Seit sieben Monaten bei uns im Praxistest: Die Bendel Komfort Windeln von Christine Bendel:

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Warum Stoffwindeln?
Eigentlich stand für mich immer fest: Ich möchte mein Kind mit Stoffwindeln wickeln. Vielleicht, weil ich es von zu Hause nicht anders kannte (ich selbst, mein Bruder, meine Cousins: sind alle mit Stoffwindeln groß geworden) und die Vorstellung praktisch fand, stets Windeln im Haus zu haben, statt dauernd Windelkartons schleppen zu müssen. Und nicht zuletzt auch deshalb, weil ich glaube, dass Stoff für die zarte Babyhaut angenehmer ist, als Chemie und Plastik. Zudem hege ich die Hoffnung, dass mein Kind mit Stoffwindeln schneller trocken wird. Aber Bedenken hatte ich schon: Will ich wirklich einen Eimer mit stinkenden Windeln herumstehen haben? Und wird mein Mann mit Mullwindeln zurecht kommen? Auch die Umwelt war skeptisch: „Willst Du Dir das wirklich antun?“ und „Das wirst Du nicht durchhalten.“ – Kommentare bekam ich genug. Dann zeigte uns die Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs Windelsysteme, u.a. die Bendel-Windel. Und wir waren sofort überzeugt: Das ist das Richtige für uns! Mitwachsende Windeln, die sich so leicht handhaben lassen wie Wegwerfwindeln. Ein tolles System.

Woraus besteht das Bendel-Komfort-Windelsystem?
Herzstück ist die Baumwollwindel (1), die schmal geschnitten ist. Sie verfügt über mittig angeordnete Druckknöpfe, welche das „Mitwachsen“ der Windel ermöglichen. Drei Positionen sind möglich: klein geknöpft, mittel und ohne Verwendung der Knöpfe. Zum Verschließen der Windel sind Klettverschlüsse angebracht, die wirklich für jeden Bauchumfang passen. Für die Neugeborenen ist ein Extra-Klett angebracht, sodass die beiden Flügel der Windel vorn aufeinander (statt später: nebeneinander) geklettet werden können und so die Windel auch kleinen Babys passt.

Neben der normalen Tageswindel gibt es auch Nachtwindeln (2), die durch einen eingenähten Saugkern (eingenähte Baumwolllage) verstärkt sind.

In die Windel eingelegt wird jeweils ein Saugkern, d.h. ein Baumwolltuch, welches in der Mitte noch einmal gefaltet wird, sodass es noch saugkräftiger wird. Es gibt etwas kürzere (3) und längere (4) Windeleinlagen, erstere für die klein geknöpfte Windel, letztere für die Windel in den größeren Positionen. Ich habe in der mittleren Knöpfung der Windel zunächst die kleine Einlage und dann, als meine Tochter größer wurde, die größere Einlage benutzt. So ergeben sich letztlich vier Größen: S (kleine Knöpfung, kleine Einlage), M (mittlere Knöpfung, kleine Einlage), L (mittlere Knöpfung, große Einlage), XL (ohne Knöpfung, große Einlage).

Für diese vier Größen gibt es passende Überhosen aus Mikrofaser (5-8). Diese haben breite Klettverschlüsse, welche ebenfalls besten Sitz garantieren. Zusätzlich gibt es noch Druckknöpfe, um einen sicheren Sitz zu gewährleisten. Ich selbst benutze diese jedoch nicht, weil die Überhose auch so gut hält.

Wie viele Windeln braucht man?
Wir haben ein Set, bestehend aus 17 Tageswindeln, 3 Nachtwindeln, 20 kleinen Windeleinlagen und 6 Überhosen (je 3 in S und 3 in M) erstanden. Hinzugekauft habe ich: 6 Überhosen (je 3 in L und XL) und 20 große Windeleinlagen. Mit der Anzahl von Windeln komme ich gut aus. Ich wasche alle 2 bis 3 Tage und trockne die Windeln im Trockner.

