Vor einiger Zeit durfte ich Euch das Kinderbuch „Geschichten aus Drafeenien“ von Amanda Koch vorstellen. Dieses Buch mag die Lütte derzeit sehr. Den Grund dafür hat mir meine Tochter genau erklärt: es gibt darin nämlich „keine weißen Seiten“. Alle Seiten sind vollflächig illustriert und so kann sie „mitlesen“.

Wir freuen uns deshalb besonders, dass uns der familia Verlag ein weiteres Kinderbuch von Amanda Koch zur Rezension überlassen hat. Es heißt „Der Zauber unter der Sonne – Kyra und das Geheimnis des Meeres“, ist gebunden, hat 30 Seiten, kostet 9,95 € [D] und ist für Kinder ab vier Jahren gedacht.

Darum geht es:

Kyra wohnt zusammen mit ihrer Mutter auf einer von Stürmen heimgesuchten Insel. Sie fühlt sich zum tosenden Ozean und seinen verborgenen Schätzen hingezogen, denn früher erzählte ihr Vater oft von einer verborgenen Welt in der Tiefe. Ist das der Grund für ihre sonderbaren Träume?

„Kyra und das Geheimnis des Meeres“ erzählt von den Urgewalten des Ozeans, die schon seit jeher eine Faszination über die Tiefe und die unendliche Weite unserer Meere birgt. Diese Geschichte lädt Kinder in die geheimnisvolle Welt der Meeresmythen ein.

Unser Leseerlebnis:

Was sofort auffällt: Das Kinderbuch ist zwar nicht vollflächig illustriert. Es gibt also „weiße Seiten“ – aber je Doppelseite maximal eine. Die jeweils andere Seite zeigt eine Illustration von Klaus Höhne, der mit seinen Bildern den Inhalt der Geschichte sehr lebendig werden lässt: Kyra, die an der wilden Inselküste lebt, die furchterregende Wasserhexe Fionan mit ihren Tentakelarmen, der Meeresgott Nereus und seine Tochter, die zarte Wassernymphe: die Figuren, die von Amanda Koch liebevoll entwickelt werden, nehmen in den Illustrationen Gestalt an. Meine Tochter kann also auch wieder „mitlesen“.

Vom Inhalt der Geschichte möchte ich Euch nicht zuviel verraten – nur soviel: es gibt ein happy end, was nach all den Abenteuern, welche Kyra erlebt, auch dringend nötig ist, sonst könnte Töchterchen gar nicht einschlafen 🙂

Was mir an dem Buch sehr gefällt, ist die reiche, bildhafte Sprache der Autorin. Wenn tosende Winde über die steinige  Küste peitschen und wilde Stürme über das Land fegen, freut man sich doch, selbst kuschelig im Warmen zu sitzen! Dass Vierjährige vielleicht noch nicht mit allen Begriffen etwas anfangen können – umso besser, da ist das Buch Ausgangspunkt für Erklärungen und der Wortschatz der Kinder erweitert sich von selbst. Da zudem die Story des Buches für Kinder durchaus aufregend ist, kann man das Buch schon als anspruchsvoll – gemessen an der Zielgruppe – bezeichnen. Ich finde das ganz wunderbar: weichgespülte Kindergeschichten gibt es schließlich genug. Im Gedächtnis bleiben am Ende doch diejenigen Geschichten, bei denen man mitgefiebert hat.

Ich kann das Kinderbuch nur wärmstens empfehlen – und Ihr dürft schon mal gespannt sein, denn in Kürze stelle ich Euch noch ein weiteres „Der Zauber unter der Sonne“-Buch vor!

Unsere Bewertung:

Das Buch wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Glücksfee hat die Gewinnerin der zweiten Runde meines Adventsgewinnspiels ermittelt. Das Kinderastronomiebuch „Sternenwelt“ von Amanda Koch geht an

Sandra Scholl

Herzlichen Glückwunsch!

Die Benachrichtigung geht gleich per E-Mail raus. Sobald ich Deine Adresse habe, macht sich das Päckchen schnellstmöglich auf die Reise. Viel Spaß mit Deinem Gewinn.

