Dieser Beitrag enthält Werbung für die Firma Russell Hobbs.*

Wie die Schneekönige habe wir uns über die Nachricht der Konsumgöttinnen gefreut, dass wir unser Lieblingsprodukt aus de neuen Russell Hobbs Frühstücksserie Elegance testen dürfen. Zur Auswahl hatten eine Filterkaffeemaschine, ein Wasserkocher und ein Toaster gestanden. Wie Ihr sehen könnt, haben wir uns für den Toaster entschieden.

Das verspricht der Hersteller:

Die Elegance Frühstücksserie besticht durch ihr stilvolles und hochwertiges Glasdesign kombiniert mit Edelstahlakzenten. Zusätzlich verfügt die Serie über hochwertige Ausstattungsmerkmale, die Lust auf ein ausgiebiges Frühstück machen.

Mit der innovativen Schnell-Toast-Technologie garantiert der Elegance Langschlitz-Toaster ein bis zu 50 % schnelleres Toasten (im Vergleich zum Russell Hobbs Black Glass Langschlitz-Toaster 20370-56). Die integrierte „Lift and Look“-Funktion ermöglicht ein Anschauen des Toastes während des Röstens, ohne den Vorgang zu unterbrechen. Für einen individuell wählbaren Röstgrad ist das Gerät mit sechs Bräunungsstufen ausgestattet, die über blaue Leuchten angezeigt werden. Der 1.420 Watt starke Toaster punktet außerdem mit einem Brötchenaufsatz und einer Krümelschublade sowie einer Stopp-, Auftau- und Aufwärmfunktion.

Unser Eindruck:

Der Toaster ist ein echtes Designerstück: In seiner schlichten Edelstahloptik macht er mächtig etwas her:

Während die Rückseite einheitlich in Edelstahl gehalten ist, findet sich an der Vorderseite ein dunkler Einsatz mit dezentem Firmenlogo. Allerdings: Auf dem Produktaufkleber und der Verpackung war jeweils ein kleines Bildchen abgedruckt, bei welchem die Vorderseite rötlich zu leuchten schien. Wir hatten daher gedacht, dass die dunkle Fläche beim Erhitzen rötlich scheint. Das tut sie aber nicht. Bei genauerem Hinsehen haben wir dann festgestellt, dass diese Grafik lediglich einen symbolischen Blick in das Innere des Toasters darstellen soll. Schade eigentlich – das rote Schimmern hätte dem Design sicherlich das i-Tüpfelchen aufgesetzt.

Der Langschlitztoaster verfügt über einen durchgängigen, langen Schacht:

Dies ist einerseits praktisch, weil sich so auch größere Stücke wie z.B. Brotscheiben ganz problemlos toasten lassen. Andererseits hatte ich eigentlich auf zwei lange Schlitze gehofft, sodass man insgesamt vier Scheiben Toast auf einmal toasten könnte. Diese Hoffnung erfüllt der Toaster aber nicht. Es gibt nur einen Schlitz und in diesen passen nebeneinander zwei Toastscheiben.

Diese werden beim Einlegen und Herunterdrücken des Griffes unten von kleinen Metallklämmerchen festgehalten. Dies sorgt zwar einerseits für einen guten Halt, andererseits ist dies aber wohl die Ursache für das nicht ganz gleichmäßige Röstbild (dazu gleich).

Der Toaster verfügt an der Vorderseite über vier Tasten: „Auftauautomatik“, „-„, „Stop“, „+“ und „Aufwärmen“. Hat man den Toastvorgang durch Herunterdrücken des Griffes gestartet, kann man mit den Tasten „-“ und „+“ den gewünschten Röstgrad aus sechs Bräunungsstufen wählen. Pro Stufe leuchtet jeweils ein blaues Lämpchen auf:

Eine Vorauswahl vor Start des Vorganges ist aber nicht möglich (auch wenn dies so in der Bedienungsanleitung steht?). Solange der Griff nicht heruntergedrückt ist, konnten wir jedenfalls keine Auswahl über die Tasten treffen.

Über die Auftauautomatik kann man eingefrorenes Brot auftauen (hatten wir leider nicht vorrätig). Mit der Aufwärmfunktion kann man ein (schon getoastetes und kalt gewordenes) Brot nochmals ganz kurz aufwärmen, ohne es weiter zu rösten.

