Der Titel hatte mich neugierig gemacht: Mit „Goodbye Zucker“ (Verlag Goldmann, Randomhouse) propagiert Sarah Wilson ein Leben ohne Zucker.

Das verspricht der Klappentext:

Jeder kennt ihn, diesen Heißhunger auf Süßes: ruckzuck ist statt einem Stückchen Schokolade gleich die ganze Tafel weg. Sarah Wilson liefert viele Tipps und Tricks, um uns aus dieser Zuckerfalle zu befreien:

  • ein einfaches 8-Wochen-Entzuckerungsprogramm
  • trendige Rezeptideen für Frühstück und Smoothies
  • gesunde Detox-Gerichte, Snacks und Desserts
  • zuckerfreie Süßigkeiten für Kinder.

Und alles steht unter dem Motto: Naschen erlaubt – aber gesund und mit Spaß!

Mein Leseerlebnis:

Dass unsere Ernährung stark zuckerlastig ist und dass dies für die Gesundheit unserer Zellen nicht optimal ist, ist sicherlich mittlerweile nahezu eine Binsenweisheit. Gerade im ersten Lebensjahr meiner Tochter habe ich mich um eine möglichst zuckerarme Ernährung der Lütten gekümmert, habe selbst Breichen gekocht und allen Süßkram wenigstens aus dem Essen meiner Tochter weitgehend rausgehalten. Ich habe einiges über versteckten Zucker gelesen und erkenne auf Etiketten durchaus, wo sich überall Zucker versteckt. Irgendwann, spätestens in der Kita, kam allerdings der Punkt, an welchem meine Tochter schließlich doch ihre Liebe zu allem Süßen entdeckte. Ich bremse jetzt zwar natürlich weiterhin, aber ein zuckerfreies Leben konnte ich mir nicht vorstellen – übrigens auch nicht für mich 😳  .

Völlig zuckerfrei ist allerdings letztlich auch die Ernährung von Sarah Wilson nicht. Ihr Ziel lautet: maximal sechs Teelöffel Zucker pro Tag. Um dieses Ziel zu erreichen, lässt sie neben offensichtlichen Zuckerquellen wie Vollmilchschokolade und gesüßter Limonade auch einige Gemüsesorten und nahezu alles Obst weg, da sie besonders die Fructose als vom Körper besonders leicht aufzunehmenden Zucker ablehnt. Allenfalls fruktosearme Sorten sollen nach dem achtwöchigen Zuckerfreiprogramm wieder erlaubt sein.  Ob dies auf Dauer im Sinne einer ausgewogenen Ernährung so optimal ist, daran habe ich doch starke Zweifel.

Fleisch lehnt die Autorin zwar nicht ab. Es kommt jedoch in ihren Rezepten so gut wie nie vor.

Sie ersetzt Zucker durch Austauschstoffe wie z.B. Reissirup oder Stevia, welches ja seinerseits auch nicht unumstritten ist, und durch Fett. Vor allem kommen dabei Kokosprodukte zum Einsatz: von Kokoschips über Kokosöl und Kokoscreme bis hin zum Kokoswasser. Letzteres habe ich ja neulich einmal ausprobiert, fand den Geschmack aber ganz furchtbar. Mit Kokosmilch koche ich zwar ganz gerne mal ein Gericht. Aber den Papa muss ich dazu jedes Mal überreden. Er ist kein großer Kokosfan. Schon aus diesem Grunde wäre eine dauerhafte Ernährung auf dieser Basis nicht unser Ding.

Es gehört zu Sarah Wilsons Konzept,mglichst wenige Grundzutaten zu verwenden, um nicht Zutaten für ein Rezept zu kaufen, welche später keine Verwendung mehr in anderen Rezepten finden. Dies macht die Rezepte allerdings auch recht einseitig. „Aktivierte“ Nüsse, Chiasamen, Mandelmehl, Gemüse und diverse Kokosprodukte kann man zwar sicherlich immer wieder neu zusammensetzen. Irgendwann möchte man aber auch mal wieder einen anderen Geschmack erleben. Mir geht es jedenfalls so, dass ich sehr gerne neue Rezepte gerade mit mir bislang unbekannten Zutaten ausprobieren, um die Küche mit einer neuen Geschmacksvariante zu beleben. Außerdem liebe ich Gewürze und mein Gewürzregal ist ganz ordentlich bestückt. Aber selbst Gewürze finden sich in den Rezepten von Sarah Wilson nur spärlich.

