchen herausnehmen – dann ist es ein ganz normaler kuscheliger Spielgeselle.

Fazit: Eine tolle Box, an deren Inhalt wir sicher noch lange Freude haben werden.

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Ein Gewinnspiel auf Eltern.de bereicherte unsere heimische Bibliothek um das Buch „Kinder erziehen – Die 101 wichtigsten Fragen und Antworten“ von Xenia Frenkel, erschienen im Verlag C.H.Beck. Herzlichen Dank!

Aus dem Klappentext des in Zusammenarbeit mit Eltern und Eltern family soeben erst erschienen Buches:

„Viele Eltern haben Angst, am ‚Projekt Kind‘ zu scheitern: Ratgeber und wissenschaftliche Studien legen die Messlatte für den ‚Erfolg‘ der Erziehung immer höher und tragen damit ungewollt zur Verunsicherung bei. Die bekannte Erziehungsberaterin Xenia Frenkel verfolgt einen anderen Weg. Sie greift Fragen auf, die Eltern wirklich umtreiben, und nimmt ihnen die Angst vor Fehlern. Wer seinem Kind liebevoll zugewandt ist und ihm vertraut, kann wenig falsch, aber vieles richtig machen. Wie das bei den kleinen und großen Sorgen des Alltags geht, zeigt Xenia Frenkel in 101 klaren, lebenspraktischen Antworten – von den anstrengenden Ansprüchen Zweijähriger über das Ausrichten von Feiern bis hin zu den Herausforderungen der Pubertät.“

Das Buch ist in elf Abschnitte untergliedert:

  • Elternfreuden und Elternnöte
  • Religion, Werte, Charakterbildung
  • Familienalltag
  • Umgang mit anderen Kindern
  • Mädchen und Jungen
  • Spiele und Beschäftigungen
  • Umgang mit Medien
  • Disziplin und Manieren
  • Lernen, Fördern, Schule
  • Besondere Herausforderungen
  • Professionelle Hilfe.

Ich habe zwar keine Angst davor, „am Projekt Kind“ zu scheitern. Aber es liegen ja mit Kita, Schule und Pubertät auch noch große Herausforderungen vor uns. Da kommt ein Ratgeber, der sich nicht auf die Babyzeit beschränkt, gerade recht. Und auch dann, wenn man sich eigentlich seiner Sache recht sicher ist, tut es gut, Bestätigung zu finden bzw. seine eigenen Auffassungen mit denen anderer zu vergleichen und so den eigenen besten Weg zu finden.

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Dritte Runde bei den Babyprodukttest-Wochen bei Rossmann. Diesmal dabei: Die babydream Minis Bio Früchteriegel. Es gibt sie in den Geschmacksrichtungen Apfel-Banane, Aprikose-Banane und Rote Beeren. Außerdem gibt es den Minis Bio Getreideriegel Apfel-Mango. Wie Ihr seht, haben wir uns für die erste Variante entschieden.

Die Packung enthält einen Riegel mit einem Gewicht von 25g. Die Fruchtmasse befindet sich zwischen zwei Oblaten. Solange die Kinderhändchen trocken sind, reduziert dies eventuell die Matscherei. Aber wann haben Kinder schon mal trockene Finger…

Was ist drin?

Saftkonzentrat* (Apfel* 28,3%, Birne*), Bananenpulver* 23,8%, Kartoffelstärke*, Apfelmehl* 5,7%, Haferflocken* 5,6%, Cornflakes* aus Mais*, pflanzliches Fett*, Oblaten* (Kartoffelstärke*, Sonnenblumenöl*). *aus kontrolliert biologischem Anbau“

babydream verspricht:

  • ideal für den kleinen Hunger zwischendurch
  • ohne Zuckerzusatz (Zutaten enthalten von Natur aus Zucker
  • ohne Zusatz von Aromen, Farb- und Konservierungsstoffen (lt. Gesetz)

Empfohlen ist das Produkt für Kinder ab 1 Jahr. Da meine Tochter noch nicht ganz so alt ist, andererseits aber auch sonst so ziemlich alles verspachtelt, was sie bekommen kann, habe ich ihr eine kleine Ecke zum Kosten gegeben. Mama hat sich um den Rest gekümmert. Und ich war ganz ehrlich überrascht: Wie süß kann ein Produkt für Kinder eigentlich sein? Ich esse ja zugegebenermaßen sehr gerne und viel Süßes. Aber dieser Früchteriegel war much too much. Übrigens hatte die Fruchtmasse eine Konsistenz wie getrocknete Feigen – es fühlte sich an wie klitzekleine Kernchen, war aber wohl nur das Fruchtmus als solches.

Ein Blick auf die Nährwerttabelle verrät: 11,0 g Zucker in einem Riegel von 25 g! Das sind 44 % und damit fast viermal so viel wie in den letzte Woche getesteten Alete Minis (dort: 11,5 %). Unglaublich.

Da ist es natürlich auch völlig wurscht, ob der Zucker aus Bio-Früchten stammt oder nicht. Dick macht er natürlich allemal.

Fazit:
Ein Produkt, das in dieser Form keiner braucht, und das zudem durch die Betonung von „Bio“ und „ohne Zuckerzusatz“ auch noch irreführend Gesundes suggeriert.