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Erste Runde bei Rossmanns Babywelt-Produkttesterwochen und ich habe gleich Glück gehabt: Ich darf die babydream Windel-Slips testen!

Die Windel-Slips gibt es in 3 Größen:

  • Maxi, 7-15 kg, 22 Stück/Packung
  • Junior, 12-22 kg, 20 Stück/Packung
  • XL, 16-30 kg, 18 Stück/Packung

Da meine Süße derzeit ca. 9 kg wiegt, habe ich mich für die Maxi-Version entschieden und zu Hause gleich den Test gestartet. Die Windel-Slips sind wie Höschen geformt, d.h. an den Seiten geschlossen. Sie lassen sich dadurch leichter anziehen. Insbesondere dann, wenn das Kind nicht still liegen mag, ist es einfacher, den Windel-Slip überzuziehen, als die Windel gerade unter den Babypo zu bekommen und dann noch die Klettverschlüsse vernünftig zu schließen. Zumal meine Tochter es liebt, die Kletts gleich wieder aufzumachen. Bei den Slips hat sie keine Chance für diesen Trick.

Die Windel-Slips von babydream sind nett bedruckt mit kleinen Tierchen und die Rückseite ist mit dem Wort „hinten“ markiert – da können keine Verwechslungen eintreten.

Ich gehe davon aus, dass die Slips genauso saugfähig sind, wie normale Windeln. Da ich bislang jedoch keine normalen babydream-Windeln benutze, habe ich keine Vergleichsmöglichkeit. Bei uns musste die Windel gleich das ganz große Geschäft aushalten. Das blieb zwar da, wo es hingehört. Allerdings ist die Maxi-Version der Windel-Slips für ein Baby von 9 kg doch ziemlich weit an der Taille. Die Windel hing also ganz schön auf halb 8. Das ist die Kehrseite der Windel-Slips: man kann die Bundweite nicht justieren. Ich werde also noch etwas warten, bis ich die restlichen Windeln verbrauche. Vorher muss mein Töchterchen noch etwas größer und schwerer werden.

Das Ausziehen der Windel-Slips geht vermutlich leichter, wenn man – wie empfohlen – die Seiten des Höschens aufreißt. Das habe ich allerdings zu spät gelesen. Und ohnehin hing bei uns – wie gesagt – der Slip schon sehr tief. Auf der Rückseite der Windel befindet sich ein Klebestreifen, der – bei offenen Seiten der Windel – die fehlenden Kletts ersetzen und ein Zusammenrollen der vollen Windel ermöglichen soll. So richtig zum Einsatz kam der bislang bei uns noch nicht. Ich habe die Windel einfach so zusammengefaltet.

Fazit:
Die Windel-Slips sind eine gute Sache für spezielle Einsätze (z.B. unterwegs), aber schon ob des höheren Preises nicht unbedingt etwas für alle Tage.

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Ich hatte das Glück, zum zweiten Mal einen Gutschein der Firma kindsstoff mein eigen nennen zu dürfen und ich habe dies sofort genutzt, um im Angebot der Firma zu stöbern. Aber von vorn:

Die Firma kindsstoff ist eine reine Online-Marke, unter der modische Kleidung für Kinder zwischen 0 und 7 Jahren vertrieben wird. Das Unternehmen verspricht:

„Kindsstoff ist mit Liebe hergestellt in Deutschland, frei von Giftstoffen und Chemikalien sowie ökologisch und sozial korrekt.“

Der Clou: Man kann jeden alten, d.h. zu klein gewordenen Kindsstoff kostenlos zurückschicken und – je nachdem, wie viele Kleidungsstücke zurückgegeben wurden – bis zu 20% Rabatt auf den gesamten nächsten Einkauf bei kindsstoff erhalten. Die gebrauchten Kleidungsstücke werden dann unter dem Label ZWEI.NULL zu einem günstigen Preis wiederverkauft. Voraussetzung dafür, dass man Kleidungsstücke von ZWEI.NULL kaufen kann, ist natürlich, dass zuvor gebrauchte Kleidung wieder an kindsstoff zurück geschickt wurde. Es ist also nicht jedes Kleidungsstück jederzeit gebraucht verfügbar. Häufiger mal im Shop vorbeischauen und stöbern lohnt sich! Mehr zur Unternehmensphilosophie und zum Programm ZWEIXEINS findet sich auf der Homepage.