Das Zuckerfreiprogramm ist deshalb letztlich – leider – nichts für uns. Sicherlich ist das Buch gut, um für die Thematik zu sensibilisieren und zumindest meinen Vorsatz, unsere Ernährung so zuckerarm wie möglich zu gestalten, hat es gestärkt. Und sicherlich werde ich auch das eine oder andere Rezept einmal ausprobieren. Aber allein auf der Basis dieses Programms werden wir garantiert nicht glücklich.

Meine Bewertung:

Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.



Ich darf ein weiteres Buch aus der Randomhouse-Verlagsgruppe rezensieren: „Tapetenwechsel – Das Ausmalbuch“, herausgegeben von Natalia Price-Cabrera (DVA Deutsche Verlags-Anstalt).

Das verspricht der Klappentext:

Überraschend und einfach stylish: Das neue Lieblingsbuch für Wohn-Begeisterte und Trendsetter!

Experimentieren & ausmalen: Entdecken Sie 20 Tapeten aus verschiedenen Epochen vom 18. Jahrhundert bis heute. Jedes Design bietet die Möglichkeit, Farbkombinationen auszuprobieren und eine originelle Collage mit Möbeln der jeweiligen Epoche zu kolorieren. Ein Ausmalbuch mit hohem Spaßfaktor und Nutzwert!

Herausgegeben von Natalia Price-Cabrera. Illustriert von Gemma Latimer & Jessica Stokes. Aus dem Englischen übertragen von Wiebke Krabbe.

Mein „Lese“-Erlebnis:

… ist bei diesem Buch mehr ein DIY-Erlebnis. „Tapetenwechsel“ beginnt allerdings zunächst mit einer Einleitung zum Thema Geschichte der Tapeten: Wo liegen die Ursprünge der Tapeten? Welche Materialien kamen zum Einsatz und wie entwickelten sich die Muster?

Es folgen die eigentlichen Ausmalseiten mit den Tapetendesigns aus den verschiedensten Epochen. Vorangestellt ist jeweils nochmals eine kleine Einleitung zum jeweiligen Muster, insbesondere zu deren Herkunft bzw. Urheber. Außerdem wird beschrieben, in welchen Farbtönen das Originalmuster gehalten war. Das jeweilige Muster wird auf einer ersten Doppelseit mehrfach in Kacheln abgedruckt, damit zunächst unterschiedliche Farbkombinationen ausprobiert werden können. Hat man dann die richtige Kombi gefunden, kann man sich auf der folgdenden Doppelseite ans Werk machen und ausgiebig malen, malen, malen… Auf dieser Doppelseite finden sich auch jeweils gestalterische Elemente in Form von Sitzmöbeln, Lampen, Pflanzen etc., die zur jeweiligen Epoche der Tapete passen. So hat man am Ende jeweils eine gute Stube in stimmiger Optik gestaltet.

Einige Muster sind ziemlich kleinteilig und es braucht schon eine Menge Zeit und Geduld, diese zu gestalten. Leider fehlt mir momentan etwas die Zeit dazu, denn meine Tochter hat irgendwie kein richtiges Verständnis dafür, wenn Mama in ihrem eigenen Malbuch malt und es gar nicht schätzt, dass Töchterchen ihre gestalterischen Ideen  in Form dicker Faserstiftstriche ebenfalls mit einbringen möchte… Andererseits hat das Buch bereits für Inspiration für die Gestaltung realer Wände gesorgt – das ist doch auch nicht schlecht.

Wenn Ihr selbst neugierig geworden seid und das Ausmalen für Erwachsene zunächst einmal ausprobieren möchtet, ehe Ihr Euch an ein ganzes Buch wagt, findet Ihr hier sechs schöne Malvorlagen, erstellt von wayfair.

Meine Bewertung:

Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.


Ein neues Hörbuch ist in unser Auto eingezogen. Es heißt „Kuschelflosse – Die blubberbunte Weltmeisterschaft“ (cbj-audio, Randomhouse). Die Geschichte von Nina Müller wird von Ralf Schmitz gelesen. Die 2 CDs haben eine Gesamtspielzeit von 1 Stunde und 30 Minuten. Das Hörbuch ist für Kinder ab 4 Jahren gedacht.

Worum geht es?