Sinnvoll ist zudem die Verwendung von Windelvlies für den „groben Schmutz“.

Wie werden die Windeln gehandhabt?
Ich bewahre die Windeln als „Paket“ im Schrank auf (siehe oben Bild 2): zusammengeklettet mit der passenden Einlage drin. Wird die Windel gebraucht, klette ich sie auseinander, lege noch ein Windelvlies ein, packe das Ganze unter Babys Po und nun muss ich nur noch die Klettverschlüsse schließen, wie bei einer Wegwerfwindel. Dann noch die Überhose anziehen – fertig! Das kann auch der Papa völlig problemlos. Wichtig ist allerdings, beim Anziehen der Überhose darauf zu achten, dass nirgendwo mehr Windel rausguckt – sonst wird es nass. Hat man aber auf sicheren Sitz der Überhose geachtet, bleibt alles wunderbar trocken.

Ist ein großes Geschäft in der Hose gelandet, kann man dies mitsamt dem Windelvlies in der Toilette entsorgen (geht nach Einführung der Beikost leichter, als mit Milchstuhl). Die nassen Windeln bewahre ich bis zum Waschen in einem verschließbaren Eimer auf.

Gibt es Nachteile?
Das Wickeln in der kleinsten Größe fand ich etwas mühselig. Sicher: die entstehende Stofffalte unterstützt das breite Wickeln. Aber das richtige Positionieren der Falte fand ich anfangs schwierig, obwohl meine Tochter mit 53 cm und fast 4 kg Geburtsgewicht nicht gerade klein war. Das mag aber auch damit zusammengehangen haben, dass das Wickeln von Neugeborenen generell erst einmal geübt sein will. Außerdem hatten wir in der Klinik einen Dreimontasvorrat an Pampers „gewonnen“, die ich dann erst einmal mit verbraucht habe. Als der Vorrat aufgebraucht war, konnten wir auf die nächstgrößere Windelgröße wechseln und seither war das Wickeln auch einfacher.

Die Bendel-Windeln sind zwar schmal geschnitten. Dennoch tragen sie naturgemäß mehr auf, als eine Wegwerfwindel. Leider sind gerade Hosen heutzutage sehr schmal geschnitten, sodass die Stoffwindeln da nicht reinpassen. Zuhause trägt unsere Tochter daher Jogginghosen. Unterwegs und auf Reisen nutzen wir dagegen – auch aus Bequemlichkeit – Wegwerfwindeln.

Anfangs fiel es unserer Tochter mit den dicken Windeln etwas schwer, sich zu drehen. Aber je größer sie wird, umso leichter fallen ihr mit den Stoffwindeln die Dinge, die sie mit den Wegwerfwindeln schon kann.

Fazit:
Ob wir durch die Verwendung der Stoffwindeln wirklich Geld sparen, kann ich nicht sagen. Zum einen verwenden wir ja auch ab und an Wegwerfwindeln, zum anderen kostet das Waschen der Windeln auch Geld. Auch bin ich mir nicht sicher, ob die Stoffwindeln viel umweltverträglicher sind. Das Waschen verbraucht Strom, Wasser und Waschmittel. Auf jeden Fall entsteht wesentlich weniger Abfall. Und ich bin weiterhin der Meinung, dass die Stoffwindeln für das Baby verträglicher sind. Mit einem wunden Po hatten wir noch nie zu kämpfen.

Wir sind mit den Bendel Komfort Windeln insgesamt sehr zufrieden!