Und nicht vergessen: die dritte Runde des Gewinnspiels läuft bereits!

Eure Lobelia


Ich darf Euch das Buch „Stresst Ihr noch oder liebt Ihr schon? – Warum Familie nicht das Problem ist, sondern die Lösung“ von Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer vorstellen, welches ich als Rezensionsexemplar aus dem Gütersloher Verlagshaus (Randomhouse) erhalten habe. Das Buch ist am 22.08.2016 erschienen, hat 190 Seiten und kostet als gebundene Ausgabe 17,99 € [D].

Worum geht es?

Kinder gelten heute als Anschlag auf die gute Laune, als Sargnagel im Lebensplan. Mütter, die bedauern, Mutter geworden zu sein. Väter, die sich im Büro verschanzen, seit zu Hause ein Baby schreit. Eltern, die sich gegenseitig die Schuld für den Schlamassel geben, in dem sie stecken und der sich Familie nennt. Darüber gibt es inzwischen unzählige Bücher und Zeitungsartikel – nur keine Lösung.

Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer zeigen einen Weg aus dieser Sackgasse. Aus Frauen – und Männersicht erzählen sie von ihrer Familie nicht als System eines ständigen Lasten- und Zeitenausgleichs, sondern als Ort, an dem sich Gleichberechtigung und Freiheit ganz neu definieren. Vom ersten Date bis zum fünften Kind beschreibt das Autorenpaar abwechselnd, wie jede kleine und große Herausforderung – Feminismus, Singlesein, durchwachte Babynächte, Pubertät, Liebeskummer, umgekippte Saftgläser und Schwiegermütter – nicht zu mehr Stress, sondern zu mehr Gelassenheit und Liebe führen kann.

„Stresst Ihr noch oder liebt Ihr schon?“ ist ein modernes Plädoyer für eine Familie, die nicht nur Hülse ist, sondern Lebensinhalt.

Mein Leseerlebnis:

Warum ich mich auf diesen Titel beworben habe? Eigentlich hat mich der Klappentext so gar nicht angesprochen: ich bedauere es keine Sekunde, Mutter geworden zu sein – es ist mein allergrößtes Glück! Keiner verschanzt sich im Büro, wir stecken auch keineswegs im Schlamassel oder in der Sackgasse – auch wenn es natürlich ab und an Situationen gibt, in denen wir erst mal wieder eine gemeinsame Linie finden müssen. Ich hatte bei der Buchankündigung eher einen Ratgeber erwartet und war schlicht neugierig darauf, welche Situationen denn dazu führen können, solch ein düsteres Bild von der Familie zu zeichnen.

Tatsächlich ist „Stresst Ihr noch oder liebt Ihr schon?“ kein Ratgeber im klassischen Sinne. Vielmehr erzählen die Autoren abwechselnd Anekdoten aus ihrem Familienalltag – aus denen man sich als Leser sicherlich den einen oder anderen Denkanstoß mitnehmen kann. Besonders interessant mögen die Geschichten dabei für Patchworkfamilien sein, denn eine solche steht im Mittelpunkt der Stories um die Autorin, welche zwei Kinder unterschiedlicher Väter in die Beziehung mit ihrem Mitautor einbrachte, und die weiteren drei gemeinsamen Kinder, welche die Familie komplettieren. Ein gehöriger Schuss Gelassenheit gehört bei so viel Trubel im Hause dazu, will man einerseits den Kindern gerecht werden und andererseits auch als Paar noch glücklich sein. Das ist das Fazit, welches ich mir aus den 32 Geschichten mitnehme. Letzten Endes bestätigt das Buch meine Einstellung: Familie ist nicht das Problem, sondern die Lösung!

Meine Bewertung:

Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

img_8426aWie Ihr ja wisst, ist die Lütte gestern schon vier Jahre alt geworden. Zum Playmobil Campingplatz hat sie ein tolles Kinderbuch von JollyBooks bekommen. Es heißt „Der verflixte Zauberbann – Meine Abenteuer mit Hexe Holly“ und ist etwas ganz persönliches. Denn Heldin der Geschichte ist unsere Tochter höchstselbst.