Heute hat der Postfisch eine ganz besondere Flaschenpost gebracht: Die Einladung zur großen Blubberweltmeisterschaft, die dieses Wellenjahr in Fischhausen stattfindet. Für Kuschel und seine Freunde ist klar: Da müssen sie mitmachen, am besten mit einer einzigartigen Mango-Blubber-Maschine! Ob sie damit eine Chance haben? Immerhin werden auch der Riesenpupsfisch, die bekloppte Blubbermuschel, der böse Blubberkäfer und das Seeblubberballett aus Neuschwanland dabei sein.

Unser Hörerlebnis:

Kennt Ihr Kuschelflosse, genannt Kuschel, den besonders lieben Fellfisch? Ich kannte ihn bislang nicht, obwohl er zusammen mit seinen Freunden schon durch „Das unheimlich geheime Zauber-Riff“ geschwommen ist.

Die Geschichte der blubbernden Weltmeisterschaft ist an sich schnell erzählt: Kuschel möchte zusammen mit seinen Freunden Sebi, dem pfiffigen Seebrillchen, Emmi, der süßen, flinken Schwimmerdbeere, und Herr Kofferfisch, der jede Menge Krimskrams in seinem Bauch transportiert, weil er so ungern aufräumt, an der großen Blubberweltmeisterschaft teilnehmen und zwar mit der selbst erdachten Mango-Blubber-Maschine. Die will jedoch erst einmal konstruiert und gebaut werden, was gar nicht so einfach ist, wenn sich einem zum Beispiel ein verrücktes Fischstäbchenlabyrinth in den Weg stellt. Gut, wenn man dann einen Findefisch dabei hat, der weiß, wie man zum großen Krimskramsladen gelangt. Noch besser, wenn Herr Kofferfisch ausreichend Ketchup zum Ablenken der Fischstäbchen in seinem Bauch findet. Und wie bekommt man all die nützlichen Bauteile aus dem Krimskramsladen nach Hause? Der Mangobaum, der selbst am besten weiß, wie er glücklich wird und viele Mangos wachsen lässt, die er dann schnell selbst verputzt, lässt sich vielleicht noch in Herrn Kofferfisch unterbringen. Für den Rest gibt es, logisch, einen Lieferfisch.

Schaffen es die Freunde, die wunderbare Blubbermaschine rechtzeitig fertig zu stellen? Oder versucht der böse Blubberfisch gar, die Idee der Mango-Blubber-Maschine zu klauen?

Die Geschichte mit ihren skurrilen und knuffigen Charakteren wird durch die Interpretation von Ralf Schmitz äußerst lebendig. Jedem Fischlein verleiht er eine einzigartige Identität: ob kleiner Sprachfehler oder Dialekt – jeder Fisch ist unverwechselbar. Uralter Ö-Baum oder fiese Fischstäbchen mit Hamburger Dialekt – zum kaputtlachen! Auch die Lütte ist natürlich begeistert. Wir sollten uns als nächstes das unheimlich geheime Zauber-Riff vornehmen!

Unsere Bewertung:

Das Hörbuch wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.


Ich hatte Euch ja erzählt, dass der Osterhase der Lütten zwei Hörspiele mitgebracht hatte. Eines habe ich Euch schon vorgestellt. Das andere heißt „Tante Lisbeth und die Liebe“ (Der Hörverlag, Randomhouse). Die Geschichte von Isabel Abedi wird von Meira Durand glesen. Die CD hat eine Lauflänge von 65 Minuten und ist für Kinder ab 4 Jahren gedacht.

Worum geht es?

Lisbeth, die kleinste Tante der Welt, ist erst vier Jahre alt, aber sie weiß genau, was sie will: keine Schlechtenachtgeschichte zum Einschlafen – sondern eine gute, die mit Liebe anfängt. Und um die Liebe drehen sich auch die anderen Geschichten, die Lisbeths große Nichte Lola im zweiten Band erzählt. Wie aus Tante Lisbeth ein kleiner Onkel, eine junge Braut und schließlich eine stolze Zwillings-Mutter wurde, ist eine davon. Aber was wird aus der Liebe, wenn man sich mit dem kleinen Ehemann verkracht? Tante Lisbeth, bekannt aus den erfolgreichen Lola-Büchern, ist wieder da. In fünf humorvollen und warmherzig erzählten Geschichten berichtet Lola von ihrer kleinen Tante. Ein Hörspaß für die ganze Familie.

