Ich hatte eine ordentliche Menge Payback-Punkte angesammelt und lange keine Prämie gefunden, die mir zugesagt hätte. Und ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, mich an der Nähmaschine zu versuchen. Nun habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ich habe meine Punkte gegen die Singer Promise 1409 eingetauscht.

Wenn ich mir das Angebot von Kleine Könige & Co. angesehen habe, hatte ich immer den Gedanken, dass es doch so schwer nicht sein kann, Schals, Mützen und vielleicht einen Ballonrock oder auch mal eine Pumphose für’s Kind zu nähen. Und bei den Preisen, die zum Teil für Kindersachen aufgerufen werden, könnte sich das Selbermachen vielleicht sogar lohnen – abgesehen von dem Erfolgserlebnis, wenn man selbst etwas erschafft.

Allerdings: Ich hatte noch nie in meinem Leben eine Nähmaschine in der Hand. Entsprechend aufgeregt war ich, als mir mein neues Werkzeug ins Haus flatterte. Erwartungsgemäß habe ich zwei Stunden gebraucht, um die Maschine in Gang zu bekommen. Ich habe beim Faden einfädeln und Unterfadenspule einsetzen erst einmal so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Die erste Nadel ist auch gleich entzwei gegangen. Aber: learning by doing! Nach jedem Fehler wurde mir das Prinzip der Maschine verständlicher. Und schließlich habe ich meine erste Probenaht erfolgreich hinbekommen!

Praktischerweise hatte ein toller Stoffladen in der Stadt gerade Sale, sodass ich mich für den Beginn günstig mit schönen Stoffresten eingedeckt habe.

Mein allererstes Projekt war natürlich ein Loopschal für die Lütte. Anleitungen finden sich im Netz genügend und die Basics habe ich mir auch noch einmal in dem Buch „Durchstarten an der Nähmaschine“ angelesen.

Ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden:

Und meine Tochter war von ihrem neuen, einzigartigen Stück auch sofort begeistert – so sehr, dass sie sich gleich noch einen Schal für ihren Kindergartenfreund gewünscht hat. Mama lässt sich natürlich nicht lumpen und hier ist das Ergebnis:

Ok, die Nähte sind noch nicht alle kerzengerade – aber mit ein wenig Übung wird das sicher noch. Außerdem: ein wenig unperfekt muss das Handgemachte ja auch sein, oder?

Mir schwirren noch so einige Projekte im Kopf herum. Peu á peu werde ich mich daran machen und Euch sicher das eine oder andere Teil vorführen.

Seid Ihr auch Selbernäher und was näht Ihr am liebsten?

IMG_7207Eine ganz liebe Einladung zu einem Produkttest erhielt ich von Caro vom Schnullerkettenshop Molodolo. Und wieder einmal bin ich überrascht, was es nicht so alles gibt!

Der Shop stellt sich vor:

Qualität ist bei Produkten, die mit Babys und Kleinkindern in Kontakt kommen, das Wichtigste! Daher erfüllt unser Schnullerkettenmaterial auch die höchsten Qualitätsanforderungen. Diese Qualität sollt Ihr jedoch ausschließlich durch das hervorragende Material erkennen und nicht durch den Preis. Deshalb bieten wir euch qualitativ hochwertigs Schnullerkettenmaterial zu äußerst günstigen Preisen. Wir sind fest davon überzeugt, dass unser Schnullerkettenmaterial ein außergewöhnlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

  • Qualitätsgarantie: Schnullerketten basteln mit gutem Gewissen. Wir verkaufen ausschließlich hochwertige und zu 100% unbedenkliche Materialen.
  • Schadstofffrei:Das gesamte Sortiment entspricht der DIN EN-71-3 und ist somit farbecht, speichelfest und frei von jeglichen Schadstoffen!
  • Regional:Sowohl die Holz- als auch die Silikonprodukte werden mit viel Liebe zum Detail in Deutschland hergestellt.
  • Nachhaltig:In der Produktion wird mit heimischem Ahorn- und Buchenholz aus nachhaltiger Waldwirtschaft (FSC/PEFC zertifiziert) gearbeitet.

Im Shop findet Ihr alles, was Ihr für die Herstellung einer ordentlichen Schnullerkette braucht: Schnüre, Schnullerclips, Holzperlen (auch mit Motiv),  Buchstabenwürfel und Silikonringe. Selbst an Organza- bzw. Filzsäckchen zum hübschen Verpacken ist gedacht. Bei der riesigen Auswahl hat man die Qual der Wahl – und ich war ganz froh, dass mir die Caro gleich ein passendes Set zusammengestellt hat 🙂 .

Wenn alle Zutaten da sind, kann das große Basteln beginnen. Die notwendige Anleitung findet Ihr natürlich auch auf der Shopseite. Sie erklärt Schritt für Schritt und sehr verständlich, was zu tun ist.