Worum geht es?

In diesem JollyBook erlebst du mit Holly Hicks, der kleinen Hexe, ein aufregendes Abenteuer. Ihr macht es euch zur Aufgabe, die Stadt zu retten und werdet zu echten Helden.

Obwohl Holly erst 777 Jahre alt ist, kann sie schon recht ordentlich hexen. Aber manchmal wollen ihr die richtigen Worte für die Zaubersprüche einfach nicht einfallen. So ist es auch passiert, dass ihr Uhu Peregrin den lieben langen Tag flucht. Obendrein kommen eines Tages Petrulla und Griwalda, zwei böse Hexen, in die Gegend. Die beiden wollen alle Kinder auf Erbsengröße schrumpfen – und das ist nur einer ihrer finsteren Pläne.

Hilfst du Holly, die richtigen magischen Worte zu finden und die Stadt zu retten?

Unser Leseerlebnis:

Bei JollyBooks habt Ihr zunächst die Qual der Wahl: Ihr müsst Euch für einen der zahlreichen Titel für Kinder und Erwachsene entscheiden. Das Repertoire reicht vom Freundebuch über eine Kinderbibel und verschiedene Kindergeschichten einschließlich einiger Lizenzprodukte („Der Kleine Drache Kokosnuss“, „Shaun das Schaf“) bis zum ultimativen Grillbuch oder einer Geburtstagschronik.

Wir haben uns, wie gesagt, für „Der verflixte Zauberbann“ von der Autorin Andrea Gehlenentschieden.

img_8429Danach geht es an das Personalisieren. Je nach Titel sind unterschiedliche Angaben erforderlich. Für unser Kinderbuch konnten wir zunächst eine Widmung schreiben. Dann haben wir Vor- und Nachname der Lütten und den Wohnort angegeben. Diese Daten tauchen dann in der Geschichte auf (hier „gepiepst“):

img_8431Und so ist unsere Tochter mittendrin in der Geschichte und muss zusammen mit Holly ihre eigene Heimatstadt vor den bösen Hexen retten. Das ist natürlich aufregend und faszinierend zugleich! Was für ein Glück, dass die Geschichte – soviel sei verraten 😉  – ein gutes Ende nimmt!

Der Druck und der Versand gingen übrigens rasend schnell und so haben wir unser JollyBook rasch in den Händen halten können. Apropos in den Händen halten: Das Buch hat ein dickes Softtouchcover, welches sich sehr weich anfühlt. Das Druckbild ist gut und die Schrift groß genug, um das abendliche Vorlesen im Dämmerlicht nicht zur Anstrengung werden zu lassen.

Die fröhlich-frechen Zeichnungen stammen von Johanna Fritz. Sie lassen die Geschichte lebendig werden und sind voller witziger Details, welche die Lütte – und uns – zum Lachen bringen.

Insgesamt also ein rundum gelungenes Kinderbuch – und eine phantastische Geschenkidee!

Unser Eindruck:

Das Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt.

IMG_7203Ich habe uns gerade für ein Jahr die Zeitschrift familie&Co abonniert, weil hier zum Lesevernügen für die Mama auch noch ein Spiel- und Bastelheft hinzukommt. Dieses gibt es leider nur im Abo. Kauft man die Zeitung im Laden, ist es nicht dabei. Das liegt wohl daran, dass es das Spiel- und Bastelheft jeweils in drei Varianten gibt: „mini“ für Babys und Kleinkinder von 0-3 Jahren, „Spiel mit“ für Kinder von 3-6 Jahren und „Mach mit“ für Kinder von 6-9 Jahren. Wir haben natürlich die „Spiel mit“-Variante gewählt.