Unser Hörerlebnis:

Zunächst einmal: ich muss gestehen, dass ich Lola und die Geschichten um sie nicht kenne 😳 Die Lütte ist wohl noch zu klein dazu und ich bin zu alt 🙂 Auch die ersten Geschichten über Lolas Tante Lisbeth sind bisher an mir vorbeigegangen. Wir haben uns also direkt in Band 2 gestürzt. Dass uns die Vorgeschichten fehlten, war dabei nicht schlimm. Die Story erschließt sich auch so ohne Weiteres…

… wenn man zunächst die vertrackten Familienverhältnisse durchschaut hat: Lolas Tante Lisbeth ist nämlich erst vier Jahre alt. Sie ist – logischerweise – die kleine Tochter von Lolas Oma und als Nachzüglerin tatsächlich um einiges jünger als Lola selbst. Lola übernimmt es, die Geschichten über ihre Tante zu erzählen. Und bei diesen dreht sich alles um das vielschichtige Thema Liebe: Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern (an der das Märchen von Hänsel und Gretel schon mal zweifeln lässt), die Liebe zum besten Kindergartenfreund, die durch eine prächtige Hochzeit besiegelt, aber im Alltag mit Zwillingen (2 Handtuchrollen! 🙂 ) schon mal auf eine harte Probe gestellt werden kann, die Liebe zu einem Haustier (in Gestalt eines gefundenen Meerschweinchens, das Lisbeth, obwohl sie es sooo gerne selbst behalten hätte, selbstlos seiner Besitzerin wiedergibt) oder auch die Liebe zu einem guten Freund, dem Lisbeth über den Verlust eines bei einem Wohnungsbrand zerstörten Briefschatzes hinweghilft.

Die Geschichten sind so lebensnah und warmherzig erzählt, dass es auch der Mama ab und an ganz warm um’s Herz wird. Die Tochter möchte nun natürlich – ein Meerschweinchen 🙄 Beide haben wir Lust bekommen, auf die weiteren Geschichten von Lola und ihrer Tante Lisbeth.

Unsere Bewertung:

Die CD wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.


Meine Tochter hat mittlerweile mehr als schulterlange blonde Haare. Sogar der Pony ist inzwischen bis über Kinnlänge gewachsen – wir sind alle ordentlich stolz, dass wir das geschafft haben! Nur was tun mit all der Haarpracht? Leider ist Mama was Frisuren angeht ziemlich talentfrei. Ich hatte – bis auf eine kurze Episode vor ca. zwölf Jahren – nie lange Haare, auch nicht als Kind. Das Wachsenlassen des Ponys habe ich entnervt wieder aufgegeben und mittlerweile trage ich eine echte Kurzhaarfrisur.

Es muss also Inspiration her. Diese erhoffe ich mir von Sasha Coefields Buch „Flechtfrisuren“ (Goldmann-Verlag, Randomhouse-Gruppe, 143 Seiten, 12,99 € [D]).

Worum geht’s?

Flechtfrisuren sind gefragter denn je. Sie haben die Promi-Welt und den Laufsteg erobert und gelten als zeitlos schick. Doch oftmals muss die Traumfrisur beim Friseur teuer erstanden werden. Damit ist nun Schluss. Die junge Hairstylistin Sasha Coefield zeigt Ihnen, wie Sie selbst zum Flechtexperten werden. Ob französischer Zopf oder holländischer Dutt, ob für den Alltag oder ein besonderers Fest, die Autorin liefert Ihnen für jeden Anlass die richtige Flechtfrisur. Mit einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und über 200 Fotos sorgt sie für garantiertes Gelingen. Neben den verschiedenen Flechttechniken werden auch das unverzichtbare Handwerkszeug und wichtige vorbereitende Schritte thematisiert. Das perfekte Buch für Frauen, die raffinierte Frisuren lieben!

Mein Leseerlebnis…

… ist eher ein „Schauerlebnis“, denn das Buch besteht ja vorwiegend aus Fotos mit kurzen Step-by-Step-Anleitungen. Einer kurzen Einleitung mit Tipps und Tricks für gutes Gelingen folgen 31 Flechtfrisuren von leicht bis schwer. Für jede Frisur wird zunächst auf einem großen Foto das fertige Ergebnis vorgestellt. Danach werden die Abläufe Schritt für Schritt bebildert und leicht verständlich erklärt.