Unser Bastelerlebnis:

Nachdem ich per Blitzversand mein Bastelpäckchen – nebst liebevollem handgeschriebenen Gruß – erhalten habe, habe ich gleich zusammen mit meiner Tochter losgelegt:

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Zunächst einmal legt man alle Materialien aus, wobei man sich überlegen sollte, in welcher Reihenfolge die Holzperlen aufgefädelt werden sollen, damit es am Ende hübsch aussieht. Zu beachten ist, dass die Kette insgesamt nicht länger als 22cm werden darf. Dies ist in Deutschland Vorschrift, damit sich die kleinen Schnullerkinder mit der Kette nichts antun können.

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Jetzt wird die Schnur durch den Silikonring gefädelt (den braucht man allerdings nur, wenn man einen Schnuller ohne Haltering befestigen möchte. Was zu tun ist, wenn der Schnuller einen Haltering hat, könnt Ihr in der Bastelanleitung nachlesen). Die beiden Enden der Schnur werden mit einem Feuerzeug erhitzt, sodass sie zusammenkleben und sich besser durch die Perlen fädeln lassen. Dabei Vorsicht walten lassen und nicht die ganze Schnur abfackeln!

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Nun werden die Perlen in der richtigen Reihenfolge aufgefädelt. Ich hatte tatkräftige Unterstützung von meiner Tochter. Dass zunächst alle Buchstaben auf dem Kopf standen, lag allerdings daran, dass Mama nicht aufgepasst hatte 😳  – kein Problem, solange noch nicht alles verknotet ist.

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Schließlich werden die Enden der Schnur wieder getrennt, damit per Doppelknoten der Clip befestigt werden kann. Überstehende Schnurenden werden abgeschnitten und der letzte Rest wird wieder per Feuerzeug fest miteinander verklebt, damit die Schnur sich nicht öffnen kann. Den letzten Schritt fand ich ein wenig tricky, weil fitzelig. Ich hoffe, meine Klebeverbindung hält. Das Ergebnis jedenfalls sieht aus wie eine richtige Schnullerkette 😆

IMG_7222Nun noch schick verpackt – und schon ist ein tolles und individuelles Geschenk fertig. Wenn das nicht eine super Idee für eine Babyshower, zur Geburt oder zur Taufe ist! Lasst Eurer Kreativität freien Lauf!

Unsere Bewertung:

Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.

IMG_6618Wie gerade berichtet, habe ich mit den tollen langen, aber leider noch sehr feinen Haaren meiner Tochter so meine liebe Not. Die Großeltern können sich auch nicht so recht damit arrangieren, dass der Lütten dauernd die Haare ins Gesicht fallen (dabei ist das Kind ja „selbst schuld“: sie will halt nie Zöpfe, Pferdeschwanz & Co, sondern lieber einen Haarreifen, den sie bei nächster Gelegenheit irgendwo liegen lässt). Während die Oma, kaum dass wir endlich den Pony „langgezüchtet“ hatten, den phantastischen Vorschlag machte, die Haare doch mal abzuschneiden 🙄 , versucht sich der Opa an praktischen Lösungen. Er hat uns den BaByliss Twist Secret geschenkt.

Das verspricht der Hersteller:

Der Twist Secret ist ein einfach zu bedienendes Instrument, mit dem Sie Ihr Haar im Handumdrehen einflechten können. In nur 3 Schritte zaubern Sie trendige Flechtfrisuren. Trauen Sie sich, zu experimentieren und neue Frisuren zu erfinden. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Unser Eindruck:

Bei dem Twist Secret handelt es sich um einen „Flechtstab“, der so aussieht:

IMG_6621Um eine Haarsträhne zu flechten, teilt man diese zunächst in zwei Hälften. Dann klemmt man jeweils die unteren Enden der halben Strähne unter einen der roten Greifer. Nun muss man das Gerät so halten, dass die Strähnen gespannt sind.

Jetzt stellt man zunächst den Schiebeschalter auf die Stufe I. Die Greifer drehen sich so, dass die halben Strähnen in sich verdreht werden. Sind die Strähnen verflochten, wird der Schalter wieder auf die Stufe 0 gestellt.

Es folgt die Stufe II. Dabei dreht sich der Kopf des Flechtstabes und die beiden halben Strähnen werden zu einer ganzen Strähne verdreht. Wenn das beendet ist, muss das Gerät nur noch ausgeschaltet werden. Die Greifer werden angehoben und der Zopf mit einem Gummi oder einer Klemme fixiert.

Nach diesem Prinzip kann man auch zwei oder mehr Strähnen verflechten und diese dann wiederum zu Frisuren zusammenfügen.

Im Starter Kit ist noch eine Reihe an Zubehör enthalten: von BaByliss Klemmen über Ringe und Bänder, die in die Frisur eingeflochten werden können, bis hin zu Achter-Gummis zum Herstellen von Accessoires:

IMG_6626Besonders die Klemmen finde ich praktisch, da sie die Haare gut zusammenhalten.