Das Sortiment an Kleidung fällt durch die poppigen Farben (Apfelgrün, Pink, kräftiges Blau kombiniert mit Grau und Weiß) auf.  Lustige Tierchen wie das Bärchen Pop Eddy, die Krabbe Fred und die Häsin Johanna zieren Bodys und Pullover. Außerdem im Angebot: die Hose „Pupsi“ und das Dreieckstuch „Näckie“, der Strampler „Schmackofatz“ und die Mütze „Kindskopft“. Das Sortiment wird immer wieder erweitert.

Natürlich hat das Ganze auch seinen Preis. Die Preise reichen von 12,00 € für eine Mütze oder ein Dreieckstuch bis zu 39,00 € für ein Hoodie.

Für meine Süße habe ich schon vor einiger Zeit das apfelgrüne Hoodie erworben, das viel und oft getragen wird – zunächst, weil noch etwas zu groß, mit umgekrempelten Armen, und nun, da die Lütte langsam herauswächst, hier und da noch einmal zurechtgezogen, damit es noch nicht den Stempel „zu klein“ bekommen muss. Das Hoodie ist aus grauer Baumwolle mit einem grünen Reißverschluss und grüner Kapuzeninnenseite. Es ist dünn genug, um als leichte Jacke im Sommer zu fungieren, hat aber auch im Winter als „Hausjacke“ seine guten Dienste geleistet. Perfekt wäre das Hoodie, wenn es noch am Reißverschlussabschluss unter dem Kinn einen Schoner hätte, damit nichts am Hals kratzen kann. Aber auch ohne diesen Schoner gehört das Hoodie zu den absoluten Lieblingsstücken meiner Tochter (und mir).

Zu diesem gesellt sich nun das lila T-Shirt „Glücksschaf“, welches ich in der Version ZWEI.NULL, also gebraucht, ausprobiere. Die Qualität ist auf den ersten Blick super. Ich konnte keinerlei Gebrauchsspuren feststellen. Vorausschauend für die kühleren Tage habe ich zudem den Longsleeve Patch Lila erworben. Der graue Pullover hat kleine lila Flicken an den Ellenbogen. Wir freuen uns schon riesig darauf, unsere neuen Lieblingsstücke auszuprobieren.

Fazit:
Die Kinderkleidung von kindsstoff ist nicht nur überaus modisch und aufgrund der poppigen Farbkombinationen schick anzusehen. Die Kleidungsstücke sind auch sehr robust. Die Idee hinter kindsstoff ist – ebenso wie das Programm ZWEIXEINS – sehr zu begrüßen. Die Langlebigkeit der Kleidungsstücke und das gute Gewissen, das man beim Kauf haben darf, relativieren dann auch die vergleichsweise hohen Preis.

Update:
Heute, am 27.03.2014, erreichte mich eine E-Mail, in der es u.a. heißt:

kindsstoff macht erst einmal Pause und wir freuen uns auf das, was die Zukunft für uns bereit hält. Wohin sich kindsstoff entwickelt und wann wir wieder durchstarten, berichten wir sodann auf Facebook. 

Schade, die Sachen ebenso wie die Idee fand ich immer ganz toll.