Zum Lieferumfang gehört auch ein Brötchenaufsatz, mit dessen Hilfe man Brötchen erwärmen kann.

Insbesondere unser allererster Toastvorgang hat nicht so ganz das von uns erhoffte Ergebnis gebracht, denn der Toast war sehr ungleichmäßig: unten an den Rändern schon fast schwarz, oben noch sehr blond:

Einerseits hat dies wahrscheinlich daran gelegen, dass wir die sogenannte „lift+look“-Funktion ausprobiert haben: Man kann nämlich während des Toastvorganges den Griff nach oben führen und den Toast während des Toastvorganges – aber ohne ihn zu unterbrechen – anheben, um dessen Bräunungsgrad zu begutachten. Macht man das zu lange, röstet der Toast natürlich unten mehr als oben, wozu auch die „Schnell-Toast-Technik“ beiträgt. Wir haben bei nachfolgenden Toastvorgängen gleichmäßigere Ergebnisse erzielt, wobei allerdings der untere Rand immer etwas dunkler erschien als der obere. Wir vermuten, dass dies daran liegt, dass die untere Seite des Toasts von den Klemmfüßchen gefasst wird. Diese sind aus Metall und führen dem Toast punktuell stärkere Hitze zu.

Abgesehen davon, ist die Toastkonsistenz durchaus gut: außen knusprig, innen aber noch etwas weich (jedenfalls bei unserer bevorzugten mittleren Bräunungsstufe).

Dass der Toaster außergewöhnlich schnell arbeiten würde, haben wir nicht feststellen können. Der 50%-kürzere-Toastzeit-Vergleich bezieht sich allerdings auch auf ein anderes Toastermodell von Russell Hobbs, welches wir nicht kennen. Unser bisheriger simpler Toaster von Rowenta benötigt jedenfalls gefühlt auch nicht wesentlich länger, um eine Toastscheibe zu rösten.

Wo wir gerade bei unserem Rowentatoaster sind: Dieser hat eine Plastikverkleidung, die auch über den oberen Rand des Toasters hinausgeht, d.h. der Toaster schließt nicht mit dem Metall des Toastschlitzes ab, sondern darüber befindet sich noch ein Plastikrand. Da unsere Tochter es liebt, den Toast aus dem Toaster zu holen, ist das sehr praktisch, denn dies minimiert die Gefahr, dass sie sich verbrennt. Bei dem Toaster von Russell Hobbs ist diese Gefahr leider größer, denn die Heizspiralen befinden sich recht weit am oberen Rand, der auch selbst beim Toasten heiß wird.

Praktisch ist die Krümelauffangschale: Diese muss man nicht umständlich mit dem Schraubendreher o.ä. öffnen. Es genügt ein Druck auf die seitlich angebrachte Arretierung und die Schale springt ein Stück heraus und kann dann zum Leeren ganz herausgezogen werden.

Insgesamt sind wir in unserer Bewertung hin- und hergerissen. Einerseits sieht der Toaster prima aus. Aber andererseits ist Design ist nicht alles und im täglichen Gebrauch sorgen Fingerabdrücke auch schnell dafür, dass der Glanz nicht mehr ganz so hell erstrahlt. Für den stolze UVP von 99,99 € hätten wir uns ein wenig mehr Funktionalität gewünscht – und für diesen Preis würden wir den Toaster sicher nicht kaufen, auch wenn er auf den ersten Blick noch so schick aussieht.

Unsere Bewertung:

*Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Link führt zur Partnerwebseite (kein Affiliate-Link).

2 Thoughts on “Produkttest: Langschlitztoaster aus der Frühstücksserie Elegance von Russell Hobbs

  1. Schade, dass euch nur das optische mehr überzeugen konnte, da es ja ein strammer Preis ist. LG britti ♡

  2. Dann ist es ja gut, dass ich nicht auserwält wurde, denn genau diesen Effekt (oben blond unten dunkel) habe ich bei meinem jetzigen Toaster auch. Schade, das es hier auch so ist. Da soll wohl die Optik einiges kaschieren.

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