Ich war zunächst recht skeptisch, als ich den Flechtstab das erste Mal in der Hand hielt. Mit ein wenig Übung funktioniert er jedoch recht gut und die Ergebnisse werden passabel. Natürlich ist es nicht dasselbe, wie eine echte Flechtfrisur, die ohne Handarbeit nicht auskommt, und bis man mit dem Flechtstab mühelos eine hübsche Bänderfrisur oder eine raffinierte Frisur mit mehreren ineinander verdrehten Strähnen fehlerfrei hinbekommt, bedarf es auch einer ganzen Menge Übung und Geschick. Aber für handwerklich weniger Begabte – und Papas 😆 – ist der Twist Secret durchaus eine Hilfe, mit der man schnell ordentliche Ergebnisse sieht.

Bei der Handhabung muss man allerdings darauf achten, nicht versehentlich den falschen Knopf zu drücken. So ist es mir schon passiert, dass ich, statt den Greifer zwecks Einklemmens einer Strähne anzuheben, bereits den Schiebeschalter betätigt habe. Konzentration ist also wichtig – wenngleich mit einem quengelnden Kind manchmal Mangelware. Meine ursprüngliche Angst, dass die Strähnen zu straff eingedreht werden, war jedoch unbegründet. Das lässt sich ganz gut „dosieren“.

Meinen ersten spontanen Versuch – ohne Kamm und Bürste – habe ich für Euch im Film festgehalten (und für die Veröffentlichung ein wenig verfremdet):

Fazit:
Ein Produkt, über dessen Nutzen man sicher streiten kann.


Meine Tochter hat mittlerweile mehr als schulterlange blonde Haare. Sogar der Pony ist inzwischen bis über Kinnlänge gewachsen – wir sind alle ordentlich stolz, dass wir das geschafft haben! Nur was tun mit all der Haarpracht? Leider ist Mama was Frisuren angeht ziemlich talentfrei. Ich hatte – bis auf eine kurze Episode vor ca. zwölf Jahren – nie lange Haare, auch nicht als Kind. Das Wachsenlassen des Ponys habe ich entnervt wieder aufgegeben und mittlerweile trage ich eine echte Kurzhaarfrisur.

Es muss also Inspiration her. Diese erhoffe ich mir von Sasha Coefields Buch „Flechtfrisuren“ (Goldmann-Verlag, Randomhouse-Gruppe, 143 Seiten, 12,99 € [D]).

Worum geht’s?

Flechtfrisuren sind gefragter denn je. Sie haben die Promi-Welt und den Laufsteg erobert und gelten als zeitlos schick. Doch oftmals muss die Traumfrisur beim Friseur teuer erstanden werden. Damit ist nun Schluss. Die junge Hairstylistin Sasha Coefield zeigt Ihnen, wie Sie selbst zum Flechtexperten werden. Ob französischer Zopf oder holländischer Dutt, ob für den Alltag oder ein besonderers Fest, die Autorin liefert Ihnen für jeden Anlass die richtige Flechtfrisur. Mit einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen und über 200 Fotos sorgt sie für garantiertes Gelingen. Neben den verschiedenen Flechttechniken werden auch das unverzichtbare Handwerkszeug und wichtige vorbereitende Schritte thematisiert. Das perfekte Buch für Frauen, die raffinierte Frisuren lieben!

Mein Leseerlebnis…

… ist eher ein „Schauerlebnis“, denn das Buch besteht ja vorwiegend aus Fotos mit kurzen Step-by-Step-Anleitungen. Einer kurzen Einleitung mit Tipps und Tricks für gutes Gelingen folgen 31 Flechtfrisuren von leicht bis schwer. Für jede Frisur wird zunächst auf einem großen Foto das fertige Ergebnis vorgestellt. Danach werden die Abläufe Schritt für Schritt bebildert und leicht verständlich erklärt.

Was man nicht alles aus Haaren machen kann! Habt Ihr schon mal etwas vom Milchmädchenzopf, dem französischen Kordelzopf oder dem Wasserfallzopf gehört? Sie alle und noch viele mehr finden sich im Buch – und sie alle sehen toll aus. Jetzt muss ich nur noch ganz viel üben… Meine größten Hürden dabei: Kind will überhaupt keinen Zopf, sondern am liebsten nur einen Haarreifen. Und die Haare sind so fein, dass sie sich kaum frisieren lassen, geschweige denn, dass das Ergebnis lange halten würde. Für die letztgenannten Probleme schlägt die Autorin die Verwendung von Schaumfestiger und Haarspray vor. Hm, da ist die Lütte vielleicht noch ein wenig jung dafür. Aber das wird sich ja ändern…

Bis dahin gibt es noch die Flechten-light-Variante für alle Faulen.

Fazit:
Das Buch bietet tolle Inspiration für alle, die Flechtfrisuren ebenso toll finden wie ich selbst.

Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.