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Da ist sie endlich: unsere Nonabox Juli 2013! Normalerweise liegt der Auslieferungstermin um den 15. eines Monats. Wie bereits im Juni verzögerte sich auch im Juli die Auslieferung – aufgrund interner Probleme, wie das Nonabox-Team bekannt gab. Aber nun ist sie ja da und dies befindet sich in der Box für meine 9 Monate alte Tochter:

  • Ein weißes Kapuzenhandtuch von FEHN mit rosa Kapuze und appliziertem Hasenmotiv – Ich habe zwar schon jede Menge Kapuzenhandtücher, aber gebrauchen kann man natürlich immer noch eins.
  • Ein Wärmflaschenbezug „Eule“ von JAKO-O – Sehr niedlich, aber die Wärmflasche / das Kirschkernkissen muss separat dazu gekauft werden. Dafür hat dann aber sicher das Kind auch mit 6 bis 8 Jahren noch Spaß an der wärmenden Eule.
  • Eine Packung Schubladenstop von rotho für 5 Schubläden – Sicherheit ist selbstverständlich ein großes Thema im Alter meiner Tochter. Allerdings mag ich persönlich die Teile zum Anschrauben nicht besonders.
  • Eine Tube Schutz-Crème für den Windelbereich von LaseptonMED – Yeah, endlich noch eine Zinkcréme für meine Sammlung 🙂 . Für den Windelbereich benutze ich in der Regel Olivenöl – klappt super. Mein Vorschlag daher für künftige Boxen: legt doch mal eine Flasche Olivenöl bei!
  • Ein Baby pixi „Himpelchen und Pimpelchen“ – Ein schönes Büchlein, das etwas größer ist als die üblichen Pixis, und eine Reihe von Reimen und Versen nebst hübschen Illustrationen enthält. Der Clou: das Buch soll unkaputtbar sein und aus einem Material bestehen, das wasserfest, reißfest und schadstofffrei ist. Ich habe bislang nicht getestet, ob meine Süße das Ganze nicht doch klein bekommt.
  • Ein kleiner roter Plüschvogel von Panfu.com (Schlüsselanhänger) – Die Kleine mag das Tierchen, das allerdings leider unter etwas Kopfhaarverlust leidet, wenn es abgeschleckt wird.

Fazit: Mit dem Handtuch (14,99 € bei babywalz) und dem Wärmflaschenbezug (14,95 € bei JAKO-O)  finden sich zwei langlebige und nützliche Dinge in der Box, deren Wert bereits den Preis der Nonabox übersteigt.

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Heute möchte ich Euch einen Shop vorstellen, bei dem ich gerne mal vorbeischaue: Das Sterntaler Factory-Outlet in Hohenstein-Ernstthal / OT Wüstenbrand. Der Laden befindet sich auf der Dr. Charlotte-Krenzer-Straße 1a.

Sicher kennt jeder von Euch, der Kinder hat, die Marke Sterntaler mit ihrem vielfältigen Angebot an Babykleidung, Spielwaren und Textilien. Schön sind die Serien, bei denen Schmusetiere, Schlafsäcke, Kleidungsstücke, Laufgittereinlagen etc. jeweils mit einem Tierchen  – z.B. der Maus, wie oben auf dem Schlafsack zu sehen – gestaltet sind. Wer mag, kann also sein Kind ganz thematisch einkleiden und einrichten.

Qualität hat ihren Preis und so gehören die Sterntalerprodukte zu den hochpreisigeren Babysachen. Umso schöner ist es, wenn ein Outlet in der näheren Umgebung zu finden ist. Hier erhält man Auslaufartikel und Artikel 2. Wahl zu sehr günstigen Preisen. So sind Schlafsäcke in der Regel 30% günstiger. Mützchen in großer Auswahl erhält man mit kleinen, aber nicht zu sehenden Fehlern bereits ab 2,50 €. Besonders für die ganz Kleinen gibt es günstige Bodys. Die Söckchen mit Laufsohle, wie auf dem Foto abgebildet, kosten lediglich 3,50 €. Der Hit sind allerdings die „Allrounder“: Schlauchmützen in allen Farben und Mustern, die sehr vielfältig, z.B. auch als Sabbertuch, eingesetzt werden können. Der Stoff dient sogar als Sonnenschutz, je nach Design mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren. Ich setze die Schläuche gerne als Mütze ein, indem ich den gesamten Schlauch erst über den Kopf und dann den Stoff am Hinterkopf nach vorn ziehe. Dies hält wesentlich besser als ein Sonnenhütchen, das immer mal wieder verrutscht. Man kann aber aus den Schläuchen mit wenigen Handgriffen auch ein Piratentuch oder ein Saharatuch machen. Die Allrounder haben es nicht nur mir angetan. Auch vielen Bekannten habe ich schon dieses nützliche Accessoire, das nur 3,50 € kostet, besorgt.