Unsere erste Ausgabe erreichte uns Anfang Mai. Von den Rätseln, die in dem Heft enthalten waren, war die Lütte überaus begeistert. Leider waren die ganz schnell ausgerätselt. Seither fragt sie mich immer wieder, ob wir noch mehr Rätsel machen können. Um die Wartezeit bis zum nächsten Heft der familie&Co zu überbrücken, habe ich mich nach Alternativen umgesehen und bin dabei auf die tollen Kinderrätselblöcke gestoßen. Zwei habe ich ausgewählt:

Mein Lieblings-Block Kindergarten-Rätsel (Klett-Verlag, 96 Seiten, 4,99 €)

Der Rätselblock ist für Kinder ab 3 Jahren und steht unter dem Motto „Das kannst Du alleine!“. Die Aufgaben erklären sich selbst und kommen ohne Text aus. Es gilt, einfache Muster mit vorgegebenen Farben auszumalen, Bilder entlang gestrichelter Linien fertigzumalen, durch Verbindungsstriche jeweils zwei zusammengehörende Dinge zu verbinden, Bildausschnitte zuzuordnen und Dinge auf Wimmelbildern zu finden. Die Aufgabenstellungen wiederholen sich, sodass die Kinder wirklich schnell allein zurecht kommen. Auf der Rückseite der bunten Aufgaben ist auch stets die Lösung abgebildet.

Mein Mädchen ist mit Feuereifer bei der Sache. Sie arbeitet konzentriert und mit Spaß. Während sie sonst immer recht schnell etwas Neues machen möchte, ist sie von dem Block kaum wegzukriegen. Die Kehrseite ist, dass nach nur einem Tag schon seeehr viele der Aufgaben gelöst sind. Aber es gibt aus der Reihe ja noch weitere Blöcke, von denen mit Sicherheit in der nächsten Zeit noch einige ihren Weg zu uns finden werden.

Die Mama findet gut, dass die Übungen die Feinmotorik schulen. Die Stifthaltung wird geübt und durch das Nachzeichnen der Linien wird schon der Grundstein für spätere Schreibübungen gelegt.

Schade ist nur, dass die Bindung nicht besonders haltbar ist. Eine Spiralbindung wäre schöner, damit die Blätter nicht alle lose durch die Gegend fliegen.

Mein bunter Lern- und Übungsblock Kindergarten – Malen, Rätseln und Verstehen (Arena-Verlag, 80 Seiten, 3,99 €)

Dieser Block richtet sich an Kinder ab 4 Jahren. Die Aufgaben sind vielfältiger und anspruchsvoller, als diejenigen aus dem Klett-Block und damit für fortgeschrittene kleine Rätselfreunde gut geeignet. Zu den Aufgaben gibt es meist einen kurzen Text. Zwar erschließen sich viele Aufgaben von selbst. Der Block eignet sich jedoch am besten für gemeinsames Raten mit Mama und Papa. Während die Malaufgaben für meine Lütte noch etwas zu komplex sind, findet sie die z.B. Zuordnungsaufgaben oder Fehlerbildersuche sehr spannend.

Ich bin froh, dass auch einige schwierigere Aufgaben enthalten sind, so ist der Block hoffentlich nicht gar so schnell ausgerätselt.

Auch dieser Block ist komplett bunt gestaltet – und es gibt Fortsetzungstitel!

Wir finden die Rätselblöcke toll. So haben wir auch an Regentagen eine fesselnde Unterhaltung zur Hand. Außerdem eignen sich die Blöcke auch gut als sinnvolles und dabei nicht zu teures Geschenk zu einem Kindergeburtstag (an mich: vormerken für die nächste Einladung!)

Meine Bewertung:



Der Titel hatte mich neugierig gemacht: Mit „Goodbye Zucker“ (Verlag Goldmann, Randomhouse) propagiert Sarah Wilson ein Leben ohne Zucker.

Das verspricht der Klappentext:

Jeder kennt ihn, diesen Heißhunger auf Süßes: ruckzuck ist statt einem Stückchen Schokolade gleich die ganze Tafel weg. Sarah Wilson liefert viele Tipps und Tricks, um uns aus dieser Zuckerfalle zu befreien:

  • ein einfaches 8-Wochen-Entzuckerungsprogramm
  • trendige Rezeptideen für Frühstück und Smoothies
  • gesunde Detox-Gerichte, Snacks und Desserts
  • zuckerfreie Süßigkeiten für Kinder.

Und alles steht unter dem Motto: Naschen erlaubt – aber gesund und mit Spaß!