Was man nicht alles aus Haaren machen kann! Habt Ihr schon mal etwas vom Milchmädchenzopf, dem französischen Kordelzopf oder dem Wasserfallzopf gehört? Sie alle und noch viele mehr finden sich im Buch – und sie alle sehen toll aus. Jetzt muss ich nur noch ganz viel üben… Meine größten Hürden dabei: Kind will überhaupt keinen Zopf, sondern am liebsten nur einen Haarreifen. Und die Haare sind so fein, dass sie sich kaum frisieren lassen, geschweige denn, dass das Ergebnis lange halten würde. Für die letztgenannten Probleme schlägt die Autorin die Verwendung von Schaumfestiger und Haarspray vor. Hm, da ist die Lütte vielleicht noch ein wenig jung dafür. Aber das wird sich ja ändern…

Bis dahin gibt es noch die Flechten-light-Variante für alle Faulen.

Fazit:
Das Buch bietet tolle Inspiration für alle, die Flechtfrisuren ebenso toll finden wie ich selbst.

Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.



Ein weiteres Hörbuch aus Der Hörverlag (Randomhouse) hat sich zu unserer Sammlung gesellt. Es handelt sich dieses Mal um „Die schönsten Pony-Geschichten“, gelesen von Juliane Köhler. Die CD mit einer Gesamtlaufzeit von 1 Stunde und 16 Minuten vereint fünf Geschichten rund um Ponyhof & Co. für kleine HörerInnen ab vier Jahren:

  • „Die Ponydusche“ von Margot Berger
  • „Spuk im Heu“ von Margot Berger
  • „Fine im Pferdefieber“ von Margot Berger
  • „Nele träumt vom Reiten“ von Sarah Bosse
  • „Ein Pony für vier“ von Patricia Schröder

Worum geht es?

„Was Kinder nicht so alles Aufregendes erleben auf dem Ponyhof: im Heu Verstecken spielen, neue Freunde kennenlernen, Ställe ausmisten. Aber die Hauptrolle spielen natürlich die Ponys! Die Mähne will ausgekämmt, das Fell gestriegelt, die Nüstern wollen gestreichelt und die Ponys geritten werden. Dass das manchmal auch in kleine Abenteuer münden kann, zeigen die süßen Geschichten, die hier versammelt sind.“

Unser Hörerlebnis:

Die Zielgruppe des Hörbuches ist ganz klar umrissen: kleine Mädchen, die davon träumen, richtig reiten zu können, vielleicht sogar ein eigenes Pony zu haben – wenigstens zur Pflege. Die erste Hürde besteht dabei – dies habe ich nun gelernt – offenbar darin, die Prüfung zum „Kleinen Hufeisen“ (heute prosaischer: Reitabzeichen 8 und 9 bzw. Voltigierabzeichen 9) abzulegen, was natürlich eine gute Vorbereitung erfordert, am besten einen vierwöchigen Intensivkurs während der Ferien.

Diese Kurse zeichnen sich augenscheinlich dadurch aus, dass es stets ein zickiges Mädchen gibt, welches damit angeben muss, alles besser zu können – was sich jedoch bei näherem Hinsehen als Trugschluss erweist. Tatsächlich hat auch bzw. gerade dieses von allen gemiedene hochnäsig erscheinende Mädchen das Potential zur „bff“, denn natürlich versucht es nur, mit der harten Schale die eigenen Unsicherheiten zu überspielen.

Zickenkrieg war noch nie mein Ding und so finde ich persönlich diese rosarote Ponyhofwelt schwer erträglich. Auch meine Tochter kann noch nichts damit anfangen. Ich fürchte allerdings, die Betonung liegt dabei auf „noch“. Voraussichtlich wird dies in Bälde anders aussehen – dann bin ich schon mal gut gerüstet, kann „Die schönsten Pony-Geschichten“ herausholen und für spannende Mädchenunterhaltung sorgen. Schließlich wollen die Geschichten Mut machen, sich etwas zuzutrauen und offen aufeinander zuzugehen. Sie zeigen, wie wichtig gute Freunde sind, und wie ein gemeinsames Hobby verbinden kann.

Fazit:
Das Leben ist wohl doch manchmal ein Ponyhof…

Das Hörbuch wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.