Im Outlet gibt es immer wieder Neues zu entdecken und häufig gibt es auch spezielle Aktionen, bei denen Artikel noch einmal reduziert werden. Schreibt man eine E-Mail an store.wuestenbrand@sterntaler.com, kann man sich in den Newsletter aufnehmen lassen, mit dem man dann regelmäßig über solche Aktionen informiert wird.

Hier noch die Öffnungszeiten:
Montag + Donnerstag: 13.30 Uhr – 18.00 Uhr
Dienstag + Mittwoch: 09.30 Uhr – 12.30 Uhr
Samstags: 9.30 Uhr – 12.30 Uhr (neu ab April 2016!)

Weitere Factory-Outlets von Sterntaler gibt es übrigens in Rheinsberg, Dornburg-Dorndorf und in Limburg an der Lahn.

Fazit:
Ein Besuch im Sterntaler Outlet ist immer einen kleinen Ausflug wert.

Ich mag die Ratgeber aus dem Gräfe und Unzer Verlag. Besonders die Kochbücher haben es mir angetan und füllen fast einen ganzen Regalmeter. Da lag es nahe, auch in der Schwangerschaft auf die GU-Ratgeber zurückzugreifen. Hier sind meine Testergebnisse:IMG_1797

1. Das große Buch zur Schwangerschaft – Umfassender Rat für jede Woche
Das Buch hält absolut, was es verspricht:

Eingeleitet wird es mit einem ausführlichen Kapitel über den Beginn der Schwangerschaft, in welchem das frühe Leben eindrücklich visualisiert wird. Zudem werden nahezu alle Fragen über Ernährung und Verhalten sowie die Behandlung etwaiger Krankheiten in der Schwangerschaft beantwortet. Auch die medizinische Betreuung wird erläutert, einschließlich des Für und Wider von Pränataldiagnostik und invasiver Diagnostik.

Im zweiten Kapitel wird – unterteilt in die drei Trimester – für jede einzelne Schwangerschaftswoche die Entwicklung des Babys und des Körpers der Mutter dargestellt, ergänzt u.a. durch Tips für die Ernährung und einige Gymnastikübungen. Zudem werden ausführlich die jeweils anstehenden Untersuchungen geschildert nebst Vor- und Nachteilen. Die sachliche Schilderung ermöglicht es, für sich selbst eine fundierte Entscheidung für oder wider einzelne Untersuchungen zu treffen. Zudem erleichtert es die Darstellung der potentiellen Ergebnisse der Untersuchungen, die von dern Ärzten im konkreten Fall erhaltenen Informationen einzuordnen.

Das dritte Kapitel widmet sich der Geburt und dem Wochenbett. Ausführlich wird der Geburtsvorgang geschildert. Es werden die verschiedenen Arten der Geburt (Klinikgeburt, Geburt im Geburtshaus, Hausgeburt, „normale Geburt“, Kaiserschnitt) ebenso geschildert wie die Möglichkeiten der Schmerztherapie und die Rolle des Vaters während der Geburt. Abgerundet wird das Kapitel durch Tips zum Wochenbett, zur Babypflege und zum Stillen. Checklisten für die Kliniktasche und die Erstausstattung sind ebenfalls hilfreich.

Ich habe das Buch während der Schwangerschaft regelrecht verschlungen und mich immer auf die nächste Woche und die jeweils neuen Informationen gefreut. Dazu beigetragen hat sicherlich, dass mein Baby sich recht genau an die Darstellung gehalten hat – ich habe die ersten Bewegungen gespürt, als dies gerade im Buch beschrieben wurde, und ich war just in der Woche erkältet, als es im Buch hies, dass die Schwangere in dieser Zeit besonders erkältungsanfällig sei. Mein Mann und ich fanden die sachliche, wissenschaftlich fundierte Darstellung sehr hilfreich. Wir haben uns sehr gut informiert gefühlt, was nach meiner Überzeugung auch dazu beigetragen hat, dass wir die Geburt selbst ohne Angst hinter uns gebracht haben.