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Bei Douglas kann man – Verfügbarkeit vorausgesetzt – für 10,00 € im Monat die Box of Beauty abonnieren. Ursprünglich erhielt man dann einmal monatlich eine Überraschungsbox mit Proben. Seit einiger Zeit funktioniert die Box nun wie folgt: Monatlich gibt es ein festgelegtes Produkt in Originalgröße. Auf den Nachkauf dieses Produktes erhält man 10% Rabatt. Zusätzlich kann man sich aus einer Reihe von sogenannten Maxiproben insgesamt vier Produkte auswählen. Die Box selbst ist aus stabilem Karton und im schönen Douglas-Türkis gestaltet. Die Zielgruppe der Box of Beauty dürfte allerdings maximal Mitte 20 sein: Als ich Ende 2012 / Anfang 2013 die Box bezogen habe, war das festgelegte Produkt in Originalgröße entweder ein Lipgloss in merkwürdiger Farbe oder ein Set aus Glitterbox und dickem schwarzem Stift, dessen Sinn sich mir bis heute nicht erschlossen hat. Für mich brauchbarer waren Bodylotion oder Duschgels, auch wenn das schlammschwarze „LadyGaga“Duschbad sehr gewöhnungsbedürftig war. Die Auswahl der zusätzlichen Maxiproben war gemischt: von Parfüms über Pflegecremes, Kosmetika und Shampoos war alles dabei. Auch für die Herren der Schöpfung fanden sich regelmäßig einige Maxiproben. Manko: Die besten Produktproben waren stets allzu rasch vergriffen. Selbst wenn ich mich sofort bei Beginn der Auswahlfrist an die Zusammenstellung der Box machte, konnte ich die Proben der teureren Parfüms meist nicht mehr bestellen. Hinzu kam: Bei einigen der auswählbaren Produktproben konnte ich aus der Abbildung und der Bezeichnung partout nicht ableiten, um welche Art von Produkt es sich eigentlich handelt, geschweige denn, ob es sich um ein Männer- oder ein Frauenprodukt handelt. Da war googeln angesagt (wahrscheinlich der Zweck der kryptischen Produktbeschreibung). Übrigens: trifft man keine Auswahl, erhält man eine reine Überraschungsbox. Ob diese nur die „übriggebliebenen“ Maxiproben enthält, habe ich nicht getestet. Douglas versichert jedenfalls, dies sei nicht der Fall.

Mein Fazit: Ich liebe Überraschungen. Allerdings wird die Überraschung durch die zu treffende Vorauswahl der Produkte getrübt. Zudem sind die Produkte nur für eine sehr junge Zielgruppe interessant. Meine Zeit der Glitzernagellacke und Glitterlipgloss ist jedenfalls vorbei. Ich habe daher das Abo beendet.

Da sind sie: ein riesiger Karton mit CHIIIIIPS! Die Erdbeerlounge lässt mich Naturals mit Rosmarin von Lorenz testen. Heute ist endlich das Paket angekommen. Fünf Tüten warten auf mich und ganze zwanzig auf Mittester. In Kürze werde ich mein Testurteil fällen.

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Update:

So, die Chips sind verkostet. Alle Mittester sind begeistert von Geschmack und Konsistenz. Nur mein Babykind ist konsterniert: Was essen die Eltern da, was so lustig im Mund knackt? Und warum bekomme ich davon nichts ab??

Über das Seramis Wunderland erhielt ich als Prämie zwei kleine Gießanzeiger (einen seht Ihr im Bild mit dem roten Kreis markiert im Einsatz). Die Anwendung der Gießanzeiger ist ganz einfach: man braucht sie nur in den Wurzelballen stecken, dann zeigen sie durch rote bzw. blaue Farbe an, ob die Pflanze Durst hat oder nicht. Beachtet man, dass nach dem Gießen eine Weile vergeht, bis die Anzeige reagiert, ist das eine sehr praktische Sache, die gut funktioniert.

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Im Januar durfte ich über das Seramis Wunderland die Seramis flüssige Vitalnahrung für Orchideen testen. Ich erhielt schnell ein Fläschchen mit 200 ml Inhalt (Originalgröße) und habe meine fünf Orchideen regelmäßig damit gedüngt. In Kürze standen alle fünf in voller Blütenpracht. Zwar sind die kleineren leider mittlerweile wieder verblüht und daher nicht auf dem Foto zu sehen. Aber die großen Orchideen entwickeln nach wie vor fleißig neue Blüten. Ich bin mit dem Produkt sehr zufrieden!

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