Mein Leseerlebnis:

Dass unsere Ernährung stark zuckerlastig ist und dass dies für die Gesundheit unserer Zellen nicht optimal ist, ist sicherlich mittlerweile nahezu eine Binsenweisheit. Gerade im ersten Lebensjahr meiner Tochter habe ich mich um eine möglichst zuckerarme Ernährung der Lütten gekümmert, habe selbst Breichen gekocht und allen Süßkram wenigstens aus dem Essen meiner Tochter weitgehend rausgehalten. Ich habe einiges über versteckten Zucker gelesen und erkenne auf Etiketten durchaus, wo sich überall Zucker versteckt. Irgendwann, spätestens in der Kita, kam allerdings der Punkt, an welchem meine Tochter schließlich doch ihre Liebe zu allem Süßen entdeckte. Ich bremse jetzt zwar natürlich weiterhin, aber ein zuckerfreies Leben konnte ich mir nicht vorstellen – übrigens auch nicht für mich 😳  .

Völlig zuckerfrei ist allerdings letztlich auch die Ernährung von Sarah Wilson nicht. Ihr Ziel lautet: maximal sechs Teelöffel Zucker pro Tag. Um dieses Ziel zu erreichen, lässt sie neben offensichtlichen Zuckerquellen wie Vollmilchschokolade und gesüßter Limonade auch einige Gemüsesorten und nahezu alles Obst weg, da sie besonders die Fructose als vom Körper besonders leicht aufzunehmenden Zucker ablehnt. Allenfalls fruktosearme Sorten sollen nach dem achtwöchigen Zuckerfreiprogramm wieder erlaubt sein.  Ob dies auf Dauer im Sinne einer ausgewogenen Ernährung so optimal ist, daran habe ich doch starke Zweifel.

Fleisch lehnt die Autorin zwar nicht ab. Es kommt jedoch in ihren Rezepten so gut wie nie vor.

Sie ersetzt Zucker durch Austauschstoffe wie z.B. Reissirup oder Stevia, welches ja seinerseits auch nicht unumstritten ist, und durch Fett. Vor allem kommen dabei Kokosprodukte zum Einsatz: von Kokoschips über Kokosöl und Kokoscreme bis hin zum Kokoswasser. Letzteres habe ich ja neulich einmal ausprobiert, fand den Geschmack aber ganz furchtbar. Mit Kokosmilch koche ich zwar ganz gerne mal ein Gericht. Aber den Papa muss ich dazu jedes Mal überreden. Er ist kein großer Kokosfan. Schon aus diesem Grunde wäre eine dauerhafte Ernährung auf dieser Basis nicht unser Ding.

Es gehört zu Sarah Wilsons Konzept,mglichst wenige Grundzutaten zu verwenden, um nicht Zutaten für ein Rezept zu kaufen, welche später keine Verwendung mehr in anderen Rezepten finden. Dies macht die Rezepte allerdings auch recht einseitig. „Aktivierte“ Nüsse, Chiasamen, Mandelmehl, Gemüse und diverse Kokosprodukte kann man zwar sicherlich immer wieder neu zusammensetzen. Irgendwann möchte man aber auch mal wieder einen anderen Geschmack erleben. Mir geht es jedenfalls so, dass ich sehr gerne neue Rezepte gerade mit mir bislang unbekannten Zutaten ausprobieren, um die Küche mit einer neuen Geschmacksvariante zu beleben. Außerdem liebe ich Gewürze und mein Gewürzregal ist ganz ordentlich bestückt. Aber selbst Gewürze finden sich in den Rezepten von Sarah Wilson nur spärlich.

Das Zuckerfreiprogramm ist deshalb letztlich – leider – nichts für uns. Sicherlich ist das Buch gut, um für die Thematik zu sensibilisieren und zumindest meinen Vorsatz, unsere Ernährung so zuckerarm wie möglich zu gestalten, hat es gestärkt. Und sicherlich werde ich auch das eine oder andere Rezept einmal ausprobieren. Aber allein auf der Basis dieses Programms werden wir garantiert nicht glücklich.

Meine Bewertung:

Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.