Fazit: Für alle Schwangere absolut zu empfehlen!

2. Babys erstes Jahr – Monat für Monat das Beste für Ihr Kind
Weil mir das Buch zur Schwangerschaft so gut gefallen hat, habe ich mir auch diesen Ratgeber zugelegt. Das Buch ist allerdings nicht nach Monaten aufgeteilt, sondern in die Bereiche „Mit allen Sinne in Beziehung sein“, „Motorische Entwicklung“, „Stillen und Ernährung“, „Alles für den gesunden Schlaf“ sowie „Pflege und Gesundheit“. Es schließt mit einem Service-Teil (Erstausstattung, Sicherheit im Haus, Hausapotheke, Vorsorge, Formalitäten nach der Geburt, Gesetzliche Regelungen, Adressen, Literatur).

Die einzelnen Bereiche sind jeweils unterteilt in die Abschnitte „Die ersten Tage des Babys“, „Die ersten drei Monate“, „Vierter bis achter Monat“ und „Neunter bis zwölfter Monat“. Das macht die „Navigation“ durch das Buch nicht ganz einfach. Ich sehe zwar ein, dass eine Beschreibung der Entwicklung des Babys für jeden einzelnen Monat nicht sinnvoll ist, weil sich natürlich nicht alle Babys gleich entwickeln. Ich finde jedoch, dass der Buchtitel insoweit in die Irre führt, denn jedenfalls ich erwartete einen Aufbau, der demjenigen des Schwangerschaftsbuches gleicht.

Inhaltlich handelt es sich nicht um das Kompendium, welches ich mir nach der Lektüre des Schwangerschaftsratgebers erhofft hatte. Viele Bereiche werden nur kurz angerissen. Zum Beispiel fand ich die Hinweise zur Babypflege und zum Stillen sogar im Schwangerschaftsbuch ausführlicher und besser dargestellt, als im Babyratgeber. Um mehr über Babys Entwicklung zu lernen, habe ich mir schließlich noch „Babyjahre“ von Remo H. Largo zugelegt, ein Buch, das ich nur uneingeschränkt empfehlen kann. Auch für die Bereiche Ernährung und Krankheiten habe ich auf weitere Bücher (siehe unten) zurückgegriffen.

Fazit: Das Buch liefert einen Überblick über die Bereiche Entwicklung, Ernährung und Pflege des Babys. Es liefert jedoch nicht – wie im Untertitel versprochen wird – „Rat und praktische Hilfe für jeden Tag“. Vielmehr bleiben aus meiner Sicht Fragen offen, sodass speziellere Literatur benötigt wird. Das Buch ist damit im Prinzip überflüssig.

3. Das Eltern-Kursbuch für eine entspannte Babyzeit
Dieses Buch habe ich bei GU gewonnen (Danke!). Gekauft hätte ich es mir mit Sicherheit nicht.

Die Autorin plädiert für die drei Säulen der elterlichen Zuwendung: Achtsamkeit, Fürsorglichkeit und Reflexion und propagiert das Führen eines sogenannten Familienlogbuches, in welchem die Beobachtungen zum Schlaf und zur Nahrungsaufnahme, zu Entwicklungsschritten, Krankheiten, Hautfarbe und Bewegungen, Stimmungen, zum Spiel und zu den Beziehungen des Babys aufgezeichent werden sollen. Nunja, das ist natürlich alles richtig. Aber liebevolle Zuwendung zu meinem Kind ist für mich eine Selbstverständlichkeit, über die ich nicht groß reflektieren muss. Und die Idee des Familienlogbuchs ist auch nett und gibt Anregungen für das Führen eines Babytagebuches. Allerdings kommt man in den allerersten Wochen ohnehin nicht dazu und später wird man ein so ausführliches Tagebuch auch nur schwerlich führen können. Ich jedenfalls bin froh, wenn ich ein bis zweimal in der Woche die Zeit finde, die wesentlichen Begebenheiten und neuen Entwicklungen meiner Tochter festzuhalten.

Fazit: Das Buch mag für junge Eltern hilfreich sein. Für mich in meinem fortgeschrittenen Alter von 36 Jahren 🙂 enthält es eher Selbstverständlichkeiten.

4. Kinderkrankheiten
Ein Buch über Kinderkrankheiten gehört wohl in jeden Haushalt mit Kindern. Dieses ist wie folgt aufgebaut: In der Einleitung werden die Möglichkeiten und Grenzen der Selbstbehandlung aufgezeigt. Es folgt ein Kapitel, welches helfen soll, die Art der Erkrankung des Kindes herauszufinden: Welche Symptome deuten auf welche Krankheit hind? Sodann folgt ein Kapitel speziell über die Erkrankungen des Babys. Es folgt die Darstellung der Krankheiten des (Klein-)Kindes, unterteilt in die Bereiche „Augen, Ohren und Zähne“, „Atemwege“, „Magen und Darm“, „Herz, Kreislauf und Stoffwechsel“, „Nieren, Harnwege, Geschlechtsorgane“, „Haut“, „Knochen, Muskeln und Gelenke“, „Gehirn und Nervensystem“, „Allergische Erkrankungen“, „Typische Kinderkrankheiten und andere Infektionskrankheiten“ und „Sorgenkinder“. Abgerundet wird das Buch durch Tips zur Selbsthilfe und zur Ersten Hilfe.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die einzelnen Krankheitsbilder nur überblicksmäßig erläutert werden. Letztlich kann ein Buch in der Regel den Arztbesuch nicht ersetzen. Die Informationen helfen jedoch, die Krankheitssymptome des Kindes besser einzuschätzen. Es ist allemal besser, sich in einem Buch wie dem vorliegenden zu informieren, als Krankheitsbilder zu „googeln“, denn die letztgenannte Methode führt garantiert dazu, dass selbstverständlich eine in jedem Fall lebensbedrohliche Krankheit vorliegt. Die Tips zur Selbsthilfe sind hilfreich und praxistauglich.

Fazit: Ich bin froh, mich mit Hilfe dieses Buches schnell über etwaige Krankheiten und mögliche Selbsthilfen informieren zu können.

5. Kochen für Babys
Ich habe dieses Buch zusammen mit 6 praktischen Breilöffeln, welche durch Verfärbung die Temperatur des Breis anzeigen, erworben. Die Löffel sind etwas breit und kamen daher bislang noch nicht bei uns zum Einsatz.

Das Buch enthält eine ganze Reihe von Praxistips: vom Stillen über Säuglingsmilchnahrung, Babys Speiseplan im 1. Jahr, die Grundlagen fürs Selberkochen bis zur Auswahl der Lebensmittel für den Brei. Diese Informationen nehmen ein Drittel des Buches ein, sind aber aus meiner Sicht ausführlich und hilfreich. Es folgt der Rezeptteil, welcher wiederum unterteilt ist in Rezepte für den 5. bis 9. Monat sowie Rezepte für den 10. bis 12. Monat.

Naja, meine Tochter ist jetzt im 8. Monat und ich habe noch nicht nach dem Rezeptbuch, sondern immer „frei Schnauze“ gekocht. Bei meinen Kochversuchen ist jedoch – wie ich bei Durchsicht des Rezeptbuches feststelle – ungefähr das herausgekommen, was an Rezepten im Buch steht 🙂 . Vielleicht werde ich das Buch ab dem 10. Monat häufiger zu Rate ziehen.

Fazit: Die grundsätzlichen Informationen zu Babys Ernährung fand ich in diesem Buch gut, ausführlich und informativ dargestellt. Im Alltag koche ich den Babybrei allerdings nicht nach